Playstation 4 mit SSD: Was bringt ein SSD-Upgrade?
Das ein oder andere Spiel hatte vor allem kurz nach dem Release auf Sonys Playstation 4 mit spürbaren, sehr langen Ladezeiten zu kämpfen. Just Cause 3 lud beizeiten über zwei Minuten lang Spielstände. Es liegt nahe, diese Zeiten auf die langsame Festplatte mit 5200 Umdrehungen zurückzuführen. Welche Profite kann man also von einer SSD erwarten?
Je nachdem, welches Spiel man auf Sonys Playstation 4 spielt, hat man auch Monate nach dem Release noch mit sehr langen Ladezeiten zu kämpfen. In The Witcher 3 muss man, je nach Gebiet, in dem man sich gerade befindet, nach jedem Tod über eine Minute lang warten - das ist länger als die anfängliche Ladezeit beim Gebietseinstieg. In Spielen wie Bloodborne, in denen man naturgemäß etwas häufiger stirbt, können solche Nachtod-Ladezeiten also durchaus ins Gewicht fallen. Kumuliert man die Zeit, die man bei einem Durchgang nur Ladebildschirme zu Gesicht bekommen hat, wird man mindestens auf einen einigermaßen hohen, zweistelligen Minutenbereich kommen. Nun setzt Sony in der Standard-Edition seiner Next-Gen-Konsole auch nur eine herkömmliche Festplatte mit 5200 rpm ein, folglich besteht hier durchaus Spielraum nach oben. Eurogamer.net hat ausprobiert, welche Zeitersparnisse man mit dem Verbauen einer SSD und einer SSHD erreichen kann.
In den Tests wechselte Eurogamer die Festplatte der Playstation zum einen durch eine OCZ 480GB-Trion-100-SSD aus, zum anderen durch eine 1TB Seagate-SSHD mit 5200 rpm und 8 GB-NAND-Cache. Grundsätzlich variieren die Zeitvorteile, die die Redaktion von Eurogamer messen konnte, von Spiel zu Spiel. Nimmt man beispielsweise Just Cause 3, kann die Anfangsladezeit von über einer Minute mit einer SSD auf 43 Sekunden reduziert werden. Mit der hybriden SSHD konnte man circa die Hälfte dieser Ersparnis erreichen. Zwar profitierte Just Cause 3 von den getesteten Spielen am meisten von der Umstellung, Ladezeiten in Fallout oder Bloodborne konnten aber ebenso spürbar verkürzt werden. Bei Gebietsübergängen in Bloodborne konnte eine SSD die Ladezeiten teilweise halbieren, in Fallout 4 konnten Ersparnisse von bis zu 16 Sekunden gemessen werden.
Weniger auffällig waren die Ersparnisse hingegen bei Metal Gear Solid: The Phantom Pain, wo die Ladezeiten grundsätzlich recht kurz ausfallen, und die Investition in eine SSD sich wohl nicht lohnt. Eurogamer kommt zu dem Schluss, dass jeder Spieler selbst entscheiden sollte, ob bei den von ihm am meisten genutzten Spiele wesentliche Vorteile ergeben können. Grundsätzlich scheint ein Upgrade, kaum überraschend, Ladezeiten in jedem Fall zu verkürzen, die Performance im Spiel ändert sich durch den Wechsel auf eine SSD nicht. Beachtet man die immer günstiger werdenden Preise von Solid State Drives, könnte ein Wechsel aber in Zukunft immer attraktiver werden.
Quelle: Eurogamer.net

Das sollte daher kein Problem sein.
Gibt es jemand der mir einen Link zu weiteren Infos bzgl. der Videoaufzeichnung und dem dafür verwendeten Speicher geben kann?
Da liegt für mich persönlich der Knackpunkt ob man überhaupt daran denken kann eine SSD in die neue PS4 Pro zu verbauen...
da die PS4 ja permanent das aktuelle Spielgeschehen im Hintergrund aufzeichnet, dürfte doch selbst wenn nur ein Spiel installiert ist die SSD in absehbarer Zeit voll mit Dateileichen sein und die Leistung massiv absinken. Das scheint aber nicht der Fall zu sein?
Das sollte daher kein Problem sein.
da die PS4 ja permanent das aktuelle Spielgeschehen im Hintergrund aufzeichnet, dürfte doch selbst wenn nur ein Spiel installiert ist die SSD in absehbarer Zeit voll mit Dateileichen sein und die Leistung massiv absinken. Das scheint aber nicht der Fall zu sein?
edit: Und die Betriebssysteme von Xbox one und PS 4 unterstützen kein TRIM?
Je größer die SSD, desto länger dauert es, bis die Performance einbricht. Daher merkt man das bei einer 500GB SSD ggf. erst nach mehreren Monaten bzw. Jahren, je nachdem wieviele Spiele man installiert und wieder löscht.
Ein Laufwerk, das fast nur als Lesemedium für Spiele-Installationen genutzt wird, reagiert natürlich nicht so kritisch auf eine vollgeschriebene SSD, wie ein PC-Systemlaufwerk, das dauernd Lese- und Schreibzugriffen ausgesetzt ist. Grundsätzlich ist es aber falsch zu sagen, TRIM sei überflüssig. Es ist nie überflüssig. Das Fehlen macht sich in einer typischen Konsolenumgebung nur langsamer bemerkbar.