3D Xpoint: Intel und Micron gehen getrennte Wege

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3D Xpoint: Intel und Micron gehen getrennte Wege
Quelle: Intel/Micron

Die beiden Hersteller Intel und Micron lösen ihr Joint Venture IM Flash Technologies, kurz IMFT, weiter auf. Nach dem 3D-NAND werden die Unternehmen in Zukunft auch den 3D-Xpoint-Phasenwechselspeicher nicht mehr gemeinsam weiterentwickeln. Die zweite Generation soll noch im ersten Halbjahr 2019 erscheinen, danach werden sich die Wege trennen.

Anfang 2006 haben Intel und Micron das Joint Venture IM Flash Technologies gegründet, in dessen Rahmen seitdem gemeinsam Speichertechnologien entwickelt wurden. Zuletzt haben Intel und Micron zusammen an 3D-NAND geforscht und als Resultat den ersten QLC-Flash-Speicher mit 1-Terabit-Die vorgestellt. Ebenfalls vom IMTF stammt der 3D-Xpoint als erster kommerziell eingesetzter Phasenwechselspeicher.

Schon im Januar 2018 haben die beiden Chiphersteller jedoch bekannt gegeben, 3D-NAND fortan getrennt voneinander entwickeln zu wollen. Mit einer weiteren Ankündigung folgt nun der zweite Hieb für das IMTF: 3D Xpoint wollen die beiden Unternehmen in Zukunft ebenfalls in jeweiliger Eigenregie weiterentwickeln. Bisher sah das Joint Venture eine gemeinsame Basis vor, auf der die beiden Hersteller ihre eigenen Endprodukte vertreiben können. Laut Intel erlaube eine Trennung eine stärkere Fokussierung auf die jeweiligen Bedürfnisse, was bessere Produkte für verschiedene Einsatzwecke erlaube. Im ersten Halbjahr 2019 sollen noch Speichermedien auf Basis der zweiten 3D-Xpoint-Generation erscheinen. Im Anschluss werden sich die Wege trennen.

Zumindest öffentlich haben Micron beziehungsweise seine Tochter Crucial bisher nie unter der offiziell eingeführten Marke Quantx 3D-Xpoint-Produkte angeboten. Wie groß das Interesse bei den US-Amerikanern ist, bleibt damit fragwürdig. Schon zur Bekanntgabe der letzten Geschäftszahlen erklärte Micron, dass die Nachfrage nach 3D Xpoint gering sei und die Unterauslastung der Fab Unkosten in dreistelliger Millionenhöhe verursache. Voraussichtlich bis Ende 2019 sollen trotzdem die ersten hauseigenen Produkte mit dem Phasenwechselspeicher auf den Markt gelangen. Laut der aktuellen Pressemitteilung wollten sowohl Intel als auch Micron 3D Xpoint in der gemeinsamen Fab in Lehi, Utah, weiterproduzieren.

