Nvidia Geforce GTX 780 Ti: Compute-Leistung unterhalb der GTX Titan?
Auf der chinesischen Webseite Chiphell sind synthetische Benchmarks aufgetaucht, welche die Double-Precision-Performance der kommenden Geforce GTX 780 Ti veranschaulichen. Diese soll insgesamt niedriger als bei der Geforce GTX Titan ausfallen, da der "neue" GK110-425-B1 dort künstlich beschnitten worden sein soll, wie es auch bei der GTX 780 der Fall ist.
Nachdem die Luft um AMDs beiden Hawaii-Grafikkarten in Form der Radeon R9 290X sowie R9 290 (ohne X) größtenteils raus ist, folgen Tag für Tag neue Gerüchte über Nvidias Geforce GTX 780 Ti, welche am 07. November für 699 Us-Dollar respektive 603 Euro (inklusive Mehrwertsteuer) veröffentlicht werden soll. Verantwortlich für die Leaks sind wieder einmal die Chinesen aus dem Chiphell-Forum, welche nach den ersten synthetischen sowie Spielbenchmarks nun auch Werte für die Compute-Leistung veröffentlicht haben.
Dabei scheinen sich die bisherigen Gerüchte zu den Spezifikationen zu bestätigen. So soll eine GK110-425-B1-GPU zum Einsatz kommen, bei der alle 15 SMX-Gruppen freigeschaltet sind. Somit sind 2.880 Shader- sowie 240 Textureinheiten an Bord. Die Rasterendstufen werden weiterhin mit 48 Stück beziffert. Die Single-Precision-Leistung liegt folglich mit über 5.300 GFLOPS deutlich über der 5.000-Marke, wohingegen die Performance bei der Double-Precision weiterhin beschnitten sein soll, wie die neuen Benchmarks von Chiphell zeigen. Diese finden Sie dabei in der Bildergalerie unter dem Artikel.
Da diese Werte bei Computerspielen aber eher uninteressant sind, besitzen wir im herangezogenen Testparcours leider keine Vergleichswerte mit anderen Grafikkarten. Wahrscheinlich ist jedoch eine DP-Beschneidung im Bereich zwischen der Geforce GTX Titan und GTX 780, welche mit einem Verhältnis von etwa 1:3 beziehungsweise 1:24 (SP:DP) aufwarten. Demnach sind im Minimum rund 223 GFLOPS möglich - bestätigt ist dies jedoch nicht. Denkbar ist auch ein 1:16-Verhältnis, was in etwa 335 GFLOPS resultiert. Die volle Compute-Performance des GK110-Vollausbaus steht folglich also immer noch ausschließlich der Quadro K6000 zur Verfügung, wenn man den Werten Glauben schenkt.
Quelle: via Wccftech




Es kommt auch darauf an, wieviel man eigentlich zockt. Wenn im Alltag auch viel Office, Programmieren u.a. ansteht, fallen die 2 Stunden Zocken abends kaum ins Gewicht. Die Radeon 7950 bietet niedrigen Stromverbrauch und hohe Rechenleistung, das muss sich also nicht entgegenstehen. Das ist für mich persönlich (bei jedem halt anders) ein besseres Gesamtkonzept als z.B. eine GTX 670 mit PhysX.
Die GTX 780 wird durch das Einfügen der 780 Ti in den Markt und der Konkurrenz durch die R9 290 nochmals billiger. Für 4k-Auflösung reicht es nur bei niedrigen Einstellungen oder älteren Engines, aber 1440p sollte damit gut laufen. Das ist ja zurzeit allgemein ein Problem der 4k-Freunde.
Die Preise, die nVidia momentan für ihre Titans und GTX 780 verlangen sind ja schon unverschämt.
Warten wollen? Nein, das will ich nicht.
Es wird noch mal Zeit, dass ein oder zwei neue Pixelschubser in meinen Rechner wandern