Kaby-Lake-Notebook im Test: MSI GE62 7RE-088 Apache Pro
Zum Jahreswechsel führt Intel die aktuelle Prozessor-Generation Kaby Lake ein. MSI nimmt das zum Anlass, die Modelle neu aufzulegen und mit einer aktuellen CPU auszurüsten. Das MSI GE62 7RE-088 Apache Pro ist das erste Notebook mit Kaby-Lake-CPU, das unsere Redaktion ergattern konnte.
Im Heft 01/2016 haben wir den Vorgänger, den MSI GE62 6QF Apache Pro, einem Kurztest unterzogen. Schon damals gefielen uns das hochwertige Gehäuse, das gute Display und die leistungsfähige Hardware. MSI scheint an keiner Ecke zu sparen und verlangt das auch vom Kunden: Denn die Oberklasse-Notebooks sind kein Preis-Leistungs-Knaller - die Qualität lässt sich MSI durchaus bezahlen. Die Skylake-Apachen der GE-Reihe kosten allesamt vierstellig.
MSI GE62 7RE-088 Apache Pro: Anschlüsse und Ausstattung
Wir haben also ein Déjà-vu mit dem ersten Kaby-Lake-Notebook. Abgesehen von der aktualisierten Generation bei CPU und GPU scheint sich kaum etwas geändert zu haben: Gehäuse und Anschlussausstattung sind gleich. Auch der Bildschirm verfügt über ein qualitativ gutes und blickwinkelstabiles IPS-Panel, 15,5 Zoll und Full-HD-Auflösung. Andere Varianten, also 17 Zoll und/oder UHD-Auflösung bot MSI schon bei den Vorjahresmodellen und werden sicherlich auch mit aktueller Hardware folgen.
| Datenblatt | |
|---|---|
| Hersteller | MSI |
| Modell (PVG-Link) | GE62 7RE-088 Apache Pro |
| Prozessor | Intel Core i7-7700HQ |
| Grafikkarte | Nvidia Geforce GTX 1050 Ti |
| Arbeitsspeicher | 1 × 16 GB, DDR4-SODIMM, 2.400 MHz, 2 Slots |
| Bildschirm | IPS, 1.980 × 1.080 Pixel |
| Mainboard/Chipsatz | MSI MS-16J9/Intel HM175 (Skylake PCH-H) |
| Massenspeicher | SATA-SSD 256 GB (Toshiba), HDD 1 TB, freier M.2-PCIe-Slot |
| Soundkarte | Intel HD Audio Controller |
| Anschlüsse | 1 × USB 2.0, 2 × USB 3.0, 1 × USB 3.1 Gen2, 1 × HDMI, 1 × Mini Display Port 1.2, 1 × Kensington Lock, 1 × Mikrofon, 1 × Kopfhörer (SPDIF), SD-Kartenleser |
| Kommunikation | Killer E2500 Gigabit Ethernet Controller (10/100/1000MBit), Dual Band Wireless-AC 3168 (a/b/g/n/ac), Bluetooth 4.0 |
| Optisches Laufwerk | DVD+R DL |
| Sonstiges | Trusted Platform Module 2.0 |
| Abmessungen | 385 mm × 260 mm × 34 mm |
| Akku | 51 Wh, 6 Zellen |
| Betriebssystem | Microsoft Windows 10 Home (x64) |
| Software | MSI Tools, Killer Suite, Cyberlink PowerDVD 12, Norton Security |
| Gewicht/Netzteil | 2460 g/660 g |
| Preis | € 1.499,- (UVP) |
| Herstellerseite | https://de.msi.com/Laptops/?tag=GE-Serie |
Auf dieser Seite
- 1 MSI GE62 7RE-088 Apache Pro: Anschlüsse und Ausstattung
- 2 MSI GE62 7RE-088 Apache Pro: Gehäuse und Verarbeitung
- 3 MSI GE62 7RE-088 Apache Pro: Tastatur und Touchpad
- 4 MSI GE62 7RE-088 Apache Pro: Display-Qualität
- 5 MSI GE62 7RE-088 Apache Pro: Leistungsanalyse
- 6 MSI GE62 7RE-088 Apache Pro: Spieleleistung
- 7 MSI GE62 7RE-088 Apache Pro: Massenspeicher
- 8 MSI GE62 7RE-088 Apache Pro: Effizienz - Lautheit und Wärmeentwicklung
- 9 MSI GE62 7RE-088 Apache Pro: Akkulaufzeit
- 10 MSI GE62 7RE-088 Apache Pro: Fazit
