Dell P4317Q: 43-Zöller mit IPS und Ultra HD für über 1.000 Euro

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Dell P4317Q: 43-Zöller mit IPS und Ultra HD für über 1.000 Euro (6)
Quelle: Dell

Dell hat den P4317Q in den USA vorgestellt. Wie der Name schon suggeriert, handelt es sich um einen 43 Zoll großen Monitor. Das IPS-Panel löst mit Ultra HD auf und erreicht so eine Pixeldichte von rund 104 ppi. Die Preisempfehlung beläuft sich auf 1.350 US-Dollar, wobei erste Einträge im PCGH-Preisvergleich ab gut 1.000 Euro beginnen.

Ende März hatte Philips den BDM4350UC auf den Markt gebracht, der mit einer Diagonale von 42,51 Zoll den Übergang zwischen PC-Monitor und Fernsehgerät weiter verschwimmen ließ. Nun folgt auch Dell mit einem entsprechenden Monitor, dem P4317Q. Angepriesen wird er ebenfalls mit einer Diagonale von 43 Zoll. Dahinter dürfte sich das gleiche 42,51-Zoll-Panel wie beim Philips-Pendant verbergen.

Zum Einsatz kommt auch hier ein IPS-Display, das mit Ultra HD, also 3.840 × 2.160 Bildpunkten, auflöst. Die Pixeldichte beläuft sich bei 42,51 Zoll auf 103,7 ppi. Ebenso ist beiden Modellen die Unterstützung zur 10-Bit-Wiedergabe mit 1,07 Milliarden Farben gemein. Dell bewirbt den P4317Q für Grafiker mit vier Bildschirmen in einem. Mit einem klassischen, höhenverstellbaren Standfuß sieht Dells Display eher wie ein Monitor aus als Philips' BDM4350UC.

Unterschiede gibt es derweil bei der spezifizierten Reaktionszeit, die bei Dell mit 8 ms 3 ms höher ausfallen soll - die Philips-Angabe könnte allerdings ein aggressiveres Overdrive voraussetzen. Der P4317Q kann mit 350 statt 300 cd/m² etwas heller leuchten, hat mit 1.000:1 statt 1.200:1 auf dem Papier aber den schlechteren Kontrast. Zudem kann er Ultra HD mit 60 Hertz nur über Displayport 1.2 darstellen. Die HDMI-1.4-Anschlüsse schaffen nur 1080p60 beziehungsweise 2160p30. Die zwei 8-Watt-Lautsprecher können auch über ein separates Audio-Kabel angesprochen werden. Mit 24,4 Kilogramm ist der P4317Q kein Leichtgewicht.

In den USA empfiehlt Dell für den P4317Q 1.350 US-Dollar. Im PCGH-Preisvergleich wird er bei den ersten zwei Händlern ab knapp 1.020 Euro gelistet. Die Auslieferung hierzulande soll den Angaben nach zufolge im Juni beginnen.

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    • Kommentare (26)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von yingtao BIOS-Overclocker(in)
        AW: Dell P4317Q: 43-Zöller mit IPS und Ultra HD für über 1.000 Euro

        Zitat von Khabarak
        Laut Text unterstützt der Monitor 10 bit pro Farbe und damit HDR.
        Vorraussetzung für HDR sind nicht nur 10 Bit Farbtiefe mit 90% Abdeckung des Farbraums sondern auch ein sehr hoher Kontrast. Entweder 1000:0,05 = 20.000:1 oder 540:0,0005 = 1.080.000:1 (definiert durch maximale Helligkeit und Schwarzwert). Ich bezweifle mal das der Monitor mit einem IPS Panel ein so hohen Kontrast hinbekommt selbst mit so Spielereien wie dynamischer Kontrastanpassung. IPS Panels haben einen Kontrast von um die 1000:1. Aktuelle UHD Fernseher schaffen die hohen Kontraste nur durch local Dimming und versagen bei der HDR Wiedergabe weil die ersten HDR Blurays höhere Kontraste fordern als die Geräte liefern könnnen. Außnahme sind hier die OLED Geräte (gibt es aktuell nur von LG) die den geforderten Kontrast ohne Spielreien liefern können.

