Arbeitsspeicher: DDR4-Preise sinken langsam, aber stetig weiter
Die Preise für DDR4-Arbeitsspeicher sind in den vergangenen Monaten kontinuierlich gesunken, nachdem sie zur Jahreswende hin einen Höchstpunkt erreichten. Flotte 16 GiByte (DDR4-3000 aufwärts) gibt es inzwischen ab 120 Euro. Der DRAM-Exchange zufolge soll die Entwicklung auch im ersten Quartal 2019 anhalten.
DDR4-RAM kostete Anfang des Jahres bekanntlich so viel wie noch nie, nachdem der Bedarf im Server- und Mobile-Markt überproportional stark anstieg. Seitdem hat sich die Situation wieder etwas entspannt, unter anderem weil die Nachfrage abflachte und die Speicherhersteller die Produktion ausgebaut haben. Die bei Spielern beliebten 16-GiByte-Kits mit Taktraten jenseits der 1.500 MHz (DDR4-3000) kosteten an die 200 Euro, oft sogar mehr. Inzwischen gibt es entsprechende Zusammenstellungen bestehend aus zwei oder vier Modulen wieder ab 120 Euro verfügbar. Der Kauf langsamer getakteter Kits lohnt sich zurzeit kaum, da selbst 16 GiByte mit DDR4-2133-Frequenzen mindestens 110 Euro kosten.
Weitere Preissenkungen bei DDR4-RAM in Sicht
Der Marktbeobachter DRAM-Exchange berichtet indes über weiter zu erwartende Preissenkungen. Die großen OEMs sollen die neuen Verträge mit den Speicherherstellern abgeschlossen haben, wonach ein 4-GiByte-Riegel im Einkauf inzwischen 31 US-Dollar koste. Ein 8-GiByte-Modul schlage mit 61 US-Dollar zu Buche. Ein 8-Gigabit-Chip (1 GiByte) koste dementsprechend nur noch rund 7 US-Dollar. Hersteller wie Corsair und G.Skill ohne eigene Fertigung kaufen solche Chips einzeln, um ihre Riegel zu bauen. Die günstigsten Angebote lägen bei 6,95 US-Dollar, der Durchschnittpreise belaufe sich auf 7,31 US-Dollar. Varianten wie Samsungs B-Dies, die als besonders taktfreudig bekannt sind, dürften noch eine Ecke teurer ausfallen. Im vergangenen Quartal seien die Preise jeweils zehn Prozent höher gewesen.
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Im ersten Quartal 2019 erwartet die DRAM-Exchange eine lineare Fortsetzung der Preisentwicklung. Das bedeutet: ein weiteres Minus von circa zehn Prozent bei den 8- und 4-GiByte-Modulen im OEM-Bereich. Im Jahresvergleich entspreche das einem Rückgang von 20 Prozent. Im Desktop fällt der Unterschied schon jetzt deutlich größer aus, weil dort höhere Preise aufgerufen wurden.

Rein objektiv ist B-DIE nur selten nötig
und hatte einen Preis von 222,20Euro und aktuell liegen sie bei 224,81Euro.Also sogar teurer geworden.
Zumindest die mit Samsung B-Dies bestückt sind,werden nicht so schnell im Preis nachlassen.Wobei bei anderen Chips wie Micron
können schon im preis noch weiter fallen,denke ich.