Asus stellt zwei Monitore mit Dolby Vision, HDR10 und HLG vor
Asus hat zwei Monitore vorgestellt, die Dolby Vision unterstützen und entsprechend zertifiziert sind. Ein Modell setzt auf ein OLED-Panel, das andere auf herkömmliche LCD-Technik und Mini-LEDs mit zahlreichen Dimmzonen.
Asus hat zwei Monitore vorgestellt, die beide mit Dolby Vision zertifiziert sind. Der Asus Pro Art PA32UCX setzt auf herkömmliche LCD-Technik, während der Asus Pro Art PQ22UC ein OLED-Panel verwendet. Für den Pro Art PA32UCX nennt Asus ein 32 Zoll großes UHD-Panel, das mit Mini-LED-Technik ausgestattet ist. Diese besonders kleinen LEDs sollen als Direktbeleuchtung des Panels besonders viele Local-Dimming-Zonen ermöglichen. Asus spricht von über 1.000.
Da das Panel mit Quantum-Dot-Technologie ausgestattet ist, kommt es von Samsung und dürfte damit auch vom Bautyp VA sein. Asus gibt eine Spitzenhelligkeit von 1.200 Nits an. Neben dem Dolby-Vision-Zertifikat wird natürlich auch HDR10 unterstützt und HLG ist auch an Bord. Leider fehlen auf der Produktseite derzeit noch die genauen technischen Spezifikationen, sodass unter anderem unklar bleibt, inwieweit die genannten Farbräume DCI-P3, Rec. 709, Rec. 2020 und Adobe RGB Wide Color Space abgedeckt werden. Spannend wäre auch die Reaktionszeit gewesen. Angeschlossen wird der Monitor mit Displayport, HDMI 2.0 und/oder Thunderbolt.
Quelle: Asus
Asus Pro Art PQ22UC
Mehr technische Details gibt es zum Pro Art PQ22UC, der ein OLED-Panel verwendet. Das löst ebenfalls mit UHD auf, ist aber mit 21,6 Zoll etwas kleiner. Die einzelnen Pixel sind hier schon sehr fein, sodass im Windows-Betrieb mit Skalierung gearbeitet werden muss, um Texte noch gut lesen zu können. Auch hier gibt es Dolby Vision, HDR10 und HLG. Technisch bedingt auch durch die Dichte von 204 ppi ist aber die Helligkeit niedriger als beim LCD-Gerät und wird mit 140 Nits typisch und 330 Nits in der Spitze angegeben.
Asus nennt auf der Produktseite konkret die Unterstützung von 99 Prozent DCI-P3. Dazu gibt es die für OLED typisch flotte Reaktionszeit von 0,1 ms. Angeschlossen wird der Monitor via Micro-HDMI oder USB Typ-C (Thunderbolt). Über die Vor- und Nachteile beider Technologien wurde bereits ausführlich berichtet. Asus richtet die beiden Geräte nicht direkt an Spieler, sondern mehr an Kreative aus dem Video- und Foto-Bereich. Preise wurden keine genannt, dürften aber eher weiter oben angesiedelt sein. Vergleichbare Geräte kosten gerne 2.000 Euro für das LCD-Gerät und das OLED-Gerät ist sogar ab 4.000 Euro gelistet, aber nicht lieferbar.

Briliantes Bild und gestochen scharfe Schrift. Da kommt kein Monitor mit. Zudem bietet er HDR 1000. HDR Spiele werden einwandfrei dargestellt und sehen toll aus.
Zum Spielen stelle ich den Fernseher in den Konsolenmodus. Kein Lag, keine Schlieren. Das Gerät würde ich mir jederzeit wieder holen und hat mich seinerzeit
ca. 800 Euro gekostet.
Einziger Nachteil nur 60Hz über HDMI. Aber damit kann ich leben.