Oculus Rift: Aufregung über Nutzungsbedingungen und Facebook-Server
Laut den Interpretationen mancher Nutzer und Webseiten räumt sich Oculus VR in den Nutzungsbedingungen angeblich Rechte wie das Durchsuchen von Festplatten, Rechte an selbsterstellten Inhalten und mehr ein. Außerdem überträgt ein Hintergrunddienst der Oculus-Software Daten an Server, die eine Facebook-Kennung aufweisen.
Webseiten wie Gizmodo berichten über vermeintlich "super-zwielichtige Dinge", die in den Nutzungsbedingungen des Oculus Rift zu finden sind. Der Artikel behauptet beispielsweise, dass Oculus VR die Rechte an allem, was ein Nutzer mit dem VR-Headset erstellt, anfordert und damit die Arbeit von Autoren oder Künstlern nicht mehr exklusiv den Erstellern gehören würde.
Allerdings hat man bei NeoGAF nach der ersten Entrüstung schnell entdeckt, dass sich Gizmodo in seinen Nutzungsbedingungen mit fast identischen Absätzen selbst die gleichen Rechte einräumt - denn tatsächlich handelt es sich bei den betroffenen Inhalten um Daten, die bei der Nutzung eines Online-Dienstes schlicht anfallen und die für den Betrieb notwendig sind. Auch bei Steam finden sich ähnliche Formulierungen, die also nicht ungewöhnlich sind. Auch der Zugriff auf den "local storage" des Nutzers bezieht sich nicht auf die Laufwerke im Rechner, die durchsucht werden sollen, sondern auf den Speicherort für Cookies und Zählpixel, der die Bezeichnung "local storage" trägt.
Doch die Terms of Service von Oculus enthalten trotzdem einige Absätze, die auf manche Nutzer abschreckend wirken dürften. So will Oculus Daten über die IP, GPS-Signale, WLAN oder mobile Sendestationen sammeln, sofern diese verfügbar sind. Besonders ungewöhnlich und wohl auch abschreckend ist, dass auch Informationen über "ihre physischen Bewegungen und Dimensionen" übertragen werden sollen, sobald ein VR-Headset genutzt wird.
Oculus will diese Daten an Dritte weitergeben und verschweigt auch nicht, dass ein Ziel der Datensammlung das auf den Nutzer direkt abgezielte Marketing ist. Die Reaktionen auf Marketingaktionen sollen ebenfalls erfasst werden. Ein Hintergrund-Dienst der Oculus-Software überträgt zudem laut Reddit-Nutzern ständig Daten an Server, die laut der Kennung zu Facebook gehören. Berichten zufolge wird hier aber "nur" das Vorhandensein von Updates geprüft.
Das ist vielleicht nicht ungewöhnlich für ein Unternehmen, das zu Facebook gehört, lässt aber im Zusammenhang mit den Nutzungsbedingungen trotzdem bei manchen Nutzern die Alarmglocken schrillen. Die Ankündigung einiger Spieler, nun zum HTC Vive zu wechseln, ist vielleicht nur eingeschränkt sinnvoll. Steam sammelt schon lange Daten über die Nutzer und deren Verhalten, auch wenn diese zumindest bislang nicht weitergegeben werden, und was sich in den Nutzungsbedingungen des HTC Vive versteckt, bleibt abzuwarten.

Ich hole mir die sowieso nicht. Ist voll an mir vorbeigegangen dieser unausgereifte VR -Möchtegern Facebook-Zwang.
Kann mir genausogut ein Monitor direkt vor der Nase setzten, bin dann auch mittendrinn.
Wenn Ihr mit den dingern auch noch surft und voll mit Werbung zugeballert werden, dann werdet Ihr alle total verstrahlt und kriegt psychische Störungen sowie Albträume , einfach weil die Langzeitwirkungen davon nicht erforscht sind.
viel Spass damit
Wenn es wirklich so wird, dass alle VR-Brillen "nach Hause telefonieren" wollen, dann müsste wohl mein Plan B greifen: Dann kaufe ich mir so eine Brille, installiere aber überhaupt nicht die Software dafür, und passe meine Visualisierungs-Tools halt so an, dass sie die Brille selbst ansteuern. Das sollte (abgesehen von Head Tracking) nicht all zu schwer sein, da die Brille ja einfach über ein HDMI-Kabel ihr Bild bekommt, und somit wie ein normaler Monitor angesteuert werden kann
Wenn es wirklich so wird, dass alle VR-Brillen "nach Hause telefonieren" wollen, dann müsste wohl mein Plan B greifen: Dann kaufe ich mir so eine Brille, installiere aber überhaupt nicht die Software dafür, und passe meine Visualisierungs-Tools halt so an, dass sie die Brille selbst ansteuern. Das sollte (abgesehen von Head Tracking) nicht all zu schwer sein, da die Brille ja einfach über ein HDMI-Kabel ihr Bild bekommt, und somit wie ein normaler Monitor angesteuert werden kann
Grundsätzlich werden sicherlich alle Brillen irgendeine Art der Online Verbindung benötigen, was allerdings noch lange nicht ausschließt das man diese nicht faken kann
Wenn es wirklich so wird, dass alle VR-Brillen "nach Hause telefonieren" wollen, dann müsste wohl mein Plan B greifen: Dann kaufe ich mir so eine Brille, installiere aber überhaupt nicht die Software dafür, und passe meine Visualisierungs-Tools halt so an, dass sie die Brille selbst ansteuern. Das sollte (abgesehen von Head Tracking) nicht all zu schwer sein, da die Brille ja einfach über ein HDMI-Kabel ihr Bild bekommt, und somit wie ein normaler Monitor angesteuert werden kann