Powercolor Radeon RX Vega 64 Red Devil in UK vorbestellbar [Update]

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Powercolor Radeon RX Vega 64 Red Devil in UK vorbestellbar
Quelle: overclockers.co.uk

In Großbritannien lässt sich das erste Custom-Design einer Radeon-RX-Vega-Grafikkarte vorbestellen. Die Caseking-Tochter overclockers.co.uk bietet die RX Vega Red Devil aus dem Hause Powercolor für 590 britische Pfund an, was umgerechnet 666 Euro entspricht. Wann die Auslieferung beginnen wird, ist noch nicht klar.

Update vom 24.11.17:

Die Webseite overclock3d.net hat das erste Testmuster einer Powercolor Radeon RX Vega 64 Red Devil erhalten. Die Grafikkarte kam bereits in einer fertigen Verpackung, scheint also schon finalisiert worden zu sein. Ergebnisse aus dem Betrieb hat die Webseite noch nicht veröffentlicht, dafür werden einige Details bestätigt.

Das Custom-Design ist tatsächlich volle drei Slots dick und gehört zu den ausladendsten und schwersten Grafikkarten, die man momentan erstehen kann. Die drei BIOS-Versionen Silent, Standard und OC sollen sich bei den Lüfterkurven und den Powerlimits unterscheiden, was praktisch zu unterschiedlichen Taktraten und Geräuschkulissen führt - auf dem Papier seien die Taktraten mit allen drei BIOS-Versionen identisch. Die Stromversorgung übernehmen zwei achtpolige PCI-Express-Stecker. Preislich visiere Powercolor eine UVP von 530 britischen Pfund an. Der höhere Vorbestellerpreis von overclockers.co.uk dürfte dem Umstand geschuldet sein, dass der finale Preis noch nicht festgelegt worden sei und sich der Händler ein Polster offen lässt. 530 GBP entsprechen zurzeit knapp 600 Euro.

Bildergalerie


Originalartikel vom 21.11.17:

Nachdem vor wenigen Tagen die ersten Leaks zur Powercolor Radeon RX Vega 64 Red Devil auftauchten, kann die Grafikkarte in Großbritannien inzwischen vorbestellt werden. Die Caseking-Tochter overclockers.co.uk listet die Grafikkarte in seinem Shop, zeigt erstmals eine komplette Ansicht der Grafikkarte und nennt die spezifizierten Taktraten. Eine Produktseite hat Powercolor derweil noch nicht angelegt.

Gingen wir anhand der geleakten Bilder bislang davon aus, dass es sich bei der Radeon RX Vega 64 Red Devil um ein 2,5 Slots dickes Custom-Design handelt, sieht das Produktbild sogar nach ausgewachsenen drei Steckplätzen aus (allerdings mit Dual-Slot-Blende). Je nachdem, wie hoch Powercolor das Powerlimit angesetzt hat, könnte die zusätzliche Kühlfläche auch bitter nötig sein. Auf dem Papier übertaktet der Boardpartner sein Custom-Design etwas. Angegeben sind Basis- und Boost-Taktraten von 1.417 beziehungsweise 1.607 MHz, wohingegen das luftgekühlte Air-Referenzdesign auf 1.247/1.546 MHz kommt. Schneller ist lediglich die Liquid Cooled Edition mit All-in-One-Wasserkühlung. Tests werden zeigen müssen, welche Frequenzen die RX Vega 64 Red Devil in der Praxis halten kann - das ist nämlich eine komplett andere Geschichte. Die 8 GiByte HBM2 bleiben mit 945 MHz derweil unangetastet.

Overclockers.co.uk ruft 590 britische Pfund für die Radeon RX Vega 64 Red Devil auf. Das entspricht nach aktuellem Umrechnungskurs 666 Euro (kein Scherz), womit sich die Grafikkarte auf dem Niveau einer rabattierten Liquid Cooled Edition befindet. Fraglich ist, wie die Straßenpreise bei einer breiteren Verfügbarkeit aussehen werden. Wann die Grafikkarte ausgeliefert werden soll, gibt der Händler nicht an.

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