Need for Speed: Rivals angespielt: Optischer Leckerbissen mit selbstheilenden Kräften
Action pur ist die Devise des neuesten Need for Speed, das von der Frostbite-3-Engine angetrieben und gleich in zwei Studios entwickelt wird. Wir wagen uns hinters Lenkrad.
Was in der Realität mit Geld- und Haftstrafen enden würde, erfreut sich in der Need-for-Speed-Serie seit dem ersten Hot Pursuit (1998) großer Beliebtheit: der rabiate Kampf zwischen Rasern und der Polizei. Den gibt's auch in Need for Speed: Rivals reichlich, und das in einer offenen Spielwelt ohne Trennung zwischen Einzel- und Mehrspielermodus. Das erinnert an rasantere, weniger entspannte Variante von Test Drive: Unlimited.
In Need for Speed: Rivals stehen Ihnen zwei Karrieren offen: Berufsraser oder Berufspolizist. Beide klettern die Karriereleiter empor, indem sie Aufgaben absolvieren, die das Spiel ihnen vorgibt. Für die Raser sind das beispielsweise "Beende ein Rennen", "Drifte 30 Sekunden lang", "Rase in einen Polizeiwagen" oder "Entkomme einem Gesetzeshüter". Zu den Aufgaben der Polizisten gehören "Fahre einen Raser schrottreif", "Störe einen Raser mit einem elektromagnetischen Puls" oder "Ramme drei Gegner".
Für halsbrecherische Manöver gibt es Bonuspunkte, die mit zunehmender Zeit immer schneller in immer schwindelerregendere Höhen ansteigen - doch die Sache hat einen Haken: Wer nicht vor einem Zugriff der Polizei in einen sicheren Schlupfwinkel flieht, verliert alle Punkte. Das sorgt für Nervenkitzel, wenn man Blaulichter im Rückspiegel sieht und gleichzeitig die nächste Basis noch ein gutes Stück entfernt ist. Denn je riskanter die Manöver, desto größer die Aufmerksamkeit der Polizei, die mit EMP-Störsendern, Nagelbrettern und - geplant - Hubschraubern auf die Raser losgeht.
Need for Speed: Rivals angespielt: Run-Flat-Reifen inklusive
Ein Schadensmodell gibt es zwar, doch selbst nach dem Überfahren eines Nagelbrettes eierte unser Fahrzeug nur eine Weile herum, bevor sich die Reifen auf wundersame Weise wieder aufpumpten: Need for Speed: Rivals legt den Schwerpunkt auf Action, nicht auf Simulation. Immerhin bleiben Blechschäden permanent, und daher können Sie Ihre Fahrzeuge in Werkstätten unterwegs reparieren und, falls die Entwickler ihre Wünsche verwirklichen, auch aufrüsten.
Damit Sie in der großen Spielwelt nicht stundenlang auf ihre Freunde warten müssen, können an einen Schlupfwinkel teleportieren und dort gemeinsam ein Rennen beginnen. Alternativ fahren Sie an einem anderen Spieler oder NPC vorbei, über dem eine Art "Zum Rennen herausfordern"-Schild prangt, drücken eine Taste und schon geht's um die Wurst. Sieht Sie dann ein Polizist auf Streife, kann sich das Ganze schnell zu einer großangelegten Verfolgungsjagd entwickeln. Alternativ können Sie auf Erkundungstour gehen und besonders riskante Sprünge durch die Botanik probieren oder so viele Blitzkameras wie möglich "besuchen". All das wird wie immer im Autolog protokolliert, dem "Facebook" von Need for Speed: Rivals.
"Nach sieben Jahren gibt es erstmals wieder einen Ferrari in einem Need for Speed", erklärt uns Marcus Nilsson begeistert. Nilsson, Entwicklungsleiter einiger Battlefield-Teile, ist Chef des EA-Studios Ghost Games in Göteborg, das zusammen mit den Rennspiel-Experten von Criterion Games an Rivals arbeitet. Kein Wunder dann auch, dass die Frostbite-3-Engine für die fesche Grafik des Spiels sorgt. Von einer malerischen Küstenstraße wechseln wir in ein verregnetes Waldgebiet, auf dessen nasser Fahrbahn sich die Umgebung spiegelt, während von unserem Heck Wassertropfen abperlen. Durch die Bäume zieht Nebel, von der Fahrbahn steigt der im Sonnenlicht verdampfende Regen auf, ein Vogelschwarm flattert vorbei, während sich Bäume im Wind wiegen - so schön hat lange kein Need for Speed mehr ausgesehen.
Need for Speed: Rivals angespielt: E3-Fazit
Nach einer Viertelstunde, in der wir von zahlreichen Polizisten mattgesetzt wurden, aber auch einigen entkommen konnten, belegen wir den dritten Platz der sechs Raser, die gegen sechs Ordnungshüter angetreten sind. Gegen Ende unserer Spielzeit haben wir das Driften und brutale Gegensteuern verinnerlicht, mit dem wir durch nasse Kurven schlittern und dem Zugriff der Polizei entkommen. Interessant wird es, wenn hunderte bis tausende von Spielern auf den Straßen unterwegs sind - ob dann Sonntagsfahrer fluchend die Hand aus dem Fenster recken, wenn ihnen ein paar Raser und Polizisten den Weg abschneiden oder sie bei einer hitzigen Verfolgungsjagd in den Straßengraben drängen? Oder ob Trolle ein Rennen torpedieren oder permanente Straßensperren errichten? Wir sind gespannt, welche Antworten sich die Entwickler für solche Situationen einfallen lassen werden.
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Die NfS Serie hat sich nie als Simulation angesehen sondern sich mehr im Bereich Richtung Arcade - / Fun - Racer angesiedelt.
Leider wurde die Serie von Criterion etwas heruntergewirtschaftet bzw. ausgemolken.
Zudem fand ich den letzten Teil von Most Wanted nicht so schlecht das ich mir nie wieder ein NfS holen werde.
Bevor jetzt alle "haten" sollte man erst mal abwarten was letztendlich fabriziert wird.
Zudem wars so, dass man oftmals nach einem Unfall sofort gebusted wurde oder zumindest von 0km/h beschleunigen musste. Heute rast man mit 320 gegen eine Strapensperre oder was auch immer, dreht vielleicht noch paar Saltos in der Luft und brennt mit 250 weiter ... sowas von langweilig
Mmh also ich fand in dem neuen Most Wanted besonders den Porsche 911 3.0 Turbo und den Delta HF Integrale Super. Klar sind das nicht alltägliche Wagen aber es ist realistischer an ein solches Auto dran zu kommen als an einen Ferrari oder Lamborghini
Edit:
NFS 4 war doch Carbon?
Das will ich sehen: Canyon Rennen ohne Bremse
Dem Spiel nimmt man dadurch den ganzen Spaß und Motivation.
Den meisten SPASS und MOTIVATION boten die ersten 5 Teile, nicht Underground und was danach kam. Und die ersten Teile hatten allesamt kein bis maximal geringfügiges Tunen. Tunen bringt keinen Spaß, spannende Rennen machen Spaß.
Also: gute Physik, keine Gummiband-KI, keine Arcade-5 Jährige-können-damit-fahren-Steuerung und auch nicht zu viel unrealistische Action.
Splitscreen wär wieder mal fein
Die NfS Serie hat sich nie als Simulation angesehen sondern sich mehr im Bereich Richtung Arcade - / Fun - Racer angesiedelt.
Leider wurde die Serie von Criterion etwas heruntergewirtschaftet bzw. ausgemolken.
Zudem fand ich den letzten Teil von Most Wanted nicht so schlecht das ich mir nie wieder ein NfS holen werde.
Bevor jetzt alle "haten" sollte man erst mal abwarten was letztendlich fabriziert wird.
Denn du irrst in einem Punkt: in Need For Speed 1 und 2 musste man sehr wohl die Strecke, Bremspunkte etc kennen um zu gewinnen.
Ab NFS 3 fings an bergab zu gehen, NFS4 etwa brauchte man kaum noch bremsen und wenn ja, reichte es mitten in der Kurve noch
Klar, Tuning kann motivieren, aber es hat nochmal einen völlig anderen Reiz in einem absoluten Luxussportwagen zu fahren, der von vornherein auf extremen Sport ausgelegt ist, und nicht ein Frauenauto, dass mit ein bisschen Pappe dort und da plötzlich vermitteln soll, dass es angeblich auch sportlich ist.
Ich werde mir das Spiel aus zwei Gründen nicht holen:
1) dieser ganzer Takedown und dauer Powerslide Bullshit gehört nicht zu NFS. Vielleicht ist es bei RIvals ja anders, aber ich zweifle mal daran, weil die letzten Teile alle so waren.
2) wenn ich über ein NAgelbrett fahre, sind die Reifen kaputt - Game over. Das was hier veranstaltet wird, ist doch voll fürn Hugo. Dann gleich ganz weglassen. Wenn ich schon höre, dass sich die Reifen nach ner weile wieder aufblassen flipp ich aus. NFS Hot Pursiut hatte damals noch richtig Spaß gemacht. Wenn im Polizeifunk ein NAgelbrett angekündigt wurde, ging der Puls gleich hoch weil man nie wusste, hinter welche Kurve und auf welcher Seite das NAgelbrett liegt. Es kam schonmal vor, dass man dann kurz vor dem Ziel verhaftet wurde.
Ein Spiel wo man nicht verlieren kann, ist doch einfach langweilig. So gehts aber nun schon ne Weile in NFS, COD und und und.