Nvidia Pascal GP104: Foto der neuen GPU im Umlauf; mit GDDR5-Speicher
Im Netz kursiert ein erstes Foto von Nvidias neuem Pascal-Chip GP104. Die GPU, die angeblich in der kommenden Geforce GTX 1080 verbaut wird, ist nach ersten Abschätzungen 100 Quadratmillimeter kleiner als der "Vorgänger" GM204 und soll mit mehr Transistoren aufwarten. Auch der Grafikspeicher ist auf dem Foto zu sehen.
Gerüchteweise war bereits bekannt, dass Nvidia im Voraus der Computex-Messe die Geforce GTX 1080 vorstellen würde. Ebenso soll bei dieser Karte die kommende Pascal-GPU GP104 sein Debut feiern. Zwar gibt es in dieser Hinsicht keine Neuigkeiten, dafür ist ein erstes Foto des Chips veröffentlicht worden. Das Foto stammt vom Nutzer "junmiu" und wurde zunächst bei Chiphell gezeigt. Es zeigt eine Entwickler-Board mitsamt GPU und Grafikspeicher.
Zunächst zum Grafikchip: Der GP104 hat nach ersten Abschätzung weniger Fläche als der "Vorgänger" GM204. Circa 19 Millimeter Höhe und 15 Millimeter Breite ergeben eine Fläche von ungefähr 290 bis 300 Quadratmillimetern. Das wären 100 mm2 weniger als beim GM204. Chiphells Bild zufolge verfügt er dabei über 7,4 bis 7,9 Milliarden Transistoren - der GM204 im Vergleich über 5,2 Milliarden, der GM200 aus der GTX 980 Ti und der Titan X hingegen über 8 Milliarden.
Bei dem abgebildeten Grafikspeicher handelt es sich um Samsungs K4G80325FB-HC25. Das Board verfügt damit über 8 GiByte GDDR5-Speicher, womit sich nun diskutieren lässt, inwieweit dies dann auch bei der GTX 1080 der Fall sein wird. Zwar ist dies 8-Gbps-Speicher, der damit einen Takt von 4.000 MHz bietet, ein 256-Bit-Interface deckelt die Übertragungsgeschwindigkeit aber auf 256 Gb/s. Erwartungen von Hardware-Enthusiasten bezüglich schnellerem GDDR5X-Speicher könnte Nvidia mit der GTX 1080 also möglicherweise enttäuschen. Angeblich wird die Nvidia die besagte Grafikkarte im Voraus der Computex am 27. Mai vorstellen. Diesbezüglich halten wir sie auf unserer Pascal-Themenseite auf dem Laufenden.

Ich kann zwar etwas dazu schreiben, aber wenn die Leute sich selbst keine Gedanken darüber machen, dann bleibt es eh nicht hängen. Kurze Zeit später schreibt dann jemand: "Ich finde es total doof das die Karten nicht mehr Speicherbandbreite haben."
Diese Art von User weiß weder was Register oder Cache sind und wie sie funktionieren, noch möchten sie lesen was ich dazu im Detail schreibe. Daher mache ich mir oft nicht die Mühe ohne das mich jemand fragt.
Genau bei diesem Zusammenhang haben einige User etwas Nachholbedarf.
Und dies führt natürlich dazu, dass das Speicherinterface entlastet wird.
Damit wird das Speicherinterface im Vergleich entlastet und man braucht die Speicherbandbreite nicht mehr ganz so stark zu erhöhen. Ich weiss nicht wie ich das noch einfacher formulieren soll.
Wenn ich zum Beispiel meinen Speichertakt von 3500 Mhz auf 4000 Mhz erhöhe tut sich an der Performance nahezu nichts.
Ob die Pascal Architektur dann wie beschrieben noch besser skaliert bleibt abzuwarten, die einzige Frage ist nur wie gut!
Wie sieht das denn bei 256Gb/s (~2666MHz) Speicherbandbreite aus, verliert da deine 980Ti @ ~1230MHz mehr als 'nahezu nichts' an Leistung? Quasi ganz grob spekulierte GP104 Leistung (samt 3MB L2) mit der in den News genannten GDDR5 Speicherbandbreite, jedoch ohne die verlustmildernden Pascal Architektur Effizientzverbesserungen?!
Die GTX 1080 (GP204) könnte, wenn Nvidia es ähnlich skaliert wie beim Maxwell, 3MB L2 Cache haben und mehr Register als der GM204. Damit wird das Speicherinterface im Vergleich entlastet und man braucht die Speicherbandbreite nicht mehr ganz so stark zu erhöhen. Ich weiss nicht wie ich das noch einfacher formulieren soll.
Es ist völlig irrelevant ob man eine schmales Speicherinterface mit hohem Takt kombiniert oder eben wie bei HBM umgekehrt (mit dem massiven Verbrauchsvorteil zugunsten letzterem und damit auch zurecht der richtige Weg) - entscheidend bleibt was hinten raus kommt und evtl limitiert.
GDDR wird abgelöst,keine Frage.
Im Moment besteht aber noch kein akuter Anlaß diese Technologie schlechter zu machen als sie ist.
Wenn ich zum Beispiel meinen Speichertakt von 3500 Mhz auf 4000 Mhz erhöhe tut sich an der Performance nahezu nichts.
Ob die Pascal Architektur dann wie beschrieben noch besser skaliert bleibt abzuwarten, die einzige Frage ist nur wie gut!
Ähnlich sieht es doch bei der Anzahl der Shader aus wenn man die FuryX als Beispiel heran zieht.
Die neue Generation wird augenscheinlich die gleiche Anzahl verwenden aber diese hoffentlich besser auslasten können.
Also mit der gleichen Anzahl an Shadern eine deutlich bessere Performance bieten.
Wer jetzt noch behauptet das die bösen Spieleentwickler schuld sind,dem ist nicht zu helfen!
Mit anderen Worten und ich wiederhole mich: Entscheidend ist was am Ende raus kommt!