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  • Geforce GTX 1080 im Test: Benchmarks und Fazit
    Quelle: PC Games Hardware

    Geforce GTX 1080 im Test: Benchmarks und Fazit

    Nvidia Geforce GTX 1080 im Test: Spiele-Leistung

          

    Wie schlägt sich Nvidias neue Pascal-GPU in Spielen? Einen Einblick wollen wir Ihnen in diesem Online-Artikel bieten, die komplette Berichterstattung samt weiterer ausführlicher Tests, weiteren Vergleichs- und Overclocking-Resultaten, Lautheits- und Verbrauchsmessungen finden Sie auf mehr als einem Dutzend Seiten in der kommenden PCGH-Ausgabe 07/2016. An dieser Stelle können Sie die GTX Titan X, GTX 980 Ti - jeweils übertaktet und mit Referenz-Frequenzen -, die Radeon R9 Fury X sowie weitere Vergleichskarten dazuwählen sowie neben Ultra-HD auch Full-HD und 1440p anzeigen lassen. Weitere Details zu den dynamischen Benchmarks erläutern wir auch im Video. Selbstverständlich haben wir für alle Benchmarks die jeweils neuesten Grafiktreiber von AMD und Nvidia verwendet; aufseiten AMDs kommt die Radeon Software 16.5.2 zum Einsatz und bei Nvidia der GTX-1080-Pressetreiber Geforce 368.16.

    Wie erwähnt, verspricht Nvidia bei der Geforce GTX 1080 einen "typical GPU Boost" von 1.733 MHz. Dabei handelt es sich wie gehabt um einen Mittelwert, der für eine Spanne unterschiedlicher Grafikkarten und Einsatzzwecke gilt. Vor der Benchmarkession hat PC Games Hardware überprüft, wie nahe das vorliegende Muster an den typischen Boost herankommt. Hierfür haben wir die GTX 1080 im Freiluftaufbau durch den nunmehr 20 Spiele umfassenden Parcours gescheucht - in Ultra-HD-Auflösung, schließlich handelt es sich um eine High-End-Grafikkarte. Das sind die Ergebnisse des Protokolls:

    SpielBoost nach 10 Minuten Aufheizzeit
    Assassin's Creed Unity - Ferronnerie1.797 MHz
    Bioshock Infinite - New Eden1.797 MHz
    CoD Advanced Warfare - Seoul Survivor1.696-1.721 MHz
    Crysis 3 - Fields1.683-1.696 MHz
    Crysis Warhead - Train 3.01.721-1.734 MHz
    Dragon Age Inquisition - Hinterlands1.721-1.734 MHz
    F1 2015 - Catalunya~1.797 MHz
    Far Cry 4 - Rocky Rider1.658-1.709 MHz
    GTA 5 - Grapeseed1.772-1.797 MHz
    Metro Last Light Redux - Crossing1.721-1.797 MHz
    Risen 3 Enhanced Ed. - Polly on fire 2.01.658-1.683 MHz
    TES 5: Skyrim - Secunda's Kiss1.772-1.797 MHz
    Ethan Carter Redux - Tracks1.645-1.683 MHz
    The Witcher 3 - Skellige Forest1.645-1.696 MHz
    Wolfenstein TOB - Canals~1.810 MHz
    Rise of the Tomb Raider - Geo Valley1.683-1.696 MHz
    Fallout 4 - Dark Road1.721-1.772 MHz
    The Division - Madison Hospital1.645-1.683 MHz
    Hitman - Sapienza1.645-1.683 MHz
    Anno 2070 - Bäm!~1.607 MHz
      
    Unteres Mittel: 1.710 MHz
    Oberes Mittel: 1.735 MHz


    Eindeutig ist die große Spanne des automatischen GPU-Boosts, welche direkt mit den Anforderungen der Spiele zusammenhängt. Wird die GPU aus unterschiedlichen Gründen nicht optimal ausgelastet, kann sie ihren Takt weiter oben halten als in Spielen, bei denen sie richtig gefordert wird.