        Bisher ist nur bekannt das der OLED Monitor von Dell (für 5000$ und Release irgendwann im Sommer) HDR kann. Andere Hersteller werden sicherlich nachziehen, besonders da AMD HDR pushen will, aber deren Modelle werden wir wahrscheinlich erst gegen Ende des Jahres sehen und dann zu ähnlichen Preisen wie die ersten 4k Monitore.
      • Von yingtao BIOS-Overclocker(in)
        AW: Dell P4317Q: 43-Zöller mit IPS und Ultra HD für über 1.000 Euro

        Zitat von Khabarak
        Laut Text unterstützt der Monitor 10 bit pro Farbe und damit HDR.
        Vorraussetzung für HDR sind nicht nur 10 Bit Farbtiefe mit 90% Abdeckung des Farbraums sondern auch ein sehr hoher Kontrast. Entweder 1000:0,05 = 20.000:1 oder 540:0,0005 = 1.080.000:1 (definiert durch maximale Helligkeit und Schwarzwert). Ich bezweifle mal das der Monitor mit einem IPS Panel ein so hohen Kontrast hinbekommt selbst mit so Spielereien wie dynamischer Kontrastanpassung. IPS Panels haben einen Kontrast von um die 1000:1. Aktuelle UHD Fernseher schaffen die hohen Kontraste nur durch local Dimming und versagen bei der HDR Wiedergabe weil die ersten HDR Blurays höhere Kontraste fordern als die Geräte liefern könnnen. Außnahme sind hier die OLED Geräte (gibt es aktuell nur von LG) die den geforderten Kontrast ohne Spielreien liefern können.

        Bisher ist nur bekannt das der OLED Monitor von Dell (für 5000$ und Release irgendwann im Sommer) HDR kann. Andere Hersteller werden sicherlich nachziehen, besonders da AMD HDR pushen will, aber deren Modelle werden wir wahrscheinlich erst gegen Ende des Jahres sehen und dann zu ähnlichen Preisen wie die ersten 4k Monitore.
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Dell P4317Q: 43-Zöller mit IPS und Ultra HD für über 1.000 Euro

        Leider steht nicht ob er flimmerfrei ist, das wäre ein grosser Vorteil.
        Der Nachteil ist halt IPS.
      • Von MaxRink Software-Overclocker(in)
        AW: Dell P4317Q: 43-Zöller mit IPS und Ultra HD für über 1.000 Euro

        na ja, bis auf 10 bit farbtiefe un 2,51" mehr keine Vorteile gegenüber meinem fast 2 jahre alten phillips 40"
      • Von JoM79 Trockeneisprofi (m/w)
        AW: Dell P4317Q: 43-Zöller mit IPS und Ultra HD für über 1.000 Euro

        Wobei man gucken müsste, ob zwei DP Anschlüsse ein Panel ansprechen können.
        Ich meine nämlich nicht.

        OT ist also kein Spam.
        Also kein unnötiges posten ohne Bezug zum Thema, gut zu wissen.
      • Von MisterBombastic PC-Selbstbauer(in)
        AW: Dell P4317Q: 43-Zöller mit IPS und Ultra HD für über 1.000 Euro

        Zitat von Ogami
        Danke für den Link, Mr.

        Hat die Benutzung von 2x Displayport 1.2 irgendeinen Vorteil. Ich nehme nämlich an, 2x angeschlossen verdoppelt weder Wiederholrate noch Auflösung, oder?
        Vorteile nicht wirklich. Das Bild wird üblicherweise aufgeteilt und ein DP verarbeitet links, der andere rechts. Die Bandbreite verdoppelt sich halt, somit ist auch die doppelte Auflösung/Frequenz (theoretisch) möglich.
        Man muss halt auch an GPU/iGPU zwei Anschlüsse haben.

        @JoM79: Folglich ist es OffTopic und kein Spam
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