Project Shield: Hands-On-Test und Info zu Nvidias mobiler Gaming-Hardware

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Hands On und Info zu Nvidias Project Shield (1)
Quelle: PCGH

Auf der CES gab uns Nvidia die Gelegenheit, selbst Hand an deren Neuvorstellung, der mobilen Gaming-Hardware Project Shield, zu legen. Dabei handelt es sich um eine Android-Konsole mit Spiele-Streaming-Fähigkeiten.

Project Shield von Nvidia war wohl eine der überraschendsten Neuvorstellungen der diesjährigen CES. Dabei handelt es sich um eine Konsole, die unter dem Betriebssystem Android läuft. Ausgestattet ist sie mit dem kommenden Tegra-4-SoC. Für die Bildwiedergabe sorgt ein 5-Zoll-Touchscreen, der mit 720p auflöst. Das wirklich Besondere an dem Gerät ist aber, dass dieser Bildschirm auf einem Gamepad sitzt. Sofern die Spiele auf Project Shield optimiert sind, ist damit die Steuerung wie bei einem Handheld möglich, was die Genauigkeit der Interaktion mit dem Touchscreen übertrifft. Die aktuelle Version ist nur als Prototyp anzusehen und kann sich bis zum Release noch ändern.

Project Shield ist aber nicht nur eine Konsole, sondern dient auch als Streaming Client, unter anderem für Spiele. Auf dem PC sorgt ein spezieller Treiber dafür, dass der Bildschirminhalt und Sound auf das Gerät gestreamt wird, während die Steuerungssignale den umgekehrten Weg nehmen. Damit ist der Genuss von PC-Spielen auch in liegender Haltung auf dem Sofa möglich, auch wenn dabei der PC laufen muss. Nvidia arbeitet auch mit Valve zusammen, um Steam und seinen Big-Picture-Modus auf dem Gerät zugänglich zu machen. Auf dem Stand konnten wir Project Shield einmal mit dem Android-Beat-'em-up Real Boxing 2 testen, die Streamingfähigkeiten wurden mit Call of Duty: Black Ops 2 und NfS: Most Wanted demonstriert, die entfernt auf einem PC liefen. Will man PC-Spiele nicht auf dem kleineren Display spielen, taugt Project Shield auch als Gamepad.

Für die Zukunft steckt in dem Projekt noch mehr Potenzial, da Nvidia auf der CES auch einen Server für Cloud-Gaming-Dienste vorgestellt hat. Der GRID genannte Server basiert auf einer Vielzahl Kepler-GPUs, deren Leistung in Summe der von 700 Xboxen entpricht. Damit wäre es in Zukunft möglich, dass PC-Spiele auf dem Project Shield genossen werden können, ohne einen PC zu besitzen. Im Video zeigen wir eine kurze Präsentation der Fähigkeiten von Project Shield. Mehr Technikinfos zu Project Shield finden Sie in einer separaten News.

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    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Trab Komplett-PC-Käufer(in)
        Ich Finde 349$ ganz ok, was man dafür bekommt. Mal sehen wie viel es in Europa kostet, sollten nicht mehr als 300€ sein.
      • Von Trab Komplett-PC-Käufer(in)
        Ich Finde 349$ ganz ok, was man dafür bekommt. Mal sehen wie viel es in Europa kostet, sollten nicht mehr als 300€ sein.
      • Von Torge9322 Kabelverknoter(in)
        Oder aber mann schließt seinen PC an den HDTV an und kauft ein kabellosen wireless Controller .
        Bessere Grafik größerer Bildschirm und trotzdem ein Controller^^.
        Finde ich jetzt net so grossartig.
      • Von Trab Komplett-PC-Käufer(in)
        Ich bin mehr von der Stream Funktion gepackt. Aber es wäre fenomenal, wenn es bei sehr vielen spielen gehen würde. Es wurde ja gesagt das es bei wenigen geht. Könnte man es nicht so einrichten das es bei allen Kontroller kompatiblen spielen geht? Mir wäre es für über 200€ dafür zu treuer.
      • Von soyus3 PC-Selbstbauer(in)
        Auf die Frage eines User wegen der Verbindung zwischen Shild und Tv über Hdmi-Kabel.
        Die Antwort: You can connect Shield to an HDTV via an HDMI cable or if your tv supports Miracast (either built in or through a dongle), you may stream the video signal wirelessly from Shield to your HDTV.
        Laut Nvidia wird am Gerät noch etwas gefeilt.
        Noch ein schönes Video wie sich das Gerät eher im Alltag verhält und darauf wird auch gleich eine Runde Call of Duty Black Ops 2 gezockt.

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      • Von Track11 PC-Selbstbauer(in)
        Und wieder mal etwas zum nörgeln. Ich finde die Idee recht gut aber das Teil ist schon arg klobig. Wenn die Größe nicht mit der Akkulaufzeit in Zusammenhang stehen wird, wäre das wieder so ein Teil welches man sich kaufen und für 10 Jahre einmotten sollte weil es den Wert wahrscheinlich verhundertfacht.
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