    Im Falle unserer Karte bei unseren Testbedingungen und Spielen passt Nvidia Angabe des typischen Boosts wie die Faust aufs Auge, weshalb wir die GTX 1080 ruhigen Gewissens anschließend mit 1.733 MHz durch den PCGH-Benchmark-Parcours scheuchten. Die Ergebnisse in 10 Spielen sehen Sie im Folgenden. Abweichend zu den meisten vorherigen PCGH-Grafikkartentests mischen hier nicht nur Referenzkarten von AMD und Nvidia mit, sondern ausnahmsweise auch ein Herstellerdesign: die MSI Geforce GTX 980 Ti Lightning. Sie hat sich mehrfach als schnellste GTX 980 Ti (werkseitig) herausgestellt, mit einem Regel-Boost von 1.430 MHz sowie milder Speicherübertaktung. Diese Karte stellt die Messlatte für alle Enthusiasten dar, welche sich fragen, ob die GTX 1080 eine Aufrüstung wert ist - Spannung garantiert!

    GTX 1080 Standard-Benchmarks

    Wählen Sie die Auflösung im Drop-Down-Menü aus.

    • Assassin's Creed Unity
    • CoD Advanced Warfare
    • Crysis 3
    • Dragon Age Inquisition
    • Far Cry 4
    • GTA 5
    • Metro Last Light Redux
    • Vanishing of Ethan Carter Redux
    • The Witcher 3
    • Wolfenstein: The Old Blood
    Info Icon
    Game/Version Assassin's Creed Unity (Uplay), PCGH-Benchmark 'Ferronnerie'
    Details Max. detail except Gameworks
    Software/Drivers Windows 10 x64, Geforce 368.16/365.10, Radeon Software 16.5.2 Beta; (HQ-AF)
    • Benchmarks (1 von 3)

    • 0 von 12 Produkten sichtbar

    ~1.733 MHz, 10 GT/s
    71.4
    65
    ~1.430 MHz, 7,1 GT/s
    61.0
    57
    ~1.075 MHz, 7 GT/s
    52.8
    47
    ~1.075 MHz, 7 GT/s
    50.3
    45
    ~1.050 MHz, 1 GT/s
    46.2
    43
    ~920 MHz, 1 GT/s
    42.8
    40
    ~1.216 MHz, 7 GT/s
    42.2
    38
    ~1.050 MHz, 6 GT/s
    41.5
    39
    ~1.010 MHz, 6 GT/s
    39.2
    36
    ~1.178 MHz, 7 GT/s
    35.1
    32
    ~1.000 MHz, 5 GT/s
    34.2
    31
    ~928 MHz, 7 GT/s
    29.8
    27
    0
    10
    20
    30
    40
    50
    60
    70
    80
    Name
    1.920 × 1.080, 4× MSAA/16:1 HQ-AF (Average Fps)
    Minimum Fps

    System

    Core i7-6700K @ 4,5 GHz, 2 × 8 GiB DDR4-2800 (1T), Asus Maximus VIII Hero (Z170)

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

    Nvidia Geforce GTX 1080 im Test: Spezialbenchmarks und Compute

          

    Als Enthusiasten-Grafikkarte muss sich die Geforce GTX 1080 jeder anspruchsvollen Aufgabe stellen. Eine davon ist der Ultra-HD-Standard mit 3.840 x 2.160 Pixeln, welcher Teil des PCGH-Parcours ist. Einige Werte haben Sie oben bereits gesehen; an dieser Stelle erhöhen wir für die GTX 1080 den Schwierigkeitsgrad: Sie muss sich nicht mehr nur gegen die GTX 980 Ti Lightning behaupten, sondern auch gegen eine bis zum Anschlag übertaktete Titan X und eine ebenso unsanft motivierte Fury X. Um das Geschehen weiter zu würzen, präsentieren wir Ihnen eine Reihe neuer Benchmarks, welche wir bereits fertig validiert haben und in Zukunft regelmäßig einsetzen werden, darunter Fallout 4, Rise of the Tomb Raider und The Division.

    GTX 1080: Spezialbenchmarks

    Wählen Sie die Auflösung im Drop-Down-Menü aus.