Neue Anschlüsse werden also nicht unbedingt benötigt, auch wenn drei USB-Typ-A-Buchsen in zweimal USB 3.0 und einmal 2.0 nicht gerade eine üppige Bestückung sind. Eine Typ-C-Buchse bietet zudem USB 3.1, das doppelt so schnell ist wie 3.0. Wenn man auf hohem Niveau meckern möchte, was in dieser Preisklasse nicht so ganz abwegig ist, könnte man bemängeln, dass es "nur" USB 3.1 ist und nicht gleich das weitaus schnellere und flexiblere Thunderbolt-3-Protokoll. Da dessen Stromlade- oder Display-Funktion hier nicht benötigt werden und auch schnelle externe SSDs mit USB 3.1 genauso flott sind, ist das kein wirklicher Nachteil. Zumal für externe Displays einmal HDMI und einmal Mini Display Port 1.2 zur Verfügung steht. Eine Gigabit-Ethernet-Buchse am Killer-E2500-Controller sowie zwei vergoldete Klinkenbuchsen runden das Anschluss-Portfolio ab.
Während so manch ein günstiges Notebook die Soundqualität eines Telefonhörers abliefert, verbaut MSI hier neben zwei Lautsprechern einen kleinen Subwoofer und bietet somit 2.1-Sound. Softwareseitig lässt dieser sich über Tools beliebig auspegeln.
MSI GE62 7RE-088 Apache Pro: Gehäuse und Verarbeitung
Zunächst einmal gefällt das gebürstete Aluminium-Finish der Display-Rückseite sowie der Oberseite der Basiseinheit. Es ist nicht nur edel und ein Hingucker, sondern weist auch eine angenehme Haptik auf. Zudem leitet das Metall auch besser Wärme ab als Kunststoff. Das kommt bei der Unterseite zum Einsatz, bietet aber recht viele Gitterschlitze für die Lüftung. Nicht nur Optik, auch die Verarbeitung ist hervorragend: Das gesamte Gerät ist recht verwindungssteif und wirkt solide wie aus einem Guss, denn die gesamte Unterseite besteht aus einem Teil.
Dementsprechend ist es etwas aufwändiger, an die Innereien des Geräts zu kommen: Zunächst muss ein Dutzend Schrauben entfernt werden, anschließend das optische Laufwerk und zuletzt die gesamte Unterseite. Modelle anderer Hersteller bieten hier etwa eine einfach Abdeckplatte. Da die Hardware bei einem Notebook aber eher selten getauscht wird, ist der geringe Mehraufwand nicht weiter tragisch.
MSI GE62 7RE-088 Apache Pro: Tastatur und Touchpad
Quelle: PC Games Hardware
Die Steelseries-Tastatur konnte im Test überzeugen.
Wie in allen Modellen der GE-Serie kommt auch beim Kaby-Lake-Apachen eine Tastatur von Steelseries zum Einsatz. Die Marke ist durchaus ein Qualitätsmerkmal unter Chiclet-Tastaturen. Und so überzeugt sie auch bei diesem Notebook mit einem knackigen Druckpunkt, was verwöhnten Fingern ein schnelles Schreiben erlaubt. Einem Gaming-Notebook darf auch die Tastaturbeleuchtung nicht fehlen, deren Helligkeit per Fn-Tasten und deren Farbe per MSI-Software in allen erdenklichen Weisen verändert werden kann. Das geht sogar über das übliche Regenbogen-Geleuchte hinaus und kann nicht nur je nach Spiel individuell konfiguriert werden, sondern auch Sinn ergeben. Beispielsweise kann die Farbe je nach Lebenspunkte von Grün über Gelb in Rot übergehen.
Das Touchpad entspricht der guten Qualität der Tastatur. Eine Fläche des Aluminiums über 11 cm × 6 cm ist kaum einen Millimeter tief eingelassen. Der Cursor reagiert auf die Berührungen prompt und problemlos, ebenso funktionieren Multitouch-Gesten mit zwei oder drei Fingern. Klicks lassen sich per kurzem Tippen auf dem Pad oder über die beiden dedizierten Maustasten auslösen.
