Asus Geforce GTX 1080 ROG Strix: 1.936 MHz Standard-Boost und bis zu 300 Watt [Update 2]

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Asus Geforce GTX 1080 ROG Strix: 1.936 MHz Standard-Boost und bis zu 300 Watt (6)
Quelle: Asus

Asus hat als erster Nvidia-Boardpartner ein Custom-Design der Geforce GTX 1080 vorgestellt. Die Geforce GTX 1080 ROG Strix hat im OC-Modus einen Basis-Takt von 1.784 MHz, der Boost-Takt wird auf 1.936 MHz beziffert. Gleichzeitig winkt ein deutlich besser ausgestattetes PCB als bei der Founders Edition, das in diesem Fall bis zu 300 Watt liefern kann.

Update 2: Computerbase hat einige interessante Infos zur GTX 1080 ROG Strix, offensichtlich auf Basis eines eigenen Musters. Vorneweg ist verwirrend, dass Computerbase von zwei Varianten der GTX 1080 Strix spricht - Asus selbst hat nur eine Karte vorgestellt. Laut Computerbase hält die Karte noch 1.898 MHz Takt nach 30 Minuten Anno 2205, die Computerbase vorliegende Founders Edition dagegen "nur" 1.607

MHz. Diese 18 Prozent mehr Takt resultieren in 16 Prozent mehr Fps. Dadurch erhöht sich die Leistungsaufnahme aber auch um 35 Watt gegenüber der Founders Edition bei den genannten Taktraten. Leider liefert Computerbase keine weiteren Details zu Settings und System. Außerdem müssen erst weitere Tests zeigen, ob sich diese interessante Momentaufnahme auch in weiteren Spielen und mit weiteren Karten reproduzieren lässt.


Update 1: Asus bestätigt, dass sich die ROG Strix GTX 1080 in der Auslieferung befindet und "in den nächsten zwei bis drei Wochen in ausreichenden Mengen verfügbar sein" wird; die UVP liegt bei 799 Euro (inkl. Mwst.).


Pünktlich zum offiziellen Verkaufsstart der Geforce GTX 1080 in der Founders Edition hat Asus seine Geforce GTX 1080 ROG Strix vorgestellt. Das Custom-Design bekommt sowohl eine eigene Kühllösung als auch ein selbstentwickeltes PCB spendiert. Direkt vorab: Asus geht von einem Preispunkt ähnlich der Founders Edition aus, sodass die ROG Strix im Bereich von 800 Euro landen wird. In voraussichtlich zwei bis drei Wochen, also noch im Juni, soll die Auslieferung beginnen.

Die Geforce GTX 1080 ROG Strix belegt zwei Steckplätze und ist 29,8 cm lang. Bei der Kühlkonstruktion setzt Asus trotz der kleinen Ausmaße von 314 mm² bei der GP104-GPU weiterhin auf direkt aufliegende Heatpipes, fünf an der Zahl. Verglichen mit den bisherigen Asus-Custom-Designs wurde die aktuelle DirectCU-Lösung anders aufgebaut: Die Heatpipes werden nicht mehr aus dem Kühler vertikel heraus- und wieder hereingeführt, sondern sind horizontal komplett im Kühler untergebracht. Belüftet wird das Konstrukt von drei vermutlich 90 mm großen Lüftern.

Unter der Haube bietet das PCB insgesamt zehn VRM-Phasen gegenüber den sechs der Founders Edition. Zusätzlich sieht Asus neben dem achtpoligen Stromstecker noch einen sechspoligen vor. Innerhalb der Spezifikationen könnte die Geforce GTX 1080 also 300 Watt aufnehmen - Asus gibt das auch explizit auf seiner Produktseite an. Das Ganze spiegelt sich dann in Taktraten nahe der 2-GHz-Grenze wider: Im OC-Modus beläuft sich der Standardtakt der GP104-GPU auf 1.784 MHz, der Boost-Takt wird auf 1.936 MHz beziffert. Zum Vergleich: Die Founders Edition rechnet mit 1.607/.1733 MHz.Die 8 GiByte GDDR5X-Speicher lässt Asus unverändert mit 2.500 Mhz (10 Gbps) laufen.

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    • Kommentare (249)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DerKabelbinder BIOS-Overclocker(in)
        Man hat den Verlauf der Heatpipes von der Vertikale in die Horizontale verlegt... Macht ein nicht unerheblicher Teil der Konkurrenz (Sapphire, EVGA, Gigabyte,...) schon seit längerem. Das sind im Vergleich auch nicht diejenigen Firmen, die sich bei jedem Modell die paar Cent durch das Weglassen einer Kupferbasis sparen. Im Rahmen der 980 Ti hat man dann aber immerhin einen integrierten VRM-Kühler standartisiert, wie eben auch bei der Konkurrenz schon längst gang und gäbe (Sapphire, Gigabyte, MSI,...). Ansonsten wurde die Dicke der Heatpipes angeblich von 8mm auf 10mm angehoben. Das rentiert sich natürlich, wenn gerade mal zwei Stück von denen vollfächigen Kontakt zum Chip haben

