Nvidia Nvlink: PCI-Express-Alternative soll Multi-GPU-Performance verdoppeln
Nvidia nennt im hauseigenen Blog weitere Details zur proprietären Technik Nvlink als Alternative für PCI-Express zur Kommunikation zwischen GPUs. Je nach HPC-Anwendung soll die Performance damit um den Faktor 1,5 bis etwa 2,2 steigen, also in den günstigeren Fällen verdoppelt werden. Zum Einsatz kommen wird Nvlink ab der kommenden Pascal-Generation.
Auf der GPU Technology Conference im März 2014 hat Nvidia erstmals seine Pascal-Generation als Zwischenschritt zu Volta angekündigt. Eine der größten Neuerungen wird die Unterstützung für Nvlink sein, eine proprietäre Alternative für PCI-Express zur Kommunikation zwischen verschiedenen Grafikchips. Schon damals versprachen die Kalifornier eine um den Faktor fünf bis 12 schnellere Bandbreite zwischen den verschiedenen Chips im Vergleich zu PCI-Express 3.0 x16.
Im Blog nennt Nvidia jetzt neue Details zu Nvlink – warum genau jetzt, können wir nicht sagen. Gezeigt werden erste Leistungsprognosen anhand von zwei bis vier "Next-Generation-GPUs" (auf Basis von Pascal) im Vergleich zu PCIe 3.0 x16. In "Fast Fourier Transform (FFT)"-Workloads soll die Performance in etwa um den Faktor 2,2 steigen, in Amber immerhin noch um 50 Prozent (Faktor 1,5). Mitunter abhängig ist das von den genutzten Links in Nvlink – jeder stellt eine Bandbreite von 20 GB/s (Vergleich: PCIe 3.0 x16 knapp 16 GB/s). In dem FTT-Szenario werden zwei GPUs mit vier solcher Links, also insgesamt 80 GB/s verbunden. Bei dem Amber-Test kommen vier GPUs mit Verbindungen zwischen einem und zwei Links zum Einsatz. Wie die Kriterien bei der Anbindung aussehen, gibt Nvidia nicht an. Da es keine CPUs gibt, die Nvlink beherrschen, findet die Kommunikation dort im Übrigen noch über PCI-Express statt.
In der Theorie hörte sich Nvlink schon von Anfang gut an, die jetzt gezeigten Leistungswerte tun dem kein Abbruch. Für den normalen Anwender bleibt das Ganze aber erstmal realitätsfern: Nvlink soll vorerst nur im HPC-Markt eingesetzt werden, nicht aber im Endkundensegment. Dort dürfte es die Technologie so oder so schwer haben, solange sie nicht zu einem offenen Standard wird.

... da können wir normalen Anwender jetzt schon einen Haken dran machen.
Deiner Aussage stimme ich ansonsten zu. Leider ist genau das die Achillesferse AMD's.
Sich nur auf wortklauberei zu beziehen ist kindisch.
Aus Erfahrung kann ich nur sagen das, das cleverste Marketing für den Umsatz sorgt und nicht unbedingt die Qualität des Produktes.
Es gibt immer einen Haken. Heute mehr den je.
https://www.tagesschau.de...
Zitat: Die EU-Kommission hatte 2009 gegen Intel eine Rekord-Geldbuße in Höhe von 1,06 Milliarden Euro verhängt, weil der Konzern seine beherrschende Marktstellung ausgenutzt... Zitat Ende.
Intel hatte bereits damals eine quasi Monopolstellung und hat diese ausgenutzt. Sie haben diese Postion also schon vorher gehabt.
2002, als die Marktmanipulation Intels begann, hatte AMD einen Marktanteil von 15,6%:
AMD verliert Marktanteile an Intel | heise online
Also hatte Intel schon lange vorher seine quasi Monopolstellung. Nur hier kann sich das Märchen, dass Intel diese Stellung durch die Manipulation erreicht hat, noch halten. Den Fakten entspricht das aber nicht.
Mein Post war auf die extreme Intel über Hand die es heute gibt bezogen.
AMD war immer der underdog.
Jedoch hätten sie ohne Intels Marktmanipulation bei der P4 Gen in Sachen Marktanteilen extrem aufholen können.
Sich nur auf wortklauberei zu beziehen ist kindisch.