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    • Kommentare (22)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von INU.ID Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von -Shorty-
        Wenn ich n ernsthaftes Problem hab, setzt ich mein Windows einfach zurück und fertig.
        Wenn du aber (wie ich zb.) eine bestimmte Form von Daten-Paranoia bzw. Clean- oder Ordnungs-Autismus hast, dann ist das Zurücksetzen keine Option (es könnte irgendwo ein altes ungenutztes Abfall-Bit rumliegen, von kompletten Datei-Leichen ganz zu schweigen). Um dann wieder ruhig schlafen zu können, hilft nur die Formatierung des Systemlaufwerks und eine saubere Neuinstallation.
      • Von INU.ID Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von -Shorty-
        Wenn ich n ernsthaftes Problem hab, setzt ich mein Windows einfach zurück und fertig.
        Wenn du aber (wie ich zb.) eine bestimmte Form von Daten-Paranoia bzw. Clean- oder Ordnungs-Autismus hast, dann ist das Zurücksetzen keine Option (es könnte irgendwo ein altes ungenutztes Abfall-Bit rumliegen, von kompletten Datei-Leichen ganz zu schweigen). Um dann wieder ruhig schlafen zu können, hilft nur die Formatierung des Systemlaufwerks und eine saubere Neuinstallation.
      • Von -Shorty- Lötkolbengott/-göttin
        Wenn ich n ernsthaftes Problem hab, setzt ich mein Windows einfach zurück und fertig.
      • Von Pu244 Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Bevier
        Für den Zweck kann man genauso gut eine SSHD nehmen, wirkt genauso, spart unendlich Geld und vor allem Platz in kleinen Gehäusen. Wer sich eine solche Optane einbaut kann immer auch gleich eine richtige SSD verbauen, der Aufwand ist kaum höher, sieht man von einer (öfter mal empfehlenswerten) Neuinstallation des OS ab...
        Eine SSHD ist aber erheblich teurer, als eine normale HDD, den Cache lassen sich die Hersteller fürstlich bezahlen. Dann gibt es nur sehr wenige SSHDs, meist nur 2,5" und der Cache ist nicht so gut, wie Optane. Preislich macht es jetzt nicht so einen großen Unterschied, da die HDD wesentlich billiger ist, die 16GB Version kostet ca. 30€, vor kurzem war sie noch für 15€ im Angebot, von daher kann man die gut zu einer 4 oder 8TB dazustecken.

        PS: die Zeiten, in denen eine regelmäßige Neuinstallation empfehlenswert war, sind seit dem Ende von Windows ME vorbei.

        PPS: man nimmt seine Installation ganz einfach auf die neue HDD/SSD mit, dafür gibt es gute Tools.
      • Von -Shorty- Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Bevier
        Wow, du installierst dein Windows immer von der DVD neu? Dann kann ich deine "Problemchen" verstehen... ^^
        Vielleicht solltest du Mal ISO googlen und wenn du dann auf modernsten (schon über 5 Jahre alten) Stand bist, können wir vielleicht weiter diskutieren.
        Genau, wenn wir von der Masse der Anwender reden, geht es natürlich um mich, nur um mich.

        Da hat jemand das Problem erfasst und intelligent geantwortet.

        Ein schöner Thread.

        PS: Was war DVD noch gleich, kann man das essen?
      • Von Bevier Volt-Modder(in)
        Zitat von -Shorty-
        Tja, weil es ja so viele SSHD's gibt, von so vielen Herstellern, sind da die Preise auch so gut.
        Dass so ein paar MB Flash Speicher eben doch nicht genau so wirken wie mehrere GByte kann man in unzähligen Benches ablesen.
        Der Aufpreis für SSHD's hat sich damals in einem ähnlichen Rahmen bewegt wie jetzt bei den Optane Modulen also auch nicht wirklich "besser".

        Der Aufwand ist kaum höher, is klar, außer der Neuinstallation von Windows und sämtlicher Programme ???
        Das ist aber genau der Punkt. Nur um eine SSD nachzurüsten einmal alles neu aufzusetzen mag hier normal für einige sein, ist aber eigentlich schwachsinnig. Das ist wie ein Haus neu zu bauen, weil man ein neues Sofa angeschafft hat.

        Ein m.2 Modul einbauen und einen Treiber zu installieren geht trotzdem schneller und einfacher, ist also nicht dasselbe.
        Gut wer zuviel Freizeit hat, darf gerne auch "öfter" mal eine "empfehlenswerte Neuinstallation" vornehmen. Welcher logischer Gedankengang sich dahinter versteckt erschließt sich mir zwar nicht aber jeder wie er will.
        (Der Gedanke, dass die veraltete Release Version eines Betriebssystems einen Vorteil in Verbindung mit aktueller Hardware bringt, hat schon etwas leicht religiöses.)
        Wow, du installierst dein Windows immer von der DVD neu? Dann kann ich deine "Problemchen" verstehen... ^^
        Vielleicht solltest du Mal ISO googlen und wenn du dann auf modernsten (schon über 5 Jahre alten) Stand bist, können wir vielleicht weiter diskutieren.
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