MSI GE62 7RE-088 Apache Pro: Display-Qualität
Wie einleitend schon erwähnt, spart MSI bekanntlich nicht an Details. Dementsprechend hoch sind unsere Erwartungen an das Display. Es handelt sich um ein IPS-Panel, das kräftigere Farben und stabilere Blickwinkel als die günstigen TN-Panels vorweisen kann. In unserem Modell löst es in Full HD also 1.920 × 1.080 Pixeln auf, was noch immer zeitgemäß ist, aber auch das Minimum für ein Gaming-Notebook.
Die von uns ermittelte maximale Helligkeit des Displays über 328 cd/m² ist ein recht guter Wert. Über 300 cd/m² ist es unter Umständen auch im Freien gut zu erkennen - wenn auch nicht gerade im direkten Sonnenlicht. Mit einem gemessenen Schwarzwert von 0,339 cd/m² kommen wir auf einen Kontrast von circa 968:1. Nur mit Nachkomma-Rundungen wird die Herstellerangabe von 1.000:1 erreicht.
In der Ausleuchtung messen wir Differenzen in der Helligkeit bis zu 5 Prozent gegenüber der Bildschirmmitte. Mit dem bloßen Auge sind keine Unterschiede festzustellen. Eine gleichmäßigere Ausleuchtung haben meist nur professionelle Displays.
Quelle: PC Games Hardware
Mit diesen Einstellungen erreichten wir die beste Display-Qualität.
Mit einem durchschnittlichen Delta-E-2000-Wert von 5,2 weist das Panel Farbabweichungen in einem üblichen, vertretbaren Niveau auf. Kalibrierte Grafiker-Displays kommen auf Werte durchgängig unter 2, was aber kaum ein Bildschirm für Privatanwender leistet. Zum einen ist das für die Zielgruppe der Gamer wenig relevant, zum anderen bietet MSI mit dem Tool "True Color" ausreichend Kalibrierungsmöglichkeiten. Zunächst bietet es fünf vorkonfigurierte Anzeigemodi, die je nach Einsatz für Spiele, Filme, Grafikarbeiten oder Office-Anwendungen optimiert sein sollen. Gefühlt lässt sich dadurch lediglich der Blaustich durch einen Rot- oder Gelbstich tauschen.
Manche Modi von "True Color" lassen jedoch eine feinere Einstellung zu. Im RGB-Modus vermuten wir die geringsten Farbabweichungen, so wie es etwa bei Monitorprofilen der Fall ist. Tatsächlich wird damit keine natürlich wirkende Farbtemperatur erreicht, was die Messungen bestätigen. Das beste Ergebnis erzielten wir im Modus "Designer" mit leicht reduziertem Blau, wie abgebildet.
Insgesamt recht gute Eigenschaften für ein Notebook-Display, die selbst in dieser Preisklasse nicht immer selbstverständlich sind.
MSI GE62 7RE-088 Apache Pro: Leistungsanalyse
Der Intel Core i7-7700HQ ist ein Oberklasse-Quad-Core der aktuellen Kaby-Lake-Generation. Die Unterschiede zum Skylake-Vorgänger, dem Intel Core i7-6700HQ, sind recht gering. Der Basistakt wurde um 200 MHz auf 2.800 MHz angehoben. Damit ist er bei gleicher Leistungsaufnahme etwas effektiver, berichten die Kollegen von Golem, die beide Modelle direkt miteinander verglichen haben. Neu ist außerdem die Speicherunterstützung von DDR4-2400 statt "nur" DDR4-2133, die hier im Modell von einem entsprechenden 16-GiByte-RAM-Modul aber auch genutzt werden. Ein großer Leistungssprung ist das jedoch nicht. Die integrierte Intel-GPU HD Graphics 630 ist ebenso wenig leistungsfähiger als ihr Vorgänger 530, verfügt aber über eine verbesserte Videoengine, die 10 Bit Farbtiefe unterstützt. Für das MSI-Notebook ist das aber nicht relevant, da hier eine dedizierte Nvidia-GPU zur Verfügung steht.
