Geforce GTX 1080 und GTX 1070: Unter Linux nur in OpenGL-Spielen wirklich flott
Das Spielen unter Linux ist noch immer ein Randphänomen, sodass auch die Pascal-Grafikkarten Geforce GTX 1080 und GTX 1070 gegenüber Windows 10 teils unter starken Performance-Einbrüchen leiden. Einzig in nativen OpenGL-Spielen kann die Leistung überzeugen und sich teils sogar absetzen - solche gehören jedoch zur Minderheit.
Die Webseite phoronix.com hat sich die Spieleleistung der Geforce GTX 1080 und GTX 1070 unter Linux, genauer Ubuntu 16.04 LTS, angesehen und mit jener unter Windows 10 verglichen. Eingesetzt wurden die zum Zeitpunkt des Testens jeweils aktuellen Treiber Geforce 367.27 (Linux, proprietär) und 368.39 (Windows 10). Die Spieleauswahl geht zwar mit einigen OpenGL-Titeln stark in Richtung Linux, lässt jedoch den altbekannten Schluss zu: Spiele, die nativ mit einem OpenGL-Renderpfad entwickelt werden, können sich unter Linux sehen lassen, die meisten anderen nicht.
Zu sehen ist das an Dota 2, Bioshock Infinite und teilweise auch The Talos Principle. In Dota 2 läuft die Vulkan-Fassung noch langsamer als jene mit OpenGL, dafür kann sich Letztere mit der Vulkan-Version von Windows 10 anlegen. Bioshock Infinite läuft mit Linux deutlich schneller. Bei The Talos Principle verhalten sich die Geforce GTX 1080 und GTX 1070 ziemlich unterschiedlich. Metro Last Light Redux ist wegen unterschiedlicher Darstellungen ein anderes Thema, da in der Linux-Version die Tessellation und GPU-Physx fehlen, die Grafik also schlechter aussieht. Im Schnitt ist der Vulkan-Renderpfad unter Linux schneller als die OpenGL-Alternative, Windows 10 mit OpenGL ist aber noch ein gutes Stück flotter.
Wird ein Titel im PC-Bereich auf Basis von DirectX entwickelt, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Performance unter Linux einem Trauerspiel gleicht, ziemlich hoch. Ein Tomb Raider oder F1 2015 laufen fast 50 Prozent schneller, in Shadow of Mordor sind es immerhin nur 10 bis 20 Prozent. Am Ende ist das aber auch nur logisch: Linux-Nutzer sind eine Mini-Randgruppe, für die man wohl kaum aufwendig optimiert, wenn man nicht eh OpenGL beziehungsweise Vulkan einsetzt.

Ich dachte eigentlich auch, dass der AMD-Treiber für die 50% niedirgere FPS in Tomb Raider bei selben Einstellungen zu Windows verantwortlich ist. Aber wenn die Nvidia die selben Verluste hinlegt, kann der AMD-Treiber ja nicht soooo weit hinterher hinken. Dann schiebe ich das mal auf den Port. Spielbar ist dennoch
Am meisten sinn haben OpenGL und Vulcan eh unter Android.
Und zu den Steam-Zahlen: Ich glaube genau auf PCGH gelsen zu haben, dass die Downloadzahlen des Steam-Client nur wenige Woche noch dessen Release auf Linux schon deutlich die des Mac-Clienst, der schon mehr als ein Jahr länger am Markt war, übertrafen. Das sind absolute Zahlen. Bei der Umfrage macht nur mit, wer will. Und auch dann auf der Plattform, die gerade läuft. Wenn ich Steam sowohl unter Linux, Mac, als auch unter Windows nutze, das Umfrage-Popup aber unter Windows aufploppt, werde ich in dem Moment als Windows-Gamer gezählt.
Und natürlich ist ein Wrapper langsamer als eine native Implementierung. Bei den hier genannten 10% Leistungsverlust aber von desaströsen Einbrüchen zu schreiben ist nicht sonderlich professionell. Die Tendenz von PCGH, sich dem reißerischen Clickbait-"Journalismus" zu unterwerfen, ist extrem beunruhigend.
Linux ist die extreme Randgruppe schlechthin und bei Steam sogar weit abgeschlagen auf dem letzten Platz, selbst hinter Mac Usern. Schau z.B. mal hier nach. Steam-Hard- & Softwareumfrage.
0.84% Linux Nutzer, 3.6% Mac User. Bums, erwischt! Wenn du extrem andere Werte hast, beweise es, anstatt hier nur rumzulabern! Im übrigen möchte ich hiermit nicht behaupten, dass die Usergrupep so auch weltweit vertreten sein muss, es ist ja nur eine Statistik von einem Unternehmen. Aber ich denke wir sind uns einig, dass meinetwegen 95 zu 1% Anteil schon als extrem bezeichnet werden darf.
Aber warum ich hier auf dir so rumhacke, ist, dass du auf der PCGH rumtrittst, was absolut nicht gerechtfertigt ist! Ihnen "reißerischen Clickbait-"Journalismus"" nachzusagen ist mal echt eine bodenlose Frechheit, zumal unbegründet!
Du nimmst dir irgendwelche Wörter aus dem losen Zusammenhang und setzt dir selber neue Sätze zusammen, die dann angeblich irgendeine Behauptung ergeben.
Du sagst: "Bei den hier genannten 10% Leistungsverlust aber von desaströsen Einbrüchen zu schreiben ist nicht sonderlich professionell".
Ja bitte wo steht das? Nirgends! Das hast du dir selbst eingeredet! Die Spiele haben nunmal schnell bis zu 50% Einbußen, eben wegen Wine und Co KG, wenn diese nicht für Linux ordentlich programmiert und auch optimiertworden sind.
Alles was PCGH in diesem Artikel gesagt hat ist korrekt und hat Hand und Fuß. Und PCGH war es auch, die die grafischen Unterschiede bei Metro Last Night herausgefunden haben.
Ich war gestern bei Gamestar, die haben das von der anderen Seite einfach 1:1 nachgeplappert. Wobei ich denen das jetzt nicht wirklich vorwerfen kann, jedes Spiel auch selber nachtesten zu müssen. Da kann man höchstens der Quelle mal den Hinweis geben.
Desweiteren muss man einfach festhalten, dass ein Magazin wie die PCGH einfach nicht die Mittel hat, 100 weitere Mitarbeiter zu beschäftigen, die den ganzen Tag nichts besseres zu tun haben, als selber rund um den Globus zu fliegen und alle Hardwarenews eigenhändig zusammenzutragen und niederzuschreiben. Ich finde es toll, dass man mit so wenig Personal so viel wie möglich selbst bei Messen und Hardwareherstellern erfragt und auch sich anschaut und testet. Mehr geht halt nicht. Den großen Rest muss man dann aber halt von anderen Quellen übernehmen oder sich von Herstellerseiten aus der Newsrublik zusammensuchen. Müssen andere auch. Und man gibt ja auch die Quellen an, eben weil man es selbst selbstverständlich nicht auch noch überprüfen kann, ob die gemachten Aussagen immer so zutreffend sind. Und da finde ich macht es die PCGH aber auch richtig und erwähnt es extra, wenn da evtl. Zweifel bei der News anzusetzen sind, oder aber es ggf. nur Gerüchte sind.
In diesem Sinne, weiter so, PCGH! Und danke für die Mühe!
So, ich habe fertig.