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    Quelle: PC Games Hardware

    Acer Switch Alpha 12 im Hands-On-Test: Surface Pro 4 in günstig

    Acer hat das Switch Alpha 12 vorgestellt, ein 2-in-1-Gerät, das sichtlich von Microsofts Surface-Geräten inspiriert worden ist. Im Gegensatz zur Konkurrenz setzt Acer jedoch trotz der komplett passiven Kühlung Skylake-U-CPUs mit einer TDP von 15 Watt ein. PC Games Hardware hat sich das Switch Alpha 12 auf dem Event Next@Acer näher angesehen.

    Über seinen Einsteigergeräten der Aspire-Serie bietet Acer künftig das 2-in-1-Gerät Switch Alpha 12 an. Das Herzstück bildet ein Tablet, das - wie der Name schon sagt - 12 Zoll in der Diagonale misst. Mit einer Art Kickstand erinnert das Switch Alpha 12 stark an Microsofts Surface-Detachables. Acer selbst hat die Ähnlichkeiten zu "Konkurrenzprodukten" zugegeben.

    Im Gegensatz zu Microsoft wirbt Acer jedoch mit einem Vorteil: Trotz der eingesetzten Core-i-Prozessoren auf Basis von Skylake-U wird das Switch Alpha 12 komplett passiv gekühlt. Das Kühlsystem wird marketingträchtig "Liquid Loop" genannt - dahinter verbirgt sich eine simple Heatpipe, welche die Abwärme gleichmäßig auf das Gehäuse verteilen soll. Microsoft traut sich das ausschließlich beim Surface 4 Pro mit Core-M-CPU. Ob Acer seinen Ambitionen gerecht wird, haben wir uns angesehen.

    Acer Switch Alpha 12 im Hands-On-Test: Surface Pro 4 in günstig (8) Acer Switch Alpha 12 im Hands-On-Test: Surface Pro 4 in günstig (8) Quelle: PC Games Hardware

    Acer Switch Alpha 12 im Hands-On: Hardware

          

    Die Skylake-U-CPUs gibt es als Core i3, Core i5 und Core i7, die sich in Sachen Taktrate und verfügbarem L3-Cache unterscheiden. Mit TDPs von 15 Watt handelt es sich lediglich um die kleinen Ableger mit der GT2-GPU HD Graphics 520 (24 Ausführungseinheiten, maximal 1.050 MHz). Der Arbeitsspeicher umfasst wahlweise 4 oder 8 GiByte LPDDR3-RAM, als Datenträger kommt eine maximal 512 GByte große SSD (SATA 6 Gbit/s; nicht ersichtlich ob M.2 oder mSATA) zum Einsatz. Das 12-Zoll-Display setzt auf ein IPS-Panel im 3:2-Format, welches mit 2.160 x 1.440 Bildpunkten auflöst und so auf eine Pixeldichte von 216,3 ppi kommt.

    Das Tablet alleine ist 292,1 x 201,4 x 9,5 mm groß und bringt 900 Gramm auf die Waage. Die per Magnetmechanismus andockbare Tastatur macht das Switch Alpha 12 6,35 mm dicker und wiegt zusätzliche 350 Gramm. Wie bei Microsofts Surface-Modellen dient sie gleichzeitig als Display-Schutz. Mit der Umwelt nimmt das Detachable über WLAN (Dual-Band-2x2 MU-MIMO 802.11ac/a/b/g/n), Bluetooth 4.0 und zwei USB-3.0-Anschlüsse (Typ A + Typ C) Kontakt auf. Für Letzteren bietet Acer optional eine Docking-Station mit weiteren USB-Anschlüssen, Displayport, HDMI, VGA und Ethernet.

    Acer Switch Alpha 12 im Hands-On: Kickstand

          

    Von Microsofts Kickstand inspiriert ist ein Ständer, mit dem das Display stufenlos auf bis zu 165 Grad nach hinten gekippt werden kann. Während das Ändern des Winkels stufenlos, einfach und stabil funktioniert, ist das erste Ausklappen des Ständers eine fummlige Sache. Jeder, der mal ein Tablet im Zug mit wenig Platz nutzen wollte, wird den Kickstand lieben.
    Acer Switch Alpha 12 im Hands-On-Test: Surface Pro 4 in günstig (3) Acer Switch Alpha 12 im Hands-On-Test: Surface Pro 4 in günstig (3) Quelle: PC Games Hardware