| Vergleich | Intel Core i7-7700HQ | Intel Core i7-6700HQ |
|---|---|---|
| Codename | Kaby Lake | Skylake |
| Taktung | 2800 - 3800 MHz | 2600 - 3500 MHz |
| Level 1 Cache | 256 KB | 256 KB |
| Level 2 Cache | 1024 KB | 1024 KB |
| Level 3 Cache | 6144 KB | 6144 KB |
| Anzahl von Kernen / Threads | 4 / 8 | 4 / 8 |
| Max. therm. Verlustleistung (TDP = Thermal Design Power) | 45 Watt | 45 Watt |
| Herstellungstechnologie | 14 nm | 14 nm |
| Speicheranbindung | DDR4-2400, LPDDR3-2133, DDR3L-1600 | DDR4-2133, LPDDR3-1866, DDR3L-1600 |
Die Nvidia Geforce GTX 1050 Ti ist die Neuauflage der GTX 1050, die das untere Ende der aktuellen Geforce-Architektur mit dem Namen Pascal. Von der Version ohne "Ti" unterscheidet sie sich durch einen etwas höheren Basistakt, einigen Grafikpipelines mehr und der entsprechend etwas höheren Leistung. Diese liegt in etwa auf dem Niveau der Desktop-Version sowie auf dem der GTX 970M aus der Vorgängergeneration, wenn nicht sogar etwas darüber. Maximal sind 4 GiByte Video-RAM möglich, die auch hier verbaut sind.
| 3DMark & PCMark 8 | |
|---|---|
| 3DMark Timespy score | 2488 |
| 3DMark Timespy graphics | 2348 |
| 3DMark Fire score | 6856 |
| 3DMark Fire graphics | 7926 |
| PCMark 8 Home Conventional | 3331 |
MSI GE62 7RE-088 Apache Pro: Spieleleistung
Eine GTX 1050 Ti bietet keine High-End-Leistung, das ist von vornherein klar. Trotz der Full-HD-Auflösung müssen bei aktuellen Spielen auch einige Kompromisse in den Grafikdetails eingegangen werden, was unsere Stichproben der Spiele-Benchmarks auch beweisen. Wir benchen standardmäßig bei hohen bis höchsten Details, sodass die gemessenen Fps recht bescheiden ausfallen. The Witcher 3 etwa dümpelt bei 35 bis 40 Fps herum und The Vanishing of Ethan Carter in der Redux-Version gar um die 30 Fps. In der Praxis sollten also stets einige Details heruntergeschraubt werden. Immerhin werden damit die Referenzwerte des PCGH-Benchmarks für die Desktop-Version der GTX 1050 Ti leicht übertroffen - wenn auch nur um wenige FPS - was sicherlich auch an der aktuellen Kaby-Lake-CPU liegt.
MSI GE62 7RE-088 Apache Pro: Massenspeicher
Wie auch im Vorgängermodell wirbt MSI mit einem M.2-Steckplatz, der PCI Express 3.0 unterstützt. Aber auch dieses Jahr steckt im Gerät leider nur eine M.2-SSD mit 256 GB, die mit SATA 6 GBit/s arbeitet. Das aktuelle NVMe-Protokoll an der PCIe-Schnittstelle bietet zwar keinen spürbaren Leistungssprung, wie er zwischen HDD und SSD zu merken ist, jedoch wäre eine PCIe-SSD in dieser Preisregion keine unrealistische Erwartung. Schade, dass MSI hier keine verbaut.
Bei der M.2-SSD handelt es sich um eine TOSHIBA THNSNJ256G8NY. Mit Werten im sequenziellen Lesen und Schreiben, die an den 500 MB/s kratzen, kann sie mit der SATA-Oberklasse mithalten. Mehr kann nur von PCIe-Modelle erwartet werden. Als Datengrab muss aber die magnetische Festplatte HGST HTS721010A9E630 mit 1 TB an Kapazität herhalten.
