DDR4-RAM: Preis für langsame Kits stagniert, schneller Speicher wird weiter günstiger
Am Speichermarkt steht aktuell vor allem die Preisentwicklung von DDR4-RAM im Interessensgebiet. Mit Haswell-E ist bereits eine unterstützende High-End-Plattformen erschienen, schon in rund einem halben Jahr soll der Mainstream mit Skylake und Sockel 1151 nachziehen. Aktuell sehen die Preis allerdings noch nicht ganz so rosig aus.
Zu jedem Verkaufsstart eines neuen Arbeitsspeicherstandards gibt es immer wieder die Frage nach dem Preis. Traditionell sind neue Generationen tendenziell teurer als die vorangegangene. Neben geringeren verfügbaren Stückzahlen und neuen Produktionsstraßen dürfte vor allem der "das ist neu, das muss total gut sein"-Gedanke die Preise in die Höhe treiben. PC Games Hardware hat sich einige Monate nach dem Start von DDR4 dessen Preise angesehen.
Da Haswell-E momentan die einzige Endkundenplattform mit DDR4-Unterstützung darstellt, nehmen wir ausschließlich Quad-Channel-Kits unter die Lupe. Zudem beschränken wir unsere Zusammenfassung der Übersicht halber auf DDR4-2133, -2800 und -3000. Ersteres ist am günstigsten, wohingegen Übertakter direkt auf die höheren Frequenzen gehen dürften. Oberhalb der 1.500 MHz ist das Angebot derzeit noch sehr überschaubar, sodass sich ein Blick wahrscheinlich erst in den kommenden Monaten anbieten wird.
Schon zu Beginn war der Aufpreis von DDR4 zu vergleichbaren DDR3-Kits vergleichsweise gering. "Nur" zwischen 50 und 100 Prozent mussten zusätzlich investiert werden, wenn man von Modulen mit 1.067 MHz (DDR3/4-2133) ausgeht – bei früheren DDR-Standards war der Wechsel noch deutlich kostspieliger. Das Problem: DDR4 ist bei den niedrigen Frequenzen zwar sparsamer, wendet aber auch deutlich höhere Latenzen an. Diese bleiben bei DDR4 nämlich durch die Bank weg größtenteils gleich, womit ein großer Vorteil bei 1.400+ MHz verbucht werden kann. Preislich hat vor allem Crucial die DDR4-2133-Preise schon von Anfang an nach unten getrieben, indem man sich dank hauseigener Produktion von der Konkurrenz absetzen konnte. Einen wirklichen Preisverfall gibt es hier deshalb also nicht. Bei den höheren Taktraten ist der Hersteller hingegen nicht mehr vertreten, weshalb der Preis schon bei DDR4-2800 gegenüber DDR4-2133 um fast die Hälfte ansteigt. In den vergangenen Monaten hat sich nichtsdestotrotz schon einiges bewegt, insgesamt 15 bis 20 Prozent sind die Preise gefallen mit Tendenz weiter nach unten.
Wirklich attraktiv erscheinen die höher getakteten DDR4-Kits allerdings noch nicht. Für Preise jenseits der 250 Euro kaufen sich nicht wenige Nutzer schon komplette Sockel-1150- oder -AM3+/FM2+-Unterbauten bestehend aus CPU, Mainboard und RAM. Will man dann noch "zukunftssicherere" 32 GiByte, könnte man auch direkt noch eine Grafikkarte hinzunehmen. Einen größeren Preisverfall dürfte es im Laufe des zweiten Halbjahres geben, dort nämlich will Intel Skylake als erste DDR4-Mainstream-Plattform auf den Markt bringen. Spätestens dann sollte die Produktion von DDR4-RAM angehoben werden, womit die Preise sinken.


So was wirds aber nicht geben, bei DDR4 nicht mehr.
gut, dann wie vor 4 jahren bitte 8gb 40€. ich kaufe mir nichteinmal ddr3 weil die preise um 120% gestiegen sind xDDD 4 jahre sinds her !
Mit ach & krach - CL12 stabil, habs aber nicht komplett durchgetestet. Gamestable würde ich sagen.
Das ist schon ordentlich, damit ist der RAM deutlich schneller unterwegs.
Welche timings hast du erreicht?
Und zwar von Crucial für ca. 200€ den es lt. PCGH ja scheinbar nicht gibt!
"Preislich hat vor allem Crucial die DDR4-2133-Preise schon von Anfang an nach unten getrieben, indem man sich dank hauseigener Produktion von der Konkurrenz absetzen konnte. Einen wirklichen Preisverfall gibt es hier deshalb also nicht. Bei den höheren Taktraten ist der Hersteller hingegen nicht mehr vertreten"
Hab etwa 215€ für 16GB 2400er bezahlt, dafür aber lokal gekauft - kein Versand, kein Postbote der einen ausm Bett klingelt oder man seinem Paket hinterherrennen darf.