AMD bringt eigenen Radeon-Arbeitsspeicher
AMD verkauft nicht nur Mainboard-Chipsätze und CPUs, sondern komplettiert die hauseigenen Plattformen nun auch mit Arbeitsspeicher: Die drei Serien Entertainment, Ultra Gaming Pro und Enterprise sollen ideal zu APUs wie CPU passen.
Womit verbinden Sie Radeon, wenn Sie es lesen? Richtig - mit Grafikkarten. Offenbar möchte AMD den bekannten Brand (Markenzeichen) aber ausweiten und künftig auch Arbeitsspeicher verkaufen. So hat der Hersteller auf seiner Website die drei Serien Entertainment, Ultra Gaming Pro und Enterprise angekündigt; für letztere aber fehlen noch die Spezifikationen. Ob die Radeon-RAMs auch nach Deutschland kommen, ist unklar - wir haben daher bei AMD angefragt.
Die Entertainment-Module kommen auf wie alle anderen auf 2 GiByte pro Speicherriegel (laut den Akiba-Bildern single-sided) und sind auf DDR3-1333 bei Latenzen von 9-9-9 (CL-tRCD-tRP) sowie 1,5 Volt spezifiziert. Die gleiche Spannung gilt für die Ultra Gaming Pro, diese treten aber mit DDR3-1600 und Latenzen von 11-11-11 an. Der Preis pro Modul liegt bei 1.470 Yen, das entspricht ungefähr 13 Euro - angesichts der vergleichsweise langsamen Riegel etwas teuer, wie der PCGH-Preisvergleich zeigt. Allerdings betont AMD, dass der Radeon-Arbeitsspeicher ideal zu APUs wie CPU passen würde und garantiere auf AMD-Plattformen Zuverlässigkeit und Performance.

CL11 PC12800, da passt eher Gurkeon als Radeon
Was hat jetzt das eine mit dem anderen zu tun? Schlechtes Deutsch bleibt schlechtes Deutsch, egal wo es verbrochen wird.
BTT (OK, also deutsch, ZzT): Wäre ich boshaft würde ich behaupten, die kommenden AMD-CPUs sind so problematisch bei der Speicherbestückung, dass AMD eigene Riegel anbieten muss...
Interessieren würde mich, ob AMD die Riegel nach eigenen Spezifikationen fertigen lässt oder nur umlabelt.
Und/oder ob das werbewirksame und mit Aufpreis verbundene Kompatibilitätsversprechen gerechtfertigt ist.
Ist das nicht dieser Laden, der mal behauptet hat, im Frühsommer 2011 den ersten Destkop-Octacore auf den Markt zu bringen? Denen glaube ich kein Wort, ich hab hier Regen, Wind, 16 °C (und zwei Kerne).
die hatten mir Sommer 2010 mit einer Folie versprochen ich bekomm den BD auf AM3
egal jetzt haben sie sich geändert und alles wird gut
Sie garantieren somit eine 100% Kompatibilität (wobei die ja eigentlich auch von anderen Herstellern gegeben sind)
aber was das ganze noch logischer macht ist eigentlich das man die Plattform erweitern kann.
Ich zitiere mich zu diesem Thema mal selbst
AMD hat aktuell ein R&D-Budget von rund 360 MUSD für Prozessoren, Chipsätze und Grafikkarten. Alleine Intel hat das mehrfache, und ist nicht einziger Konkurrent der Firma.
Warum also sollte AMD das Kerngeschäft vernachlässigen und Ressourcen in Bereiche stecken, wo
- man absolut keine Erfahrung hat
- der Markt von weiteren (etablierten) Konkurrenten nur so wimmelt (Five Forces ftw!)
- ein Einstieg durch obige (und weitere) Faktoren erschwert wird
stecken?
Das ergäbe absolut keinen Sinn. AMDs finanzielle Lage erlaubt gar nicht erst eine Ausweitung der Geschäftsfelder, auch nicht mit Akquisitionen. Dazu fehlen schlichtweg die Mittel, die sie bei einer solch riskanten Aktion auch nicht in Investoren finden würden.
Deimos
Sie garantieren somit eine 100% Kompatibilität (wobei die ja eigentlich auch von anderen Herstellern gegeben sind)
aber was das ganze noch logischer macht ist eigentlich das man die Plattform erweitern kann.
Alles aus einer Hand.
Das erleichtert einen Markt doch das zusammenstellen von Teilen und spart unter Umständen auch Porto zumindest
vereinfacht das für den End- Großkunden die Verwaltung.
Abgesehen davon können die somit besser mit den Preisen jonglieren wenn z.B. MM Teile abnimmt können Sie jetzt
Rabatte bei den Grakas geben wenn der Händler vllt noch... Ramstücke dazu nimmt