    • Metro Last Light Redux
    • The Witcher 3
    • Wolfenstein: The Old Blood
    • Rise of the Tomb Raider
    • Fallout 4
    • The Division
    Info Icon
    Game/Version Metro Last Light Redux (GoG; DX11), PCGH-Benchmark 'Crossing'
    Details Max. details except GPU Physx (off)
    Software/Drivers Windows 10 x64, Geforce 368.16/365.10, Radeon Software 16.5.2 Beta; (HQ-AF)
    • Benchmarks (1 von 2)

    • 0 von 7 Produkten sichtbar

    1.500 MHz, 8,4 GT/s
    51.4
    45
    1.430 MHz, 7,1 GT/s
    44.3
    39
    1.733 MHz, 10 GT/s
    42.1
    36
    1.075 MHz, 7 GT/s
    39.5
    34
    1.075 MHz, 7 GT/s
    37.7
    32
    1.150 MHz, 1,2 GT/s
    34.7
    30
    1.050 MHz, 1 GT/s
    32.2
    28
    0
    5
    10
    15
    20
    25
    30
    35
    40
    45
    50
    55
    Name
    2.560 × 1.440, 2× SSAA/16:1 HQ-AF (Average Fps)
    Minimum Fps

    System

    Core i7-6700K @ 4,5 GHz, 2 × 8 GiB DDR4-2800 (1T), Asus Maximus VIII Hero (Z170)

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

    Beyond 3D Suite

    An in-depth low-level architecture benchmark designed by eyperts with professional industry tools

    • ALU
    • Latency
    • Polygons
    • Effective Texture Bandwidth
    • Fillrates
    Info Icon
    Resolution/AA/AF 4.096 × 2.160 off-screen
    Software/Drivers Windows 10 x64 TH2, Geforce 368.16 Press-Driver (HQ), Radeon Software Crimson Edition 16.5.2.1 Doom-Hotfix (HQ)
    • Benchmarks (1 von 4)

    • 0 von 4 Produkten sichtbar

    <=1886e/10,0 GT/s
    9155.0
    <=1050e/1,0 GT/s
    8555.0
    <=1189e/7,0 GT/s
    6896.0
    <=1278e/7,0 GT/s
    5022.0
    0
    1000
    2000
    3000
    4000
    5000
    6000
    7000
    8000
    9000
    10000
    Name
    Vec4 (GFLOPS)

    System

    Core i7-6700K @ 4,5 GHz, 2 × 8 GiB DDR4-2800 (1T), Asus Maximus VIII Hero (Z170)

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews


    Auch den Einfluss von Asynchronous Compute wollen wir uns näher ansehen. Als prominentes Beispiel haben wir uns Ashes of the Singularity herausgepickt - natürlich in der aktuellen Version 1.11.19556. (genauer: die DRM-freie von gog.com). Wie zuvor schon stellen wir auch bei der GTX 1080 einen leichten Performance-Anstieg bei der Deaktivierung von Asynchronous Compute über die settings.ini (AsyncComputeOff=1) fest. Immerhin ist der DX12-Pfad jedoch merklich flotter als die DX11-Version. Letzteres gilt für die zum Vergleich mit aktuellem 16.5.2.1-Hotfix-Treiber mitgetestete Fury X in noch stärkerem Maße. Doch legt diese auch mit Asynchronous Compute noch ein wenig zu.

    Update 19.05.2016: Offenbar deaktiviert AotS noch immer die Async-Compute-Funktion beim erkennen einer Nvidia-Hersteller-ID. Das erklärt natürlich auch, warum wir keine relevanten Unterschiede messen konnten. Der leichte Anstieg ohne AC könnte innerhalb der Meßschwankung gelegen haben.

    Ashes of the Singularity

    1.11.19556 (int. Benchmark)

    • AotS
    Info Icon
    Game/Version Ashes of the Singularity v1.11.19556
    Details Integrated Benchmark, 1.920 × 1.080
    Software/Drivers Windows 10 x64 TH2, Geforce 368.16 Press-Driver (HQ), Radeon Software Crimson Edition 16.5.2.1 Doom-Hotfix (HQ)
    • Benchmarks (1 von 2)

    • 0 von 6 Produkten sichtbar

    <=1886e/10,0 GT/s
    104.9
    109.9
    108.0
    97.6
    <=1886e/10,0 GT/s
    103.5
    109.0
    106.3
    96.2
    <=1050e/1,0 GT/s
    97.8
    109.4
    102.9
    84.6
    <=1050e/1,0 GT/s
    95.2
    108.1
    102.0
    80.4
    <=1886e/10,0 GT/s
    92.5
    106.6
    100.7
    76.1
    <=1050e/1,0 GT/s
    68.6
    99.0
    83.3
    46.2
    0
    10
    20
    30
    40
    50
    60
    70
    80
    90
    100
    110
    Name
    Preset: Low (Average Fps)
    Preset: Low (Normal Batches)
    Preset: Low (Medium Batches)
    Preset: Low (Heavy Batches)

    System

    Core i7-6700K @ 4,5 GHz, 2 × 8 GiB DDR4-2800 (1T), Asus Maximus VIII Hero (Z170)

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews


    Eine von AMD programmierte n-Body Gravitationssimulation zeigte gar einen Performance-Rückgang. Eine Anfrage, ob Asynchronous Compute im Review-Treiber 368.16 eventuell noch gar nicht aktiv ist, läuft noch.

