DRAM Exchange: 2019 deutlich fallende Preise bei DRAM und NAND

54
News Andreas Link Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
DRAM Echange: 2019 deutlich fallende Preise bei DRAM und NAND (1)
Quelle: PCGHX-Community-Mitglied

Die DRAM Exchange sagt für das Jahr 2019 deutlich fallende Preise bei DRAM und NAND voraus. Man rechnet aus verschiedenen Gründen mit Überkapazitäten, die dann die Preise fallen lassen sollen.

Die Preisentwicklung auf dem DRAM-Markt war in den vergangenen Monaten Gegenstand eines steten Auf und Ab. Prognostiziert wurde allerhand: Von sinkenden Preisen wegen steigender Fertigungskapazitäten bis zu steigenden Preisen, weil die Nachfrage hoch bleiben soll. Die jüngste Voraussage der DRAM Exchange, dem internationalen Marktplatz für den Handel mit Speicherchips, sagt nun sinkende Preise für das Jahr 2019 voraus.

Nach neun Quartalen mit Anstiegen soll im vierten Quartal 2018 der Zenit erreicht sein und die Preisspirale abwärts gehen, was sich gerade PC-Selbstbauer dringend wünschen werden, denn die Anschaffung von RAM war zuletzt immer wieder ein recht teures Unterfangen. Im kommenden Jahr soll es dann um 15-20 Prozent nach unten gehen. Diese Prognose wagt man aufgrund unterschiedlicher Einflüsse auf den Markt.

G.Skill Aegis DIMM Kit 16GB, DDR4-3000, CL16-18-18-38 (F4-3000C16D-16GISB)

Einer der großen Preistreiber waren Smartphones, deren Speicherausstattung immer größer wurde. Hier soll sich die Situation 2019 entspannen. Zum einen wegen niedrigerer Steigerungsraten, zum anderen weil man mit einem Nachlassen der generellen Nachfrage rechnet. Außerdem soll sich auch die Situation um Lieferengpässe bei Intel -CPUs positiv auf die Preise auswirken. Deshalb sollen die Hersteller der Speicherchips bereits mit einer Überversorgung rechnen, da für 2019 22 Prozent mehr Ware auf den Markt kommen soll - unter anderem wegen verbesserter Fertigungstechnologien.

Auch lesenswert: SSD-Preise bleiben günstig: DRAM Exchange rechnet mit neuen Tiefständen

Auch bei NAND soll es abwärts gehen, um 10-15 Prozent im vierten Quartal. Da war die letzte Wasserstandsmeldung der DRAM Exchange bereits positiv für Kunden, als mit fallenden Preisen gerechnet wurde und dies auch so eintrat. 2019 könnte es sogar um 25-30 Prozent runter gehen, womit Terabyte-SSDs deutlich günstiger werden könnten. Hintergrund seien hier die steigenden Kapazitäten durch immer weiter verbesserte Produktionstechnologien im 3D-NAND-Bereich. Für 2019 wird der Wechsel auf bis zu 96 Lagen erwartet.

54
    • Kommentare (54)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Oberst Klink Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von bootzeit
        Jup...sehr wichtig wenn man von deinem System ausgeht was du momentan verwendest. So nach dem Motto: Aufrüsten klar...wenn´s für 50 Pfennig geht .
        Was war das denn? Einfach mal blöd das Maul aufreißen, oder was?
      • Von Oberst Klink Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von bootzeit
        Jup...sehr wichtig wenn man von deinem System ausgeht was du momentan verwendest. So nach dem Motto: Aufrüsten klar...wenn´s für 50 Pfennig geht .
        Was war das denn? Einfach mal blöd das Maul aufreißen, oder was?
      • Von DKK007 Trockeneisprofi (m/w)
        Zitat von Pu244
        Kauf die auch so ein Ding, die meisten sind dann davon begeistert.
        So eine NSA-Wanze brauch ich nicht.

        Zumal man ohne ordentliches Linux-Betriebssystem auch mit 16 GiB RAM nichts anfangen kann. Die Funktionen von so ein paar Android-Apps kann man doch vergessen. Dafür wird dann auch noch Geld für Apps verlangt, was man unter Linux besser und kostenlos bekommt. Zumal ein Linux das auch locker mit 4 GiB packt.
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Zitat von Pu244
        Dann merkt man wenigstens den Unterschied und wird nicht enttäuscht. 64GB gegen 8 GB ist ein ultimativer Unterschied, der R72700X ist über 3 mal schneller als sein 2600K, Zen 2 könnte eventuell sogar 5 mal schaffen (wenn sich das mit den 12 Kernen bewahrheitet und eine RTX 2080 oder GTX 1080Ti ist mehr als 3 mal so schnell, bei 4-5,5 mal soviel RAM. Wenn er so aufrüsten sollte, dann ist es ein Unterschied wie Tag und Nacht.
        Versprich ihm keine Leistungswunder, die nicht einzuhalten sind.
        Gefühlt und messbar ein großer Schritt, das stimmt.
        Es gibt aber auch genug Gegenbeispiele, wo man kaum etwas merken wird.
        Bei uns in der Firma stehen so viele Rechner - von bis - da müsste ich beim Startvorgang und bei der Arbeit raten was drin steckt.
        Man kann das so sehen wie bei den NVME M2-SSDs. Bis zu 6fache Leistung gegenüber SATA, aber lediglich beim Kopiertest auf sich selbst wird gerade einmal noch doppelte Leistung erzielt. Der Rest ist nur noch messbar, aber keiner wird beim Bootvorgang oder Spielestart sagen können, was im PC steckt.
      • Von BxBender Volt-Modder(in)
        Zitat von DarkWing13
        1TB für 150€ ist aber heute schon möglich:
        ADATA Ultimate SU800 1TB, SATA ab €'*'148,99 (2018) | Preisvergleich Geizhals Deutschland

        Und 2TB für 300€ knapp, bzw. bei Schnäppchen-angeboten sogar für unter 300€ möglich:
        SanDisk Ultra 3D 2TB ab €'*'317,90 (2018) | Preisvergleich Geizhals Deutschland

        mfg
        Eine 2TB SanDisk war gerade für ca. 279 im Angebot. Jedenfalls einige Euro unterhalb der 300er Schallmauer. Da fängt es an zu jucken. Ich würde aber zumindest eine MX500 oder 860 Evo nehmen.
      • Von D3N$0 BIOS-Overclocker(in)
        1TB SSD um 100€ und 32GB Ram ab 200€ würden mir gegen Ende 2019 echt gut passen, da soll dann wieder aufgerüstet werden
        Aber dafür müssten sich die aktuellen Preise etwa halbieren...
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 07/2026 play5 08/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk