Raven Ridge: Ryzen-APUs in 7 nm sollen bereits 2018 erscheinen
AMD soll einen Shrink seiner Raven-Ridge-APUs von 14 auf 7 nm planen. Gefertigt würden diese dann nicht mehr bei Globalfoundries in den USA, sondern bei TSMC in Taiwan. AMD selbst deutete einen Refresh seiner Ryzen-APUs auf der Hot Chips 2018 an, wo eine deutliche Effizienzsteigerung mit Raven Ridge in Aussicht gestellt wurde.
Anfang des Jahres hat AMD seine ersten APUs mit Zen-Kernen veröffentlicht: Die Raven-Ridge -Prozessoren nutzen derer vier und eine 704 Shader starke Vega-iGPU samt Dual-Channel-Speicher-Interface. Bisher wurde der Codename Picasso als Raven-Ridge-Nachfolger gehandelt, bei dem wir bislang von einem 12-nm-Refresh ausgingen. Die Spekulationen gehen nun jedoch in Richtung eines 7-nm-Designs, das schon bald den Endkundenhandel erreichen könnte.
Raven Ridge in 7 nm denkbar
Die chinesischsprachige Webseite expreview.com (maschinelle Übersetzung, via videocardz.com) berichtet von einem Analystenreport über TSMC, laut dem der Auftragsfertiger noch dieses Jahr die APUs für AMD fertigen wolle. Der Chiphersteller werde demzufolge von Globalfoundries' 14 nm zu TSMCs 7 nm wechseln - dort laufen auch die Vega-20-GPUs und die Zen-2-Dies für die Epyc-CPUs in 7 nm vom Fließband. AMD selbst heizt die Gerüchte indes an: Auf der Hot Chips 2018 ging es unter anderem um die "25x20"-Initiative, innerhalb derer AMD die Effizienz seiner APUs ausgehend von Kaveri bis 2020 um den Faktor 25 steigern möchte. Auf einer Grafik steht eine 2018er-Version von Raven Ridge, die deutlich effizienter arbeiten soll als die ursprüngliche (als 2017er eingetragen, streng genommen aber Anfang 2018 erschienen). Die Steigerung sei größer als beim Wechsel von Bristol Ridge mit Excavator-Modulen zu Raven Ridge.
In den Fußnoten steht, dass die Steigerungen anhand von Referenzplattformen mit dem Ryzen 7 2700U und Ryzen 7 2800H gemessen beziehungsweise geschätzt worden seien. Die H-APUs wurden bisher als höher getaktete Versionen von Raven Ridge mit größerem TDP-Budget gehandelt. Die 2000er-Nummer würde für 7-nm-Produkte eigentlich keinen Sinn ergeben, die höhere TDP aber auch nicht eine gestiegene Effizienz erklären.
Mehr zu Raven Ridge: AMD Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G im Test: Die ersten Ryzen-2000-Modelle kommen mit RX-Vega-Grafik
Sollte AMD tatsächlich einen 7-nm-Refresh von Raven Ridge planen, ergäbe das durchaus Sinn, da sich der bisher knapp 210 mm² große Siliziumchip der 100-mm²-Marke nähern und folglich als erstes 7-nm-Massenprodukt eignen würde. In den anvisierten Einsatzfeldern bräuchte es nicht unbedingt mehr Leistung, wohingegen Effizienz sehr willkommen wäre. Eine stärkere APU könnte AMD später immer noch mit Zen-2-Kernen und gegebenenfalls Navi-iGPU auflegen.

Es wäre aber eine gute CPU zum testen der 7nm und was sie uns bringt.
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AMD wird sich auch weiterhin ganz ordentlich entwickeln, 2019 ist ein Schlüsseljahr mit 7nm (Ryzen 3000, Navi, eventuell neue Konsolen angekündigt). Da warte ich noch den Höhenflug ab und verkaufe.
Nvidia wird bis zur Vorstellung von Navi konkurrenzlos sein und werde ich erst kurz nach Navi Release verkaufen.
Die Frage ist dann nur noch wohin danach mit dem Geld aber es zeigt sich als Geld auf dem Konto ist komplett sinnlos und Haus kaufen auch total idiotisch. Aktien und Wertmetalle sind in meinen Augen gut. Ansonsten halt Tech-Unternehmen aus USA, die ehrlich wirtschaften! Auf Dauer ist das besser (siehe Intel, VW, Daimler, BMW, etc.)
Lieben Gruß
Husdon
PS: Ich hab grad General Electric im Auge, Tata Motors (Eigentümmer von JaguarLandRover), Geely und Volvo...
Der 2400G ist ein wahres Schnäppchen.
Wenn denn endlich 7nm Zen 2 rauskommen und Navi-GPUs und der Konkurenzkampf losgeht zwischen Intel, Amd und Nvidia dann schlage ich zu.
Bis dahin ist mein 2400G der Wartezeitüberbrücker.
Aber im Prinzip ist es ja ein alter Ryzen.
Mein 2400G geht übrigens locker bis 4-4.1GHz. Das reicht doch, oder?
Aber im Prinzip ist es ja ein alter Ryzen.