    Acer Switch Alpha 12 im Hands-On: Die Sache mit den CPUs

          

    Wer das Switch Alpha 12 hauptsächlich als Tablet nutzt, wird wohl kaum die Leistung eines Core i7 benötigen. Nach einer viertel Stunde Browsen wurde das Tablet nicht unangenehm warm. Da wird der Prozessor allerdings auch immer nur kurzfristig hochgetaktet. In Sachen Spielen wird man wahrscheinlich jene Titel installieren, die auf Mobile ausgelegt sind. Selbst wenn die CPU da aufgrund der Temperaturentwicklung heruntertakten sollte, wird das wohl kaum spürbare Auswirkungen haben. Der "Liquid Loop", also die Heatpipe-Kühlung ist für den angedachten Einsatzzweck also adäquat. Mit den Kollegen von Golem haben wir Vorort noch ein paar Benchmarks durchgeführt:

    Update: Im Cinebench R15, bei dem die CPU belastet wird, zeigt sich das Switch Alpha 12 schon eimal unbeeindruckt. Der Rücken wird selbst an der Stelle der CPU nicht sonderlich heiß und die Basistaktraten des hier verbauten Core i5-6200 kann seinen Basistakt halten und mit 2,5 bis 2,8 GHz sogar noch seinen Turbo-Modus nutzen.

    Update 2: Im 3DMark Fire Strike (normal, 1080p) sehen die Taktraten ähnlich aus. Der Prozessor wird 60 °C warm, was in einem deutlich wärmeren, aber noch nicht heißen Gehäuse resultiert. Das Ergebnis kann man vernachlässigen - der Benchmark ist wegen der GT2-GPU eine Ruckelorgie.

    Update 3: In der Kombo des Grauens, Prime 95 plus Furmark, pendeln sich die beiden CPU-Kerne nach 15 Minuten bei circa 2,2 GHz, also leicht unter ihrem Basistakt, und die GPU bei knapp 950 MHz ein. Der Prozessor wird dabei 70 °C warm, wodurch das Gehäuse fühlbar heiß wird, sich aber noch anfassen lässt.

    Acer Switch Alpha 12 im Hands-On: Vorläufiges Fazit

          

    Der große Vorteil von Acers Neuling liegt im Preis. Das Basismodell mit Core i3-6200, 4 GiByte DDR3L-RAM und 128-Gigabyte-SSD soll ab Juni für 799 Euro erhältlich sein. Die Docking-Tastatur ist bei dem Preis bereits enthalten. Ein identisch ausgestattetes Surface Pro 4 inklusive Typ-Cover kostet mindestens 1.150 Euro, mit Core m3 statt i3 etwa 1.000 Euro. Selbst ohne Type-Cover kostet die m3-Variante noch 900 Euro. Dafür weiß man eben, was man bei Microsoft bekommt, wohingegen Acers Ruf nicht zu den besten gehört.

    Das Aluminiumgehäuse ist beim Acer Switch Alpha 12 indes gut verarbeitet und lässt ein Premiumprodukt erahnen. Ein Lob gebührt Acer bei der Kühlung. Selbst bei voller Belastung takten sich CPU-Kerne und Grafikeinheit kaum herunter. Wer also mal etwas mehr Leistung benötigt, beispielsweise um im Urlaub mal ein Video herauszurechnen, bekommt diese auch zuverlässig zur Verfügung gestellt.

      • Von 2Key Komplett-PC-Käufer(in)
        in der i3 variante sicher sehr zu empfehlen, denke nich das sich i5&i7 nennenswert hervorheben & lohnen werden/würden da temp&tdp-limitiert & halt auch nur dualcores
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Acer Switch Alpha 12 im Hands-On-Test: Surface Pro 4 in günstig
Acer hat das Switch Alpha 12 vorgestellt, ein 2-in-1-Gerät, das sichtlich von Microsofts Surface-Geräten inspiriert worden ist. Im Gegensatz zur Konkurrenz setzt Acer jedoch trotz der komplett passiven Kühlung Skylake-U-CPUs mit einer TDP von 15 Watt ein. PC Games Hardware hat sich das Switch Alpha 12 auf dem Event Next@Acer näher angesehen.
http://www.pcgameshardware.de/Notebook_Laptop-Hardware-201330/Specials/Acer-Switch-Alpha-12-Hands-On-Test-Surface-Pro-4-1193083/
21.04.2016
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2016/04/Acer-Switch-Alpha-12-_1-pcgh_b2teaser_169.jpg
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