Radeon VII: Asrock mit Phantom Gaming

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Radeon VII: Asrock mit Phantom Gaming (1)
Quelle: videocardz.com

Die Radeon VII soll Anfang Februar starten. Wie üblich sickern im Vorfeld bereits die ersten Karten durch. Los geht es mit Asrocks Radeon VII Phantom Gaming, einem Referenzmodell mit schicken Aufklebern.

Die offizielle Veröffentlichung der Radeon VII soll am 07. Februar für 699 US-Dollar erfolgen und mit näher rückendem Termin gibt es auch zunehmend Leaks von Karten der Partner. Einer davon ist Asrock und da wird man laut aktueller Leaks eine Radeon VII Phantom Gaming im Programm haben. Dabei handelt es sich im Prinzip um das Referenzmodell, veredelt mit ein paar Aufklebern des Anbieters. Bislang schwer zu sagen ist, ob Asrock der Karte vielleicht eine eigene Backplate spendiert.

Das Referenzdesign der Radeon VII setzt auf einen langen Dual-Slot-Kühler mit drei Axiallüftern. Erhalten bleibt der rotbeleuchtete R-Würfel und das Design mit gebürstetem, silberfarbenem Aluminium. Der hält die 300 Watt TDP im Schach, die die Karte über zwei 8-Pin-Stecker bezieht.

Auch lesenswert: Radeon VII: Ist der Hype schon wieder zu groß?

Ansonsten gibt es hier wenig Aufregendes zu erleben. Es handelt sich um die auf der CES vorgestellte Grafikkarte, die eine leicht abgespeckte Form des Vega-20-Grafikchips verwendet. Von den physisch vorhandenen 64 Compute-Units sind 60 aktiv. Das ergibt 3.840 statt 4.096 Shader. Unangetastet bleibt dagegen das Speicher-Interface mit 4.096 Bit, weshalb die Grafikkarte vier HBM2-Stacks mit insgesamt 16 GiByte RAM und einer Bandbreite von 1 TB/s nutzt. AMD nennt einen typischen Boost-Takt von 1.750 MHz mit Peaks auf 1.800 MHz, womit eine FP32-Rechenleistung von rund 13,4 TFLOPS erreicht wird.

Im Basistrimm dürfe die Radeon VII rechnerisch rund zehn Prozent schneller als eine Radeon RX Vega 64 im Standardtrimm, verbraucht dabei aber dank 7-nm-Technik deutlich weniger Energie und lässt sich einfacher kühlen als ein vergleichbares Modell. AMD nennt Steigerungen von 35 Prozent in Battlefield 5 unter DirectX 12, 25 Prozent in Fortnite mit DirectX 11 und 42 Prozent Trange Bridge, was Vulkan nutzt - jeweils im Vergleich zur Radeon RX Vega 64. In allen drei Fällen handelt es sich allerdings um Spiele, die auf der GCN-Architektur sehr gut laufen. Wie die Performance in anderen Titeln aussieht, bleibt erst einmal abzuwarten.

Quelle Videocardz

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    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Inras Software-Overclocker(in)
        Die Aufkleber verschandeln das schön schlichte Alu-Design. ^^
      • Von Inras Software-Overclocker(in)
        Die Aufkleber verschandeln das schön schlichte Alu-Design. ^^
      • Von empy Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Blackfirehawk
        Wobei ich es bei Grafikkarten bevorzugen würde wenn man auf ne standartlüfter größe gehen würde..
        Mit standart anschlüssen.

        Ein costum design quasi nur mit kühlblock
        1.5 - 2slots dick + 2x 120er lüfter..
        Wegen meiner auch die 120er mit halber höhe..
        Wechseln kann man die ja immer noch..

        Gibt ja auch gute nachrüst kühler wie zb der Morpheus die genau dieses konzept haben..

        Ich hätte schon lust auf n costum das nur aus platine.. Kühlblock und 2 noctua lüftern besteht
        Tja, schön wäre es schon. Leider sehe ich eher, dass CPU-Kühler immer mehr in Richtung GPU-Kühler gehen als umgekehrt. Speziallüfter wohin das Auge blickt. Man muss teilweise echt ein bisschen suchen, bis man einen Kühler findet, der stinknormale Lüfter nutzt. Eigentlich wäre es cool, wenn man starke Custom-Boards auch ohne Kühler kriegen würde. Aber dann hat man wieder Kompatibiltätsprobleme an den VRMs usw. Dann lieber einfach eine gute Custom-Karte. Aber wenn man da im Notfall mal die Lüfter tauschen würde, wäre schon nett. Bei meiner GTX 580 ist mir damals einer von zwei verreckt, das war überhaupt nicht schön.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von mickythebeagle
        Der Hype wird doch wie bei vega I nur von der Presse wieder hoch geprügelt.
        Wir werden sehen was von den 7nm am schluß übrig bleiben.
        AMD gibt auch sein bestes, um den Hype möglichst lange am laufen zu halten, selbst nachdem die Vega Frontieredition herausgekommen ist, haben sie noch dreist behauptet, dass TBR mit dem kommenden Treiber nachgereicht werden sollte und nochmal 20-30% mehr Geschwindigkeit rausholt (dann wäre Vega 64 tatsächlich auf dem Nivaeu einer GTX 1080 Ti gewesen). Von den ganzen Ankündigungen, wonach Vega "bald" erscheint mal ganz zu schweigen, aus dem "bald" wurden knapp 1,5 Jahre.
      • Von Benji21 Freizeitschrauber(in)
        Bei Sapphire schon gelistet:

        SAPPHIRE Technology

        650 Watt Netzteil (Empfehlung)
        1 verfügbarer PCI-Express X16 Slot
        8192 MB minimaler Systemspeicher
        2 x 8-pin AUX Stromanschluss

        Zum Vergleich:

        Die Vega 64 hat ein 750W Netzteil als Empfehlung.
      • Von KaneTM Software-Overclocker(in)
        Zitat von mickythebeagle
        Der Hype wird doch wie bei vega I nur von der Presse wieder hoch geprügelt.
        Wir werden sehen was von den 7nm am schluß übrig bleiben.
        Naja, schon von der Presse... aber das Futter dafür, also ein hübsches Diagramm auf dem das Ding einen Hauch schneller als eine RTX 2080 ist, hat AMD mal wieder selbst in die Welt gesetzt. So bastelt man sich den Hypetrain, der leider doch nicht ganz den Zielbahnhof erreicht (vermutlich jedenfalls - wenn doch: ).

        Das kommende Ergebnis hat aber wenig mit 7nm an sich zu tun. Wenn die VII 10% mehr Rechenleistung als die 64 hat, hat sie 10% mehr Rechenleistung - in wieviel Nanometern man die verpackt, spielt da keine zu große Rolle. Vom Stromverbrauch jedenfalls mal abgesehen.
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