Nvidia Geforce GTX 1070 und 1080: Für Notebooks nicht als M-Versionen?
Die neuen Nvidia-Grafikkarten Geforce GTX 1070 und Geforce GTX 1080 verwenden den Pascal-Grafikchip GP104, der auch in Notebooks zum Einsatz kommen wird. Nvidia wird dabei aber wohl auf das bekannte Kürzel M verzichten. Ob das für die gesamte Pascal-Serie für Notebooks oder nur für Spiele-Laptops gilt, ist aber noch nicht klar.
Nvidia hatte schon bei seinem Top-Modell der Maxwell-Grafikkarten für Notebooks das übliche Kürzel M weggelassen, das normalerweise mobile Varianten kennzeichnet. Neben der Geforce GTX 980M mit einer im Vergleich zur Desktop-Version deutlich geringeren Leistung hatte Nvidia auch eine Notebook-Version namens Geforce GTX 980 veröffentlicht. Dieses Modell bietet fast die gleiche Leistung wie die Desktop-Grafikkarte.
Wie die Webseite PC Gamer meldet, sollen Insider auf der aktuell laufenden Computex in Taiwan verraten haben, dass Nvidia auch bei seiner neuen Grafikkarten-Generation ähnlich vorgehen wird. Der neue Pascal-Grafikchip GP104, der auf der Geforce GTX 1070 und Geforce GTX 1080 arbeitet, soll demnach auch in Notebooks zum Einsatz kommen und ohne das M-Kürzel beworben werden.
Die entsprechenden Grafikchips sollen angeblich mit einer niedrigeren TDP arbeiten, damit die Kühlungen der Notebooks damit zurechtkommen. Die Anzahl der Shader-Einheiten soll aber nicht beschnitten werden, sodass Nvidia hier vermutlich Anpassungen an der Taktrate oder den Spannungen vornehmen könnte.
Laut der Meldung soll Nvidia auch nicht vorhaben, das M-Kürzel für die Notebooks-GPUs weiter zu verwenden. Ob das für die gesamte Serie gilt, ist nicht klar. Eventuell trifft diese Änderung auch nur auf die besonders leistungsfähigen und größeren Spiele-Notebooks zu. Aufgrund des geringeren Energieverbrauchs der neuen Pascal-Grafikchips dürften Beschneidungen bei der Shader-Anzahl oder der TDP aber gerade bei den kleineren GPUs kaum notwendig werden.