    Abschließend noch ein paar Werte im 3DMark Firestrike - selbstverständlich mit den aktuellen Treibern 368.16 (Geforce) und RSCE 16.5.2.1 Doom-Hotfix (Radeon) und wie immer im HQ-Modus.

    3DMark Time Spy (1440p)Graphics ScoreGT1GT2CPU-Overall Score
    Geforce GTX 1070/8G5.66337,432,120,2-5.711
    Geforce GTX 1060/6G4.04526,723,020,2-4.253
    Radeon RX 480/8G3.83025,621,519,6-4.038
           
    3DMark Fire Strike (1080p)Graphics ScoreGT1GT2PT1CT1Overall Score
    Geforce GTX 1080/8G22.027106,886,846,442,418.094
    Geforce GTX 1070/8G18.30887,573,046,434,815.483
    Geforce GTX 1060/6G13.21963,052,846,522,011.343
    Radeon RX 480/8G12.40758,350,246,020,010.634
    Radeon R9 Fury X/4G16.55877,567,246,431,514.217
    Radeon R9 390X/8G12.92862,251,345,623,611.340
    Geforce GTX 970/3,5+0,5G11.11553,344,246,619,79.871
           
    3DMark Fire Strike Extreme (1440p, AF)Graphics ScoreGT1GT2PT1CT1Overall Score
    Geforce GTX 1080/8G10.32054,238,346,321,49.552
    Geforce GTX 1070/8G8.84143,631,746,517,17.917
    Geforce GTX 1060/6G6.13131,623,146,412,25.858
    Radeon RX 480/8G5.34525,921,145,910,45.115
    Radeon R9 Fury X/4G7.76538,829,946,515,67.316
    Radeon R9 390X/8G5.63829,021,245,811,85.470
    Geforce GTX 970/3,5+0,5G5.07826,818,746,810,54.948
           
    3DMark Fire Strike Ultra (2160p,AF)      
    Geforce GTX 1080/8G4.98027,717,846,712,35.029
    Geforce GTX 1070/8G4.12722,315,046,710,04.191
    Geforce GTX 1060/6G2.90915,810,546,77,23.003
    Radeon RX 480/8G2.58612,610,145,96,02.643
    Radeon R9 Fury X/4G3.94520,115,046,49,03.965
    Radeon R9 390X/8G2.84114,710,745,76,92.922
    Geforce GTX 970/3,5+0,5G2.45613,38,946,76,02.541

    Nvidia Geforce GTX 1080 im Test: 6K- und 8K-Benchmarks mit und ohne OC

          

    Handelt es sich bei der GTX 1080 womöglich um die erste Grafikkarte, welche 6K- und 8K-Auflösungen stemmen kann? Das überprüfen wir mit denselben Grafikkarten im Vergleich, diesmal darf die mit einem Accelero Xtreme IV bestückte Geforce GTX 1080 jedoch ebenfalls mit werkseitiger Übertaktung antreten.

    GTX 1080: 6K-/8K-Benchmarks

    Wählen Sie die Riesenauflösung im Drop-Down-Menü aus.

    • Bioshock Infinite
    • TES 5: Skyrim
    Info Icon
    Game/Version Bioshock Infinite (Steam; DX11), PCGH-Benchmark 'New Eden'
    Details Max. detail including advanced DoF
    Software/Drivers Core i7-6700K @ 4,5 GHz, 2 × 8 GiB DDR4-2800 (1T), Asus Maximus VIII Hero (Z170)
    • Benchmarks (1 von 2)

    • 0 von 5 Produkten sichtbar

    2.000 MHz, 11,2 GT/s
    33.9
    32
    1.500 MHz, 8,4 GT/s
    31.3
    29
    1.733 MHz, 10 GT/s
    30.2
    28
    1.430 MHz, 7,1 GT/s
    24.7
    23
    1.075 MHz, 7 GT/s
    21.0
    19
    0
    5
    10
    15
    20
    25
    30
    35
    Name
    5.760 × 3.240 (6K), Ingame-AA/16:1 HQ-AF (Average Fps)
    Minimum Fps

