GTX Titan X: Angeblicher GM200-Vollausbau als Konkurrenz zur R9 390X
Videocardz.com zeigt ein angebliches Blockdiagramm des GM200-Grafikchips von Nvidia. Laut diesem handelte es sich bei dem gemutmaßten Ausbau der GTX Titan X um die volle GPU ohne Beschneidungen. Eine Salamitaktik wie bei der Kepler-Generation würde es somit nicht geben. Nebenbei wird der Dienstag als Vorstellungstermin genannt.
Wenige Tage vor Nvidias Veröffentlichung der Geforce GTX Titan X als neues Maxwell-Flaggschiff überschlagen sich die Leaks förmlich. Einzig gefehlt hat bisher nur die Information, ob es sich um eine volle oder beschnittene GPU handelt – die Gerüchteküche war sich da bisher uneinig. Die Webseite videocardz.com zeigt jetzt ein angebliches Blockdiagramm des GM200-Chips, das quasi einen Vollausbau bestätigt, sofern es sich um keine Eigenanfertigung handelt – auf Basis des GM204/GM206 ließe sich eine solche wohlgemerkt recht einfach erstellen. Im Vergleich zu früheren Leaks hätte mich sich immerhin die Mühe gemacht, das Ganze hochauflösend anzufertigen.
Quelle: videocardz.com
GTX Titan X: Angebliches Blockdiagramm
Gezeigt werden 3.072 Shadereinheiten, angeordnet in sechs Graphics Processing Clusters (GPCs) mit jeweils vier SMM. Wäre der GM200 bei der GTX Titan X beschnitten, wäre die nächste Stufe gleich astronomisch hohe 3.840 Shader (ein zusätzlicher SMM mit jeweils 128 ALUs pro GPC, insgesamt also zusätzliche 768). Zugleich wird die GPU-Bezeichnung "GM200-400" in die Waagschale geworfen, was im Geforce-Bereich in der Regel für einen Vollausbau spricht. Das ist insofern interessant, da Nvidia so nicht mehr die vom GK110 (GTX Titan, GTX 780, GTX Titan Black, GTX 780 Ti) bekannte Salamitaktik fahren kann. Das wiederum deutet darauf hin, dass man sich möglicherweise von AMDs R9 390X bedroht sieht.
Darüber hinaus erwähnt videocardz.com, wie schon von uns vermutet, den morgigen Dienstag als Vorstellungstermin zum Start der GTC. Davon abgesehen werden nur Spekulationen genannt: Die TDP belaufe sich auf 250 Watt, der Preis könnte bei 999 US-Dollar liegen – hinter beiden Informationen stellt die Webseite noch ein Fragezeichen. Als bestätigt gelte jetzt lediglich ein nomineller Boost-Takt von 1.089 MHz nebst 1.002 MHz Basis- und 3.500 MHz VRAM-Frequenz (an einem 384 Bit breiten Interface).
Quelle: videocardz.com

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Titan 110-400
Titanblack 110-430 <-Vollausbau