        Aber immerhin hat man an zwei PWM-Header gedacht, an die man sich dann direkt die zwei 120mm oder 140mm seiner Custom-Kühlung klemmen kann. Das erscheint mir noch die konsequenteste Neuerung zu sein.
        Als nächsten Schritt schlage ich vor, die Karten komplett ohne Kühler auszuliefern. Heißt: noch weniger Aufwand für den Hersteller (Produktion und RMA) und attraktivere Preise für den Kunden.
      • Von DerKabelbinder BIOS-Overclocker(in)
        Man hat den Verlauf der Heatpipes von der Vertikale in die Horizontale verlegt... Macht ein nicht unerheblicher Teil der Konkurrenz (Sapphire, EVGA, Gigabyte,...) schon seit längerem. Das sind im Vergleich auch nicht diejenigen Firmen, die sich bei jedem Modell die paar Cent durch das Weglassen einer Kupferbasis sparen. Im Rahmen der 980 Ti hat man dann aber immerhin einen integrierten VRM-Kühler standartisiert, wie eben auch bei der Konkurrenz schon längst gang und gäbe (Sapphire, Gigabyte, MSI,...). Ansonsten wurde die Dicke der Heatpipes angeblich von 8mm auf 10mm angehoben. Das rentiert sich natürlich, wenn gerade mal zwei Stück von denen vollfächigen Kontakt zum Chip haben

        Aber immerhin hat man an zwei PWM-Header gedacht, an die man sich dann direkt die zwei 120mm oder 140mm seiner Custom-Kühlung klemmen kann. Das erscheint mir noch die konsequenteste Neuerung zu sein.
        Als nächsten Schritt schlage ich vor, die Karten komplett ohne Kühler auszuliefern. Heißt: noch weniger Aufwand für den Hersteller (Produktion und RMA) und attraktivere Preise für den Kunden.
      • Von efdev Volt-Modder(in)
        Ob an dem Asus Kühler überhaupt was außer der Lochabstände(wenn denn überhaupt anders) geändert wurde?

        Edit: Im vergleich zur 980TI und 980 hat sich wohl etwas geändert zwar nicht das nur 3 von 5 Heatpipes aufliegen aber dafür der Rest.
      • Von Soulsnap Volt-Modder(in)
        Zitat von Abductee
        Asus hat wieder nix dazugelernt.
        Das DC-Design ist bei denen einfach ein Witz.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]

        Asus GeForce GTX 1080 Strix im Test - ComputerBase

        Zumindest wird der RAM etwas mitgekühlt.
        Warum sollte Asus auch irgendwas dazu lernen? Es gibt einfach zu viele Blitzbirnen die aus Prinzip immer wieder Asus kaufen.
        Und warum? Weil Asus in Sachen Mainboards und Grafikkarten vor über 10 Jahren wirklich mal absolute Oberklasse war.
        Das sind sie schon lang nicht mehr, in Sachen Mainboards sind sie guter Durchschnitt, in Sachen Grafikkarten eher Durchschnitt.
        Und trotzdem hast du sogar hier im Forum die ewig gestrigen, die trotzdem immer wieder Asus kaufen, egal wie miserabel die Karte am Ende wirklich ist.
        Für die Reviews werden spitzenmässige Samples selektiert, wie in den letzten Jahren immer wieder auffällig zu sehen war.
        Wwas dann beim Kunden ankam war Glückssache..
        Asus ist schon lange nur noch ein Schatten seiner selbst, der sich auf Leistungen vergangener Tage und seiner Fanbase ausruht!
        Das wollen leider selbst erfahrene User nicht wahr haben und werfen dann mit Phrasen um sich wie "schau doch mal mit welchen Boards Rekorde gemacht werden",
        blöd nur das es dann eben NICHT zum Grossteil die Asus Teile sind.
        Einzig und allein in Sachen Preis/Leistung ist Asus noch führend. Im negativen Sinne...

        Nuff said?
        Zitat von cryon1c
        DC war schon immer so. Wie willst du sonst die Heatpipes direkt an die GPU draufpappen?
        Dünne Heatpipes? Bringen nix. Ich mag den DC Kühler, wenn der gut gemacht ist, ist der nicht schlechter als andere CustomKühler auf dem Markt, die über entsprechende Fläche und Heatpipes verfügen.
        Die Heatpipes sind NICHT direkt auf der GPU. Manche ja. Nicht alle. Und genau das ist ja der SCHWACHSINN an dem Design....
        Von den Qualitätsschwankungen mal ganz abgesehen.
      • Von cryon1c Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Abductee
        Es gibt auch fast plangeschliffene Heatpipes ohne so große Gräben dazwischen.
        Oder noch besser, einfach eine dünne Kupferplatte auflöten.
        Dieser Kühler ist eindeutig auf niedrige Produktionskosten optimiert.
        Ja das könnte man lösen wenn man etwas mehr Geld ausgibt und Personal einstellt oder einfach mal die Produktion verbessert.
        Ich hab schon viele DCu II Kühler gesehen, bei einem siehste nen Grand Canyon zwischen Heatpipes, die anderen sind absolut eben und spiegelglatt geschliffen.
        Generell wundert mich bei diesem Kühler nicht die Leistung und Temperaturen, sondern warum zur Hölle der sich nicht von der FE absetzt im Bereich Lautstärke.
        Ja, die Jungs von Computerbase sind verrückt und haben die Kiste ins Fractal Design R5 gesteckt, das ist nicht gerade das Airflow-Monster das man sich wünscht, trotzdem seltsam. Offene Testbench würde denk ich mal deutlichere Abstände produzieren.
        Der sollte maximal 30dBa erreichen, aber das nur dann wenn man die Karte hart prügelt (120% powertarget, max Templimit).
        kA, vll bin ich mit meiner 970er Windforce zu sehr verwöhnt, mit ner custom Lüfterkurve ist sie so gut wie unhörbar.
      • Von Abductee Kokü-Junkie (m/w)
        Es gibt auch fast plangeschliffene Heatpipes ohne so große Gräben dazwischen.
        Oder noch besser, einfach eine dünne Kupferplatte auflöten.
        Dieser Kühler ist eindeutig auf niedrige Produktionskosten optimiert.
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