    System

    Windows 10 x64, Geforce 368.16/365.10, Radeon Software 16.5.2 Beta; (HQ-AF)

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews


    Bemerkenswert: Während die GTX Titan X dank 12 GiByte Speicher Bioshock Infinite in 8K ohne träges Streaming wegsteckt, stockt die GTX 1080 beim Wechsel von 6K auf 8K mehrere Sekunden und lässt Texturdetails vermissen - hier genügen 8 GiByte Grafikspeicher nur haarscharf. Da beide Modelle jedoch selbst maximal übertaktet nur rucklige Bildraten ausgeben, ist diese Beobachtung akademischer Natur. Dass 6 GiByte in jedem Fall zu wenig sind, zeigen die miserablen 8K-Werte der beiden GTX-980-Ti-Karten.

    Update vom 07.10.16: Spieleleistung nach 5 Monaten

          

    Inzwischen befindet sich Nvidias Geforce GTX 1080 schon fast fünf Monate auf dem Markt. Daher lohnt sich ein Blick, was sich seit der Veröffentlichung leistungstechnisch getan hat. Und hier lässt sich die Aussage tätigen: Nichts. Ausgehend von der Geforce GTX Titan X mit inzwischen zweifelsohne "fertig"-optimierter Maxwell-Architektur hatte die GTX 1080 im Index vor fünf Monaten 22 Prozent mehr Leistung. Der Wert ist jetzt nahezu gleich geblieben. Im PCGH-Index ist die GTX 1080 optisch nur abgestuft wurden, weil die Titan X Pascal nachgefolgt ist. Anders verhält es sich bei AMDs Polaris-Radeons, was in Sachen Performance-Optimierung für Nvidias Treiber-Abteilung spricht.

    [KOPIE] Grafikkarten-Index 2016 (Overall)

    Grafikkarten-Gesamtindex 2015/2016

    • GPU Performance Index 2016 (overall)
    Info Icon
    Game/Version 15 games (GoG/Origin/Uplay/Steam/standalone), PCGH-Benchsaves using Fraps (20 sec.)
    Details Max. detail except Gameworks and some others (see benchmark FAQ for further detail)
    Software/Drivers Windows 10 x64; HQ-AF
    • 0 von 32 Produkten sichtbar

    1.531 MHz, 10 GT/s
    100.0
    1.733 MHz, 10 GT/s
    83.1
    1.683 MHz, 8 GT/s
    68.6
    1.075 MHz, 7 GT/s
    67.7
    1.075 MHz, 7 GT/s
    64.5
    1.075 MHz, 7 GT/s
    58.8
    1.050 MHz, 1 GT/s
    54.5
    ~920 MHz, 1 GT/s
    53.6
    1.216 MHz, 7 GT/s
    53.1
    1.709 MHz, 8 GT/s
    50.4
    1.050 MHz, 6 GT/s
    50.0
    1.000 MHz, 6 GT/s
    46.7
    1.709 MHz, 8 GT/s
    46.0
    ~1.190 MHz, 8 GT/s
    45.1
    1.000 MHz, 5 GT/s
    45.0
    1.178 MHz, 7 GT/s
    44.0
    928 MHz, 7 GT/s
    43.9
    ~1.200 MHz, 7 GT/s
    42.9
    947 MHz, 5 GT/s
    42.2
    1.205 MHz, 6,6 GT/s
    40.5
    902 MHz, 6 GT/s
    38.2
    1.000 MHz, 6 GT/s
    33.3
    970 MHz, 5,7 GT/s
    30.8
    1.084 MHz, 7 GT/s
    29.6
    970 MHz, 5,7 GT/s
    29.4
    1.178 MHz, 7 GT/s
    28.0
    970 MHz, 5,5 GT/s
    25.6
    1.178 MHz, 7 GT/s
    24.9
    975 MHz, 5,6 GT/s
    22.5
    1.188 MHz, 6,6 GT/s
    22.4
    1.200 MHz, 7 GT/s
    21.3
    975 MHz, 5,6 GT/s
    20.6
    0
    10
    20
    30
    40
    50
    60
    70
    80
    90
    100
    Name
    Overall index (3 resolutions, weighted) (Average Fps)

    System

    Intel Core i7-6700K @ 4,5 GHz (45 × 100), Asus Maximus Hero VIII, 2 × 8 GiByte Corsair DDR4-2800