MSI GE62 7RE-088 Apache Pro: Effizienz - Lautheit und Wärmeentwicklung
Solange man auf dem Windows-Desktop einfache Office-Arbeiten verrichtet, arbeitet das Notebook zunächst lautlos. Nach einiger Zeit springt der Lüfter an, wenn auch nur ganz leise. In diesem Zustand messen wir eine Lautheit von maximal 1,1 Sone. Sobald ein aktuelles Spiel läuft, dreht der Lüfter hörbar auf bis zu 3,6 Sone. Da hilft es nur, den Sound aufzudrehen oder gleich aufs Headset umzusteigen. Über eine Taste lassen sich die Lüfter zudem manuell voll aufdrehen. Da das Notebook dann aber mit bis zu 6,6 Sone die Geräuschkulisse eines Staubsaugers bietet und das CPU-GPU-Gespann durch die bessere Kühlung auch nicht mehr leistet, sondern lediglich etwas kühler läuft, hält sich der praktische Nutzen dieser Funktion in Grenzen. Selbst ohne den manuellen Lüfter-Turbo erreicht das Gehäuse keine Oberflächen- Temperaturen, die für den Nutzer unangenehm heiß sind. Wohl auch dank des Aluminium-Chassis erreicht das Notebook nicht die kritische Grenze von 50 Grad.
| Geräuschentwicklung und Oberflächenwärme | |
|---|---|
| Lautheit 2D | 1,1 Sone |
| Lautheit 3D | 3,6 Sone (6,6 Sone bei max. Drehzahl) |
| Temp. oben | 45 °C |
| Temp. unten | 49 °C |
MSI GE62 7RE-088 Apache Pro: Akkulaufzeit
Quelle: PC Games Hardware
Am Akku hat sich nichts geändert: Wie auch im Vorgänger speichert er in sechs Zellen bis zu 52 Wattstunden. Die Kapazität ist recht durchschnittlich und lässt daher keine Laufzeitwunder zu. Im Balanced-Benchmark von Powermark bei 50-prozentiger Bildschirmhelligkeit läuft das Notebook 2 Stunden und 29 Minuten. Sofern lediglich 2D-Office-Anwendungen zum Einsatz kommen, dürfte das Gerät noch etwas länger durchhalten. Mit dem Tool BatteryEater im sog. Reader-Test haben wir eine maximale Laufzeit von 5 Stunden und 12 Minuten ermittelt. Dabei lief das Gerät im Flugzeugmodus, also Kommunikationsmodule deaktiviert, mit niedrigster Bildschirmhelligkeit; und das Tool scrollte durch ein Textdokument.
MSI GE62 7RE-088 Apache Pro: Fazit
Rundum stimmig: Wie auch der Vorgänger überzeugt das Gesamtpaket des MSI GE62 7RE-088 Apache Pro. Ein makellos verarbeitetes Aluminiumgehäuse, ein gutes Display, potente Hardware, Top-Tastatur mit individueller Beleuchtung und Details wie 2.1-Audio oder Killer-LAN machen den Apachen zu einem Gaming-Notebook, dem es eigentlich an nichts mangelt. Auch mit dem umfangreichen Softwareangebot, das etwa Display, Sound oder Tastatur individuell konfigurieren lässt, fühlt sich ein anspruchsvoller Anwender gut aufgehoben.
Lediglich die lauten Lüfter und der recht hohe Preis trüben die Euphorie etwas. Der Hersteller nennt eine Preisempfehlung von knapp 1.500 Euro. Ein Schnäppchen ist der Apache sicherlich nicht. MSI spricht aber auch nicht Fps-Jäger an, die am meisten Rechenleistung pro Euro suchen. Denn zu diesem Preis gibt es sicherlich leistungsfähigere Hardware. Dafür müssen dort aber größere Kompromisse in Sachen Display, Chassis oder Ausstattung eingegangen werden. Das Kaby-Lake-Debüt ist MSI hiermit jedenfalls gelungen.
möchte mich hier zu dem Laptop nochmal äußern.
(Wollte seit Wochen antworten, aber es gab Probleme bei der Anmeldung. Deshalb ist der Bezug vielleicht nicht ganz aktuell)
Also wenn man die ganzen verfügbaren Laptops anschaut und die Preise gründlich vergleicht sieht man das dieses Laptop momentan in Preis-Leistung ungeschlagen ist (Stand 14.01.2017).
Alle die hier mit komischen Vergleichen wie Acer usw. und man sollte noch 3 Monate warten, verstehe ich nicht.
Kann euch nur sagen man kann immer 3 Monate warten und man bekommt ein ähnliches Laptop von anderen Firmen günstiger. Dabei kann auch die Qualität dementsprechend schlechter sein (KANN! MUSS NICHT!)
Und vorallem bei einem Gamer Laptop sich über die Akku-Laufzeit zu beschweren, dass kann man bei jedem Laptop mit Leistung sagen, bei jedem. Oder dann sich über die Größe aufregen.
