Oculus Rift: US-Senator fordert die Klärung der Nutzungsbedingungen

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US-Senator Al Franken fordert eine ausführliche Aufklärung von Oculus VR zum Thema Datenübertragung.
Quelle: Oculus VR

Die Nutzungsbedingungen des VR-Headsets Oculus Rift haben große Wellen geschlagen. Die Übertragung von Nutzerdaten an Facebook-Server war für viele Spieler zunächst keine angenehme Vorstellung. Zwar sind die Klauseln harmloser als zunächst angenommen, US-Senator Al Franken fordert dennoch eine Aufklärung durch Oculus VR.

Der Aufschrei über die Nutzungsbedingungen der Oculus Rift war überwältigend. Webseiten wie Gizmodo proklamierten die Existenz von "super-zwielichtigen Dingen" in der Vereinbarung, nüchtern berichtende Portale setzten das Ganze bereits selbst in Verhältnis. Zwar würden Daten übertragen, mit "local storage" sei aber beispielsweise kein Zugriff auf die ganze Festplatte gemeint, sondern nur auf die Verzeichnisse, welche Cookies und Zählpixel enthalten.

Auch einer weiteren Analyse konnten Anschuldigungen von "super-zwielichtigen Dingen" nicht standhalten. Die übertragenen Daten seien meist nicht personenbezogen und dienten tatsächlich der Produktverbesserung. Der demokratische US-Senator Al Franken hat nun, wohl auch vom anfänglichen Kritikschwung angeleitet, einen Brief an Rift-VR-CEO Brendan Iribe geschrieben. Darin fragt er beispielsweise, ob die allgemeine Datensammlung zur Bereitstellung der Oculus-Dienste erforderlich sei. Weiterhin möchte er in Erfahrung bringen, weshalb physische Bewegungen des Nutzers gesammelt werden würden, ob Daten mit verwandten Firmen (Facebook) ausgetauscht werden und ob Nutzerdaten an Drittunternehmen verkauft werden würden.

Teilweise sind die Fragen des Senators bereits beantwortet worden - so stellte Oculus VR klar, dass man im Moment keine Daten mit Facebook austausche, aber die Infrastruktur des Unternehmens nutzen müsse. Darüber hinaus besteht für das Unternehmen kein rechtlicher Zwang, auf die Fragen zu antworten, auch wenn dies aus Öffentlichkeitswirksamkeit ferner sicher zuträglich wäre. Nutzer, die ankündigten, auf Grundlage der problematischen Klauseln nun zu Steams Konkurrenzprodukt HTC Vive zu wechseln, müssen sich außerdem bewusst sein, dass auch Valve sich in Steams Nutzungsbedingungen Rechte zur Datensammlung einräumt.

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    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Pleasedontkillme Software-Overclocker(in)
        AW: Oculus Rift: US-Senator fordert Klärung der Nutzungsbedingungen

        ...wir sind im Arsch!

        Es gibt kein Entkommen , wiederstand ist zwecklos, Ihr werdet assimiliert!
      • Von Pleasedontkillme Software-Overclocker(in)
        AW: Oculus Rift: US-Senator fordert Klärung der Nutzungsbedingungen

        ...wir sind im Arsch!

        Es gibt kein Entkommen , wiederstand ist zwecklos, Ihr werdet assimiliert!
      • Von hanfi104 Volt-Modder(in)
        AW: Oculus Rift: US-Senator fordert Klärung der Nutzungsbedingungen

        Für mich wäre der Standpunkt, zu Steam übertrage ich sowieso, es läuft die ganze Zeit.
        Macht die tatsache der Übertragung aber dennoch nicht besser.
      • Von Mazrim_Taim Volt-Modder(in)
        AW: Oculus Rift: US-Senator fordert Klärung der Nutzungsbedingungen

        dass man im Moment
        Als in 2 Wochen wenn die breite Masse das Thema vergessen hat.
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