    Resultate nicht unbedingt vergleichbar mit früheren Reviews/Results not necessarily comparable with earlier reviews

    Update-Ende


    Nvidia Geforce GTX 1080 im Test: Fazit

          

    Auch wenn die Geforce GTX 1080 keine revolutionär neue Architektur mit sich bringt: Nvidia hat beim GP104-Chip mithilfe der 16-nm-Fertigung und behutsamen Optimierungen an den für den Großteil der Gamer richtigen Schrauben gedreht und eine enorm schnelle Grafikkarte entwickelt, an der es zurzeit nur wenig zu kritisieren gibt. Sie ist die neue 100-Prozent-Marke im PCGH-Leistungsindex (15 Spiele, drei Auflösungen, HQ-AF) und im Schnitt schon bei Standard-Boost von 1.733 MHz flotter als die schnellste GTX 980 Ti mit Werks-OC (1.430 MHz), hängt eine Standard-980-Ti um 28 %, eine Fury X um 31 % und eine GTX 980 um 56 % ab, kostet aber auch mehr als all diese Modelle. Nur die Titan X als Single-GPU-Karte ist derzeit teurer, aber auch sie wird im Mittel um 23 % zurückgelassen. Dem einstigen Topmodell bleibt gegenüber der GTX 1080 nur ihr 12 GiByte großer Speicher, allerdings ist uns kein Fall bekannt, bei dem sich dieser gegenüber 8 GiByte in spielbaren Fps-Gefilden positiv bemerkbar macht.

    Mit einem typischen Maximalverbrauch von 180 Watt, den Nvidia über GPU-Boost 3.0 gut in hohen Takt umsetzen kann, ist die Geforce GTX 1080 überdies nicht allzu stromhungrig, zum Betrieb genügt ein einzelnes 8-Pol-Kabel vom Netzteil. Dank 8 Gigabyte Grafikspeicher, fortschrittlicher Display-Engine inklusive 8K-/HEVC/10-Bit- und HDR-Support dürften hier auch längerfristig die meisten Wünsche erfüllt werden. Kurzfristig sollten es sich zumindest Besitzer einer hochgezüchteten GM200-Grafikkarte (Titan X, 980 Ti) zweimal überlegen, ob die GTX 1080 ein lohnenswertes Upgrade darstellt. Strom lässt sich auf jeden Fall sparen - aufgemotzte Versionen der genannten Karten verbrauchen gut und gerne 300 Watt -, ein fühlbares Leistungsplus ist jedoch selbst dann rar, wenn die GTX 1080 ebenfalls ausgereizt wird.

    Die Founders Edition der Geforce GTX 1080 macht mit einer UVP von 789 Euro ab 27. Mai den Anfang, später im Juni sollen Partnerkarten folgen, die dann sowohl bis zu 100 US-Dollar schmalere als auch nochmals besser gefüllte Overclocker-Geldbeutel ansprechen sollen. Für die meisten Nutzer dürfte das Warten auf den 10. Juni spannender sein: Dann soll der Startschuss zur GTX 1070 fallen, deren voraussichtlicher Founders-Edition-Einstand bei weniger als 500 Euro beginnt.

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    Wissenswert: Mehr Informationen zum Thema finden Sie in:
    Grafikkarten-Rangliste 2017: 30 Radeon- und Geforce-GPUs im Benchmarkvergleich [März]
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Nvidia Geforce
Geforce GTX 1080 im Test: Erster 16-nm-König mit 2 GHz im OC-Betrieb [Update: 5 Monate später]
Nvidias Geforce GTX 1080 im Test: Realitätsnahe Spiele-Benchmarks in Full HD, 1440p und Ultra HD, direkt gemessener Stromverbrauch, Lautstärke und mehr erwarten Sie im Test der zum Start rund 750 Euro teuren Grafikkarte mit Pascal-GP104-GPU bei PC Games Hardware. Dazu bieten wir Ihnen Messungen und Details zur Architektur, 6K- und 8K-Spiele-Benchmarks, Compute sowie den obligatorischen 3DMark Fire Strike Ultra.
http://www.pcgameshardware.de/Nvidia-Geforce-Grafikkarte-255598/Tests/Geforce-GTX-1080-Test-Review-1195464/
07.10.2016
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2016/05/Nvidia-Geforce-GTX-1080-4-1-pcgh_b2teaser_169.jpg
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