Andere Modelle die sowohl eine gute Grafikkarte (ab 1050), SSD-256GB-Festplatte, 16GB-Arbeitsspeicher, intel-core-i7-Prozessor der siebten Generation und HDD-1TB-Festplatte haben, waren kaum unter 2000€.
Wenn man auf einen Komponenten verzichten möchte, ist dann auch am Preis noch was zu machen.
Nach etwa 2 Wochen Recherche konnte ich mich dazu durchringen dieses Laptop zu kaufen und bin bisher begeistert.
Falls jemand fragen hat einfach nur melden.
Gruß Air
Die Zocken eh meist immer das selbe.Ich weis nicht warum die meisten immer dieses Counterstrike Gloabal offensieve zocken möchten.Für so alte schinken wie Warcraft 3,C&C Die stunde Null oder Serious sam 2+3 brauche ich bestimmt keinen über laptop.Einfach bei serious sam 3 die ganzen unschärfe effekte und überstrahl und unnötigen verschattungen abschalten und swups läuft es auch mit einem nicht so starken Laptop mehr als flüssig.Darum verstehe ich was mal gesagt wurde es müssen nicht immer die maximalen einstellungen sein.
Somit wäre ich mit so einem Laptop trotzdem mehr als zufrieden.Mein Bruder sagte mir je kleiner der Bildschirm desto teurer ist der Laptop,das erklärt auch warum ein 17 " Bildschirm dann billiger ist.Ich weis nicht ob ich einen 15" oder einen 17 " Laptop für die Lanparty mir holen sollte.Meinen Computer habe ich letzes mal mitgenommen gehabt.Mein Kumpel einen Laptop.Mein Kumpel musste auf mich warten,er hätte schon längst anfangen können.Tya somit ist mobil wirklich der Laptop im Vorteil.Das Nervt bis ich alles angeschlossen habe.Auch im AUto hatte mein Pc am meisten an Platz wegenommen.
Somit empfielt es sich wirklich für so alte Spiele ein Preiswerter Laptop.Ich wollte mir zuerst einen Laptop mit gtx 950m holen.Nachdem ich gelesen hatte das bald eine gtx 1050m kommt,es mir anders überlegt.Mein Budget wäre so um die 500 - 600 Euro gewesen.Das geht schon wenn man einen acer mit gtx 1050m nimmt schon klar.Ich wäre sogar bereit gewesen auf full hd und ssd zu verzichten.Weil bei so alten spielen ich keinen Leistungsvorteil habe.Und wenn man sonst damit nichts machen möchte es überflüssig wäre.Das wären die abstriche die ich bereit wäre.Aber auf ips und entspigelt ist mir aber wichtig.
Würde ich darauf auch noch verzichten dann wäre der Laptop wirklich sehr günstig.Leider gibt es keine so große auswahl im Notebook bereich.Schade das man da nichts induviduell einstellen kann so wie man es wirklich haben möchte.Mal sehen wie es weiter geht.
Ps: Serious sam 2 braucht wirklich 4 Kerne.Daher macht es keinen sinn nur einen reinen 2 Kerner zu verwenden.
Außer ich würde mich von vornherein für ein deutlich mobileres/gebrauchtes Teil - sagen wir mal - mit 6200u und einer 945mx interessieren, das ich leichter mitnehmen kann und das länger durchhält.
Ich habe meiner Schwester vor ein paar Jahren einen gebrauchten i7-2720 (2Kerne+HT) mit 680m an Land gezogen (550,- € damals). Zu ihrem Geburtstag (heute) hat er eine SSD und Win 10 bekommen.
Nun läuft er wieder wie ein junges Fohlen und spielt - wenn es sein muss - noch immer sehr viele aktuelle Titel. Da braucht man bei Leibe nicht immer was neues. Es gibt so viele gute älter Sachen. Da hast du völlig recht!
Lieber Gruß
phila
P.S.: Wenn ich jetzt einen günstigen mobilen Gaming Rechner wollte würde ich einen mit i5 und 1050 nehmen und Abstriche bei der Verabeitung und häßliches Desing in Kauf nehmen.
Ob diese Restriktion unumkehrbar bleiben wird, bezweifle ich noch.
Sei mir nicht böse, aber warum muß man denn immer von Gaming-Krachern ausgehen?
