8K-Bildschirme: Socionext kündigt erste HDMI 2.1-Chips an
Socionext hat zwei Videoprozessoren angekündigt, die erstmals den HDMI 2.1-Standard unterstützen sollen. Ein Chip soll zur Ansteuerung von 8K-Monitoren dienen, ein weiterer soll vier HDMI 2.0-Signale in ein HDMI 2.1-Signal umwandeln. Die Produkte sollