OLED-Display im TestUFO Scan-Out: Reaktionszeiten sind vorbildlich
Die OLED-Technik wäre der heilige Gral der Spielerschaft, wäre da nicht das lästige Einbrennen. Im TestUFO Scan-Out zeigt der Paneltyp nämlich, was bei Reaktionszeiten in ihm steckt. Klassisches LCD hat hier das Nachsehen.
Die Wahl des Panels beim Display-Kauf ist neben der nüchternen technischen Frage natürlich auch Glaubensgeschichte. OLED gegen LCD heißt der Schlagabtausch, wobei OLED im Segment der PC-Monitore seine Mühe hat. Das liegt am potenziellen Einbrennen der Bilder in die organischen Pixel. Dabei hat OLED einen für PC-Spieler besonderen Vorteil - und zwar sehr niedrige Reaktionszeiten, wenn der Hersteller diese nicht durch Bilderverbesserungsmaßnahmen opfert.
Blur Busters hat sich des Themas Reaktionszeiten zwischen OLED und LCD angenommen und ist ihm mit einer Hochgeschwindigkeitskamera auf den Grund gegangen. Zusammen mit dem psychedelisch anmutenden TestUFO Scan-Out lässt sich darstellen, ob der OLED-Vorteil so gravierend ist oder nicht und ob man für schnelle Reaktionszeiten die Einbrenn-Problematik hinnehmen kann.
Wie auch beim klassischen Röhrenmonitor werden bei LCD-Displays zeilenweise aktualisiert, was sich mittels des Tests in einem Balken darstellen lässt. An der Breite unscharfen Übergangszone, die von Blur Busters "grey to grey fade zone" genannt wird, lässt sich die Reaktionszeit des Displays ablesen. Je dicker dieser Balken ist, desto langsamer ist die Reaktionszeit des Panels.
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Bei den "grey to grey"-Wechseln, mit denen bei LCDs üblicherweise die Reaktionszeit angegeben wird, sind für diesen Displaytyp Werte ab 3 Millisekunden üblich, während OLED mit Werten von 0,1 Millisekunden beworben wird. Und in der Tat können OLED-Displays hier glänzen. Ein AMOLED-Display eines Tab S4 mit 960 Fps aufgenommen macht deutlich, dass die Reaktionszeit wesentlich geringer ist als bei LCD, weil die Pixel nur zum Leuchten angeregt werden und nicht wie bei LCD die Kristalle ihre Struktur ändern müssen. Was jetzt noch fehlt, wäre ein Vergleich zur Micro-LED-Technik.

Die Frage ist wie wurde der betrieben auf 100% Nits?,OLED auf 100%?
Wurde er immer am Strom gelassen?
U.s.w.
Und fürs Frühstücksfernsehen brauch ich kein OLEDxD
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"Das Erzeugen von weißem OLED-Licht löst auch das zweite Problem: Zu den RGB-Filtern mischt LG auch ein weißes Subpixel, das für die Regulierung der Helligkeitsstufen zuständig ist, die RGB Filter balancieren lediglich den Farbton. Dadurch gelingt es, eine höhere Grundhelligkeit zu erzeugen, ohne dass die Lichtleistung sich zu schnell abbaut. Die LG OLED TVs sollen so dieselbe Lebensdauer erreichen, wie herkömmliche TVs."
Quelle:
OLED: Vom Mythos der unbeherrschbaren Technologie
Selbst wenn es etwas unterschiedlich abbaut ist man dennoch bei der Lebensdauer der meisten LCDs gelandet.
Mein Plasma hat nach 10 Jahren keine auffälligen Verfärbungen gezeigt. Da müssen die Dinger schon den ganzen Tag laufen bis es erhebliche Alterung auftreten kann.
"Das Erzeugen von weißem OLED-Licht löst auch das zweite Problem: Zu den RGB-Filtern mischt LG auch ein weißes Subpixel, das für die Regulierung der Helligkeitsstufen zuständig ist, die RGB Filter balancieren lediglich den Farbton. Dadurch gelingt es, eine höhere Grundhelligkeit zu erzeugen, ohne dass die Lichtleistung sich zu schnell abbaut. Die LG OLED TVs sollen so dieselbe Lebensdauer erreichen, wie herkömmliche TVs."
Quelle:
OLED: Vom Mythos der unbeherrschbaren Technologie
Selbst wenn es etwas unterschiedlich abbaut ist man dennoch bei der Lebensdauer der meisten LCDs gelandet.
Mein Plasma hat nach 10 Jahren keine auffälligen Verfärbungen gezeigt. Da müssen die Dinger schon den ganzen Tag laufen bis es erhebliche Alterung auftreten kann.