AMD Radeon VII: "One Driver" bringt nur bedingt Pro-Features
AMD hat zur Veröffentlichung der Radeon Pro Software for Enterprise 19.Q1 die Radeon VII erwähnt. Die Grafikkarte soll in das "One Driver"-Programm aufgenommen werden und dadurch von Unternehmen leichter gehandhabt werden, die zusätzlich Radeon-Pro- oder Firepro-Modelle verwenden. Workstation-Features bleiben der Radeon VII jedoch vorenthalten.
Obwohl die Radeon VII die Vega-20-GPU nutzt, die AMD mit einem Fokus auf den High-Performance-Computing-Markt entwickelt hat, kommt sie ohne Unterstützung der Radeon-Pro-Treiber daher. Professionelle Anwender können die Grafikkarte zwar einsetzen und zum Beispiel auch von der hohen FP64-Leistung (1:4-Rate) profitieren, müssen aber ohne Pro-Features auskommen. Das schließt eine native 10-Bit-Unterstützung pro Farbkanal (30 Bit also) und Anwendungsoptimierungen ein.
Nun hat AMD die Radeon Pro Software for Enterprise 19.Q1 als Treiber für seine Workstation-Grafikkarten veröffentlichen und im dazugehörigen Blog-Beitrag die Radeon VII erwähnt. Demnach soll das Vega-20-Modell "bald" eine Unterstützung innerhalb des "One Driver" getauften Treibers erhalten. Auf einer Präsentationsfolie heißt es: "'One Driver'-Support kommt bald für die Radeon VII. Bringt die Stabilität, Einfachheit und Sicherheit der Radeon Pro Software zu den Radeon-Grafikkarten". An einigen Stellen ging man davon aus, dass die Radeon VII eine umfängliche Pro-Unterstützung erhalten soll. AMD hat dieser Idee nun explizit widersprochen. Im Blog ist die Folie nicht mehr zu sehen.
Radeon VII kommt ins One-Driver-Programm
An dieser Stelle darf man den Pro-Treiber und den "One Driver" nicht verwechseln. Ersterer stellt die unbeschnittene Version für Workstation-Kunden dar. Der "One Driver" ist für Unternehmen gedacht, die sowohl Pro- als auch normale Endkunden-Grafikkarten einsetzen und einen einheitlichen Software-Stack für alle PCs nutzen wollen. Er kombiniert als Hybrid die Consumer- und Pro-Treiber. Übrigens wird er nur auf Nachfrage und nicht öffentlich zum Download angeboten. Vega 10 und Polaris sind bereits enthalten, für die Radeon VII müssen Unternehmen noch die Adrenalin-2019-Version verwenden.
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Wortwörtlich heißt es vom Chiphersteller: "AMD bietet die gleiche Treiberunterstützung für die Radeon VII, die auch für andere Radeon-Consumer-Hardware verfügbar ist. Einen Überblick darüber können Sie sich in der untenstehenden Tabelle verschaffen. Die Leistung der Workstation, Anwendungszertifizierungen und Features gelten nicht für die Radeon-Consumer-Hardware, wenn Sie die Radeon Pro Software verwenden. Der ausdrückliche Zweck des "One Driver"-Programms besteht darin, die Implementierung für Unternehmen zu vereinfachen, die Radeon Consumer- und Radeon Pro-Produkte in ihrer gesamten Installationsbasis verwenden.

Also das könnte er dann bitte auch noch einmal näher erklären. Ich nutze 10 bit pro Farbkanal seit langem. Ob der Monitor die auf dem Panel wirklich mit 10 bit, oder 8+FRC darstellt hat nix damit zu tun. Selbstverständlich wird bei Vega und R7 standardmäßig 10 bit pro Farbkanal unterstützt, ich glaube das kann jede Karte. Da vermute ich einen Denkfehler o.ä.
Oh hey man bekommt auf allen Karten "Stability", das ist aber nett das das nicht nur ein PRO Feature ist.
So hatte ich es eigentlich auch von Anfang an auch verstanden. Es geht doch um die 10Bit die man auch zb. bei Nvidia im Treiber aktivieren kann (in meinem Fall, wie gesagt wegen meinem Monitor, nur 8Bit), und auch um die 10 Bit mit denen die Monitore im Preisvergleich unterschieden werden (10Bit oder 8Bit+FRC, 8Bit oder 6Bit+FRC, oder 6Bit).
Diese 10Bit kann man bei Nvidia afaik schon lange aktivieren, wenn man einen entsprechenden Monitor hat, oder nicht? UNd diese 10Bit kann man bei ATI-Grafikkarten nicht aktivieren?
http://extreme.pcgameshardware.de/attachment.php?attachmentid=1032713&stc=1
Dann war die Vega Frontier für teilweise 800 Euro mit 16GB HBM doch die Wahl für Prosumer.