Es gibt so viele Games abseits von den großartig unrealistisch bestechend beworbenen Games, die dann trotzdem noch anspruchsvoll in Bezug zur Grafik sind, bzw. spielenswert sind.
Das meine ich, mit aus den Köpfen heraus kriegen!
Ein Notebook, bzw. hauptsächlich Gaming-Notebook sollte man sich gemäß seinen Bedürfnissen kaufen, genauso wie einen Gaming-PC, aber hier muß man wesentlich weitsichtiger damit vorgehen, gerade wenn das Budget nicht sehr üppig ist.
Einen fixen Nutzungszeitraum sollte man im Auge behalten, bei dem dann immer noch ausreichend Vergnügen bei der Nutzung vorhanden bleibt.
Wenn ich die allgemeinen Aussagen im Gaming-Bereich analysiere, will man doch die neuesten Games mindestens in der nativen Auflösung der Monitore/Displays spielen, möglichst mit mindestens hohen Details und konstanter Hardwareperformance!
Es wird (u.a.) seitens PCGH, sehr oft darauf verwiesen, das es mit bestimmten Hardwarekonfigurationen nicht sinnvoll ist, unter diesen Kriterien bestimmte Spiele zu spielen, weil mit Restriktionen verbunden!
Das trifft im Notebook-Sektor noch viel dramatischer zu und trotzdem kaufen sich immer noch zuviele, mit viel zu hochgestellten Erwartungen, ein Gaming-Notebook und kommen hinterher nicht aus dem Gemeckere raus.
Ich kämpfe mit vernünftigen Argumenten in meinen Umfeld gegen diesen Irrwitz an, doch die wenigsten Hören wirklich zu und tragen wenig später die Enttäuschung über den doch Fehlkauf mindestens in ihren Gesichtern.
Deswegen spiele ich z.B. mit der mir möglichen Hardware auch nur Games, die ich dann auch uneingeschränkt genießen kann.
(als Beispiel: Arma II auf den Samsung Ativ Book 8 870Z5E mit HD8870, bzw. Aspiere 591G mit GTX 860M in voller Pracht, was mit einem Samsung R70 gerade so mit ArmA I ging)
Das gelingt halt eben erst dann, wenn ich entsprechend aufrüste, oder im Fall Notebook, ich mir ein potenteres leisten will, denn dann paßt es halt erst zusammen, man muß nur Geduld haben!
Sprich, dann erst sind die neuesten Einsteiger-, oder Mittelfeld-Gaming-Notebooks potent genug, um ehemalige Spiele-Kracher zu meistern, außer es gibt neue Restriktionen.
Spielen kann man auch mit der Grafikhardware in den Intel-Prozessoren, sofern man die passenden Games dazu hernimmt, die meistenteils auch noch von sehr vielen älteren Semestern genutzt werden. (damit läuft C&C Generals Stunde Null aus dem Origin-Lager z.B. nicht immer ruckelfrei und Optimus wird nicht mal mehr angenommen, so als kleines Alltagsproblem seitens Nvidia, bzw. der restriktiven Treiberkultur diverser NB-Hersteller)
Ich orientiere mich u.a. auch sehr gerne bei "Notebookcheck", da die weitestgehend kritisch mit den Testboliden der Hersteller umgehen.
Außerdem, ist es das wohl umfangreichste Testportal, wo man die "eigenen Tests" nicht erst aus anderen Sprachen übersetzen muß.
Das erleichtert ungemein die Weiterempfehlung der Testprodukte, da Interessenten dort z.B. meine Argumente selbst nachlesen können.
Ich bin nicht immer mit allen Testmethoden einverstanden, aber man lernt dort inzwischen auch weiter, was den wirklich als Test-Parkour sinnvoll ist, bzw. zeitgemäß.
Ich arbeite noch immer an einigen Details unseres Testparkours. Die Reaktionszeit des Displays würde ich beispielsweise gerne so messen wie NBC (weil ich rein zufällig hier auch für Monitore verantwortlich bin). Auch werde ich wohl kein Powermark mehr für die Akkulaufzeit mehr hernehmen und praktischere Benchmarks mit BatteryEater verwenden.
Da ich die kommende Woche an der aktuellen Marktübersicht arbeite, ist JETZT genau der richtige Zeitpunkt für konkrete Vorschläge und Feedback zum Testparkour. Also immer her damit!