DDR4-RAM: Erste AMD-Radeon-Kits ohne eigene DDR4-Plattform

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DDR4-RAM: Erste AMD-Radeon-Kits ohne eigene DDR4-Plattform
Quelle: PC Games Hardware

Im PCGH-Preisvergleich werden erste DDR4-Kits von AMD gelistet. Gemäß der "R7 Performance Series"-Einordnung takten die mit maximal 1.200 MHz (DDR4-2400) und unterstützen die eigenen " AMD Memory Profiles" (AMP). Gleichzeitig gibt es noch keine AMD-Plattform, die den neuen Standard unterstützt.

Mit Intels Skylake für den Sockel 1151 nimmt die Bedeutung an DDR4-Arbeitsspeicher auch für den Mainstream zu, nachdem er vorher mit Haswell-E nur für Enthusiasten interessant war. AMD springt jetzt auf den Zug auf und bietet hauseigenen Radeon-DDR4-RAM an. Der ist in die R7-Performance-Klasse eingeordnet, soll also das Mittelmaß an Leistung abdecken. Das geschieht mit Taktraten von 1.067 (DDR4-2133) sowie 1.200 MHz (DDR4-2400), die Timings liegen bei den typischen CL15. Kommende R9-Module dürften in Richtung 1.500 MHz gehen.

Momentan werden vier Einzelmodule mit Kapazitäten von 4 und 8 GiByte im PCGH-Preisvergleich gelistet, für einen Dual-Channel-Betrieb muss man sich also zwei "Kits" bestellen. Die Preise sind mit mindestens 7,9 Euro pro GiByte vergleichsweise hoch, das war bei dem Radeon-DDR3-Speicher allerdings auch schon so. AMD selbst führt den DDR4-RAM auf seiner Webseite übrigens noch nicht, eine Ankündigung steht ebenso noch aus.

Der größte Vorteil für den Nutzer eines AMD-Prozessors sind die "AMD Memory Profiles", kurz AMP. Analog zu Intels XMP lassen sich damit Taktraten, Latenzen und Spannung automatisch einstellen, womit sich höhere Frequenzen als eigentlich unterstützt nutzen lassen. Kuriosum an der ganzen Sache: Es gibt noch keine AMD-Plattform, die DDR4 unterstützt. Der Sockel AM4 wird erst etwa in einem Jahr erwartet, der wird dann voraussichtlich mit Bristol Ridge (APU auf Excavator-Basis) und Summit Ridge (CPUs auf Zen-Basis) DDR4 unterstützen.

Vielen Dank an PCGHX-Mitglied Oromis16 für seine User-News.

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    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Markus-Goralczyk Schraubenverwechsler(in)
        eigentlich sind die AMD speicher mit Intel kompatibel wie auf der Internetseite beschrieben.
        Der einzige unterschied zu anderen Speichermodulen ist das zusätzliche AMP Profil im SPD(XMP wird auch unterschtützt), die speicher selbst haben keine besonderheit.
      • Von Markus-Goralczyk Schraubenverwechsler(in)
        eigentlich sind die AMD speicher mit Intel kompatibel wie auf der Internetseite beschrieben.
        Der einzige unterschied zu anderen Speichermodulen ist das zusätzliche AMP Profil im SPD(XMP wird auch unterschtützt), die speicher selbst haben keine besonderheit.
      • Von SKPC Freizeitschrauber(in)
        Zitat von DKK007
        Dann hat man wenn ZEN da ist eben schon mal passenden RAM im Handel. Bei DDR4 musst man ja bei Haswell-E recht lange auf gute Verfügbarkeit warten.
        Nicht nur bei ZEN sondern auch bei den APUs welche vorher veröffentlicht werden (ohne ZEN-CPU-Kern), denn diese sollen ja auch DDR4 können.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Dann hat man wenn ZEN da ist eben schon mal passenden RAM im Handel. Bei DDR4 musst man ja bei Haswell-E recht lange auf gute Verfügbarkeit warten.
      • Von Cleriker Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von hellm
        Der Witz dabei ist, das es für AMD optimiert ist, " AMD Memory Profiles" wird unterstützt, nur ist die zugehörige Plattform noch in weiter Ferne.
        AMP ist ja nicht spezifisch auf DDR4 ausgelegt, sondern wurde auch schon bei DDR2 und DDR3 genutzt.
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Aber was da ist ist da. Und RAM muss man ja auch nicht ständig neu kaufen.
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