Raytracing: Nvidia schaltet DXR ab der Geforce GTX 1060/6G frei
Nvidia hat im Zuge der GTC und GDC bekannt gegeben, die DXR-Funktionalität für alle Pascal-Grafikkarten ab der Geforce GTX 1060/6G sowie auf den kleinen Turing-GTX-Modellen freischalten zu wollen. Simple Raytracing-Effekte ließen sich dann über die FP32-Shader darstellen. In diesem Zusammenhang brisant: In Battlefield 5 bringen die Raytracing-Kerne kaum einen Vorteil.
Bisher hat Nvidia sein RTX-Back-End auf Basis von Microsofts DirectX-12-Raytracing-API (DXR) auf den RTX-Grafikkarten von der Geforce RTX 2060 bis zur Geforce RTX 2080 Ti und Titan RTX freigeschaltet. Laut der bisherigen Argumentation liefen Raytracing-Berechnungen zwar mit Hilfe von Compute-Shadern grundsätzlich auch auf Grafikkarten ohne die RT-Kerne, allerdings nur wenig performant. Nvidia hat sich nun trotzdem dazu entschieden, DXR auf sämtlichen Pascal-GPUs ab der Geforce GTX 1060/6G und den kleinen Turing-Ablegern Geforce GTX 1660 Ti und Geforce GTX 1660 per Treiber-Update freischalten zu wollen. Das erhöhe die Nutzerbasis signifikant und mache daher Raytracing für Spieleentwickler interessanter.
Battlefield 5 mit Raytracing läuft schon heute ohne RT-Kerne performant
Die Information verriet Nvidia der Fachpresse vorab im Rahmen eines Calls. Dort wurde an anderer Stelle der Leistungsvorteil der Geforce GTX 2080 gegenüber der Geforce GTX 1080 Ti in Spielen mit Raytracing veranschaulicht - einmal mit den RT-Kernen deaktiviert und einmal aktiviert, was nur mit einer Entwicklerversion möglich ist. Während die Fps in Metro Exodus durch das Zuschalten der Einheiten mehr als verdoppelt werden, profitiert Battlefield 5 dagegen kaum: Die Fps steigen in 1440p (Raytracing-Einstellung nicht spezifiziert) von knapp 60 auf gut 60 Fps. In einer internen Version von Shadow of the Tomb Raider, in der Raytracing bereits nutzbar ist, steigen die Fps von knapp 40 auf rund 50.
Anmerkung: Die Diagramme vergleichen die Leistung der Geforce GTX 1080 Ti und Geforce RTX 2080 immer mit eingeschaltetem Raytracing; bei der Turing-GPU zusätzlich mit de- und aktivierten RT-Kernen. Die Tensor-Einheiten kommen ausschließlich für DLSS (verringerte Render-Auflösung) und nicht für das sogenannte Denoising zum Einsatz.
Die Folien mit Battlefield 5 und Shadow of the Tomb Raider beweisen, dass Raytracing in einem gewissen Rahmen ohne dedizierte Schaltkreise speziell für die Lichtstrahlen gerendert werden kann - in modernen/hübschen Spielen und performant. Das kann an der Art der Berechnungen liegen: Battlefield 5 stellt nur die Reflexionen mittels Raytracing dar, wobei sich die Granularität einstellen lässt. DICE macht anhand der Oberflächen fest, ob die Reflexionen mittels klassischer Rasterisierung oder Raytracing gerendert werden. In den hohen Einstellungen wird Raytracing schon bei rauen Materialien eingesetzt, bei den niedrigen erst bei den glatten, wo man mehr durch die Technik sieht. Weitere Leistung lässt sich durch die Anzahl der Strahlen pro Pixel sparen.
Zum anderen könnte das geringe Leistungsplus durch die RT-Kerne daran liegen, dass a) schon jetzt (parallel) Compute-Shader zum Einsatz kommen, b) die Compute-Shader hier besonders effizient laufen oder c) das RTX-Back-End die RT-Schaltkreise an dieser Stelle nicht effizient anspricht. Anders ließe sich der Fps-Einbruch gegenüber komplett ausgeschaltetem Raytracing und das geringe Plus durch die RT-Kerne kaum erklären. Im Dezember machten bereits News die Runde, dass Battlefield 5 mit Raytracing gut auf einer Titan V läuft und das ziemlich flüssig. Auf anderen Grafikkarten wird der Ansatz per Compute-Shader bisher nicht angeboten.
DXR-Treiber-Update von Nvidia kommt "sehr bald"
Vor allem auf schnellen Pascal-Grafikkarten wie der Geforce GTX 1080 (Ti) und Titan Xp könnten Spieleentwickler künftig Lösungen wie bei Battlefield 5 einsetzen und Reflexionen hübscher berechnen lassen. Nutzer werden gegenüber Alternativen wie Cube-Maps und Screen Space Reflections zwar mit einem starken Fps-Einbruch rechnen müssen, der den Titel aber nicht unspielbar macht. An dieser Stelle lässt sich eine Brücke zur Cryengine-Demo Neon Noir von Crytek schlagen, die letzte Woche für Aufsehen sorgte. Auch dort werden hauptsächlich die Reflexionen mittels Raytracing dargestellt, was sogar auf einer Radeon RX Vega 56 läuft. Einen passenden Treiber mit DXR-Unterstützung bietet AMD leider noch nicht an. Nvidia möchte sein Update im Laufe des Aprils zur Verfügung stellen.

Als RTX eingeführt wurde, wurde von dir 4K bei Ultra Details in 144fps als Minimum für ein "ausreichend" Spielerlebnis dargestellt. Jetzt sind 1080p und Mittel dann ja doch völlig ausreichend
Sind deine restlichen über 900 Postings auch nur so ein Unfug?
Wenn die RT Cores laut dir nur 10 bis 20% bringen, die Benchmarks aber offenbar 10 bis 100% zeigen, dann kann deine Aussage schon mal nicht stimmen, RT Experte olletsag.
Fang doch mal mit der Merhleistung durch die RT Cores an, wo es nur maximal 20% sein sollen.
Wie viele AMD Brüder plötzlich Alibi "RTX Karten Besitzer "sind , um nur nicht aufzufallen wenn sie im Rest des Textes abledern , ist schon echt amüsant
Ist das jetzt die neue Taktik für die Neuen im Forum , die euch den Stuss noch abkaufen?!^^
Und wie zum Beweis unten drunter gleich der Schleichwerbe Klaus wie abgesprochen , aus der selben rot verorteten Bruderschaft , der dem "RTX Besitzer“ einen oh Wunder Radeon Hochofen empfiehlt
Die Karte geht morgen wieder zurück. **** NVidia und ihre Lügen muss ich nicht belohnen. Dann Spiele ich mit 10 FPS weniger mit einer AMD Karte das stört mich nicht.
So habe ich immer das Gefühl NVidia hat mich verarscht. Hey Scully warum Kaufst du dir keine RTX 2080 Ti kannst du dir das nicht leiiiiiisten ist es eventuell Teuer für dich. Wooohooo dein Onkel bietet dir RT an