AOC Agon AG352QCX: VA, curved 21:9 und Freesync bis 200 Hertz
AOC hat den Agon AG352QCX angekündigt, der pünktlich zum Weihnachtsgeschäft für eine Preisempfehlung von 799 Euro erscheinen soll. Zum Einsatz kommt ein 35 Zoll großes, gebogenes VA-Panel im 21:9-Format, das mit Freesync bis zu 200 Hertz darstellen kann. Das einzige Manko: Das Display löst nur mit 2.560 × 1.080 Pixeln auf.
Nachdem AOC im vergangenen Frühling den C3583FQ auf den Markt gebracht hat, folgt mit dem AG352QCX nun ein ähnliches Modell unter der Spielermarke Agon. Kam beim älteren Modell noch ein auf 165 Hertz übertaktetes AU-Optronics-Panel M350DVR01.0 zum Einsatz, findet sich in dem Neuling jetzt die neuere Version M350DVR01.2 wieder. Das ist weiterhin 35 Zoll groß, wird im 2000R-Radius gebogen und setzt auf VA-Technik mit einem statischen Kontrast von 2.000:1. Die Auflösung beläuft sich wie gehabt auf 2.560 × 1.080 Pixel. Mit der nächst größeren Stufe 3.440 × 1.440 wären mit Displayport 1.2 maximal 100 Hertz drin - offenbar zu wenig für einen Monitor, der für Spieler vermarktet wird. Mit dem M350QVR01.1 und LTM340YP03 hätten AU Optronics beziehungsweise Samsung ein 1440p-100-Hz-Panel im 21:9-Format im Angebot. Für mehr braucht es dann Displayport 1.3, wobei LG mit dem LM340UW3 bereits ein 1440p-144-Hz-IPS-Panel angekündigt hat.
Der Agon AG352QCX nutzt nun also ein M350DVR01.2 mit maximal 200 Hertz. Der Scaler unterstützt erneut Adaptive Sync über Displayport und damit AMDs Freesync. Eine Spanne nennt der Hersteller nicht. Im Bestfall wird die komplette Spanne der vertikalen Scan-Frequenz von 30 bis 200 Hertz unterstützt. AMD listet den Monitor noch nicht in seiner Übersicht von Freesync-Monitoren. Der Agon AG352QCX wird derweil mit einer Reaktionszeit von 4 ms spezifiziert, wie sie AU Optronics selbst ohne Overdrive angibt. Die Anschlüsse werden wieder im Monitor und nicht im Standfuß integriert, darunter Displayport 1.2a, HDMI, DVI, D-Sub und ein USB-3.0-Hub.
Preislich empfiehlt AOC 799 Euro, wobei die Auslieferung noch im Dezember beginnen soll - das Timing ist etwas unglücklich, da Anfang 2017 bereits die ersten Displayport-1.3-Monitore erwartet werden. Acers Predator Z35 mit ähnlichen Spezifikationen, aber G-Sync- statt Freesync-Unterstützung, kostet 899 Euro. Der C3583FQ mit 165 Hertz und Freesync wechselt ab 600 Euro den Besitzer und Benqs XR3501 mit nicht variablen 144 Hertz ab 670 Euro. Der Acer XZ350CU ist kaum noch zu haben und daher deutlich teurer.




und von 21:9 für 29zoll mit 1440p fehlt jedoch jede spur
wird sich da mal einer irgendwann trauen, die herzustellen
denn das wäre doch der perfekte monitor für mich bzw für die leute, die auf 21:9 stehen und schärferes bild haben wollen, vorallem mit ips oder va oder noch besser oled und ab 120hz+freesync !
wäre doch ein göttliches monitor
Die Grafikkarten haben es schliesslich auch erst seit Pascal / Polaris.
Es könnte also aktuell nur ein relativ kleiner Teil der PC User die Vorteile eines solchen Displays nutzen (oder es überhaupt nutzen, weil ich nicht mal sicher bin, wie es mit der Abwärts-Kompatibilität aussehen würde, selbst wenn man nur DP1.2 Übertragungsraten in Kauf nähme)
In ein paar Jahren kauf ich mir auch nochmal nen neuen aber der hat dann min. 3440*2560 und 34"
Topic: Ansich aber nen guter Monitor. Leider ist aber die Auflösung für diese Größe zu klein. Ist ja so wien 27" mit nur FHD. Da sieht man die Pixel. zu sehr.