Razer Blade: Vor Ort in San Francisco ausprobiert - Das dünnste Gaming-Laptop der Welt

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Special Roland Austinat (US-Korrespondent) Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen

Was ist so schick wie ein MacBook Air, doch geht selbst bei aktuellen 3D-Titeln nicht in die Knie? Razer Blade, der "Einsteiger"-Laptop von Razer, der bisherige Gaming-Laptops links liegen lässt und obendrein keine zwei Zentimeter dick ist. Wir berichten von der Weltpremiere aus San Francisco mit unseren eigenen Eindrücken.

"Wir sind ein bisschen verrückt", grinst Min-Liang Tan, CEO, Creative Director und Mitbegründer von Razer. "Wir mögen die Power im Alienware X14 und das Design des MacBook Air - da haben wir einfach beide Laptops miteinander kombiniert." Das Ergebnis: Razer Blade, der mit einer Dicke von 0,66 Zoll oder exakt 1,6764 Zentimetern dünnste Gaming-Laptop der Welt.

Anders als das MacBook Air läuft es an der Tastatur zwar nicht keilförmig zu, doch es ist immer noch weniger als halb so dick wie das Alienware X14. Der Formfaktor ist den höheren thermischen Reserven geschuldet: Das MacBook Air hat CPU-technisch beispielsweise nur ein Budget bis zu 17 Watt, während der ebenfalls aus Aluminium gefertigte Blade mit seiner Quad-Core-Haswell-Architektur bis zu 37 Watt für sich beanspruchen darf. Außerdem wirkt im Blade neben Intels integrierter HD4600-Grafik auch ein dedizierter Grafikchip: Nvidias GTX 765M. Wie im großen Bruder ist auch er mit zwei GByte GDDR5 ausgestattet.

Ohnehin ähneln sich die beiden Systeme auffällig. Acht GByte DDR3L-RAM, eine 128 GByte große SSD (optional auf 256 beziehungsweise 512 GByte erweiterbar), Qualcomms Netzwerkkarte Killer NIC N102 mit 802.11a/b/g/n- und Bluetooth-4.0-Unterstützung, drei USB-3.0-Anschlüsse, Mikrofon- und Kopfhörer- sowie HDMI-Ausgang und ein Mikrofon-Array. Die Webcam ist mit 1,3 Megapixeln minimal gering-auflösender als die 2,0-Megapixel-Kamera des Blade Pro.

Die Batteriekapazität des Blade beträgt 70 Wattstunden - im Normalbetrieb sind laut Mobilemark 2007 sechs Stunden regulärer Betrieb möglich. Bei Spielen, so sagte uns ein Razer-Mitarbeiter, sinkt die Zahl je nach Spieltyp, Bildschirmhelligkeit, Tastaturbeleuchtung und Co. auf zwei bis drei Stunden. Apropos Bildschirm: Das verbaute 14-Zoll-Display stellt 1600 mal 900 Bildpunkte dar. Auf der Fullsize-Tastatur des genau 1,876 Kilo schweren Blade schreibt es sich wie auf einem MacBook Air: Die Tasten besitzen einen ähnlichen Hub, wobei sie etwas merklicher ihren Druckpunkt erreichen. Vernünftigen, mit einer PC-Tastatur vergleichbaren Hub darf man bei keinem der Geräte suchen.

Spannend wurde es bei den Benchmarks, denen die Entwickler den Razer Blade unterzogen. Metro Last Light läuft auf einem Alienware X14 mit 19, auf dem Razer Blade mit 37 Bildern pro Sekunde. Bei Bioshock Infinite liegt der Blade mit 46 fps noch immer vor dem X14 mit 30 fps. Auch das hardwarehungrige Crysis 3 bereitet dem Blade keine Probleme: 45 Bilder pro Sekunde schafft er, verglichen mit den 30 des Alienware-Laptops. Das Nachsehen hatte das MacBook Air: Mit Hilfe von Windows in Bootcamp gestartet, lief keines der drei Spiele auf diesem System, das auf eine eigenständige GPU verzichtet und einzig auf Intels integrierte Grafik setzt.

Eine Minute nach Mitternacht beziehungsweise um 9:01 Uhr ist der Blade am dem 3. Juni erhältlich und wird zwei Wochen später ausgeliefert. "Ich hoffe wirklich, dass unsere Server dem Ansturm standhalten können", sagt Min-Liang Tan. Die Hoffnung ist berechtigt, denn was den Preis angeht, darf man Razers Vorgehensweise durchaus aggressiv nennen. Er soll gerade einmal 1799 Dollar kosten - das wären rund 1400 Euro, allerdings ist die Verfügbarkeit bisher nur in den USA bestätigt. Ein vergleichbares MacBook Air kostet in Deutschland mit 8 GByte RAM und einer 128-GByte-SSD rund 1300 Euro. Für 100 Euro mehr gibt's also ein echtes Rennpferd mit höherer Auflösung und obendrein einer dedizierten, sehr schnellen Grafikkarte - das durch seine elegante, dünne Formgebung auch äußert ansprechend aussieht.

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    • Kommentare (27)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von jules.m PC-Selbstbauer(in)
        AW: Razer Blade: Vor Ort in San Francisco ausprobiert - Das dünnste Gaming-Laptop der Welt

        naja, nicht ganz^^ aber die wahrheit wird wohl irgendwo in der mitte liegen.
        an meine gtx560Ti kommt sie zB nicht ran, aber die is ja auch ein bisserl übertaktet.
      • Von jules.m PC-Selbstbauer(in)
        AW: Razer Blade: Vor Ort in San Francisco ausprobiert - Das dünnste Gaming-Laptop der Welt

        naja, nicht ganz^^ aber die wahrheit wird wohl irgendwo in der mitte liegen.
        an meine gtx560Ti kommt sie zB nicht ran, aber die is ja auch ein bisserl übertaktet.
      • Von KennyKiller Software-Overclocker(in)
        AW: Razer Blade: Vor Ort in San Francisco ausprobiert - Das dünnste Gaming-Laptop der Welt

        Zitat von jules.m
        Es ist eine GTX765m.

        Ist von der leistung her etwa auf dem niveau einer Desktop GTX460 bzw HD6850.

        Das stimmt leider nicht ganz. Die GTX 765M kann eher mit einer GTX 560 Ti oder HD6870 verglichen werden, s.h. NVIDIA GeForce GTX 765M - Notebookcheck.com Technik/FAQ .
      • Von OldboyX Freizeitschrauber(in)
        AW: Razer Blade: Vor Ort in San Francisco ausprobiert - Das dünnste Gaming-Laptop der Welt

        Ein Test wäre äußerst interessant. Das Ding sieht ja schonmal gut aus, aber bei einem Gaming Notebook können Lautstärke und Temperaturentwicklung zu absoluten "no goes" werden und solange es in diese Richtung keine wirklichen Testberichte (und damit meine ich nicht Razer eigene Marketingveranstaltungen mit möglicherweise selektierten Chips bei CPU und GPU) gibt bin ich noch skeptisch.

        Nach allem was ich an Gaming Laptops so durch habe geht nichts über die Clevos was Preis/Leistung/Kühlkonzept/Verarbeitung/Konfigurationsmöglichkeiten betrifft. Die Asus Gaming Serie ist auch gut, aber für die verbaute Hardware teuer und für Wartung unzugänglich.
      • Von mannefix BIOS-Overclocker(in)
        AW: Razer Blade: Vor Ort in San Francisco ausprobiert - Das dünnste Gaming-Laptop der Welt

        Super Sache!

        14 Zoll ist mir leider zu kurz.
      • Von jules.m PC-Selbstbauer(in)
        AW: Razer Blade: Vor Ort in San Francisco ausprobiert - Das dünnste Gaming-Laptop der Welt

        Zitat von ratmal86
        Mit welcher Grafikkarte kann die 675M verglichen werden?


        Es ist eine GTX765m.

        Ist von der leistung her etwa auf dem niveau einer Desktop GTX460 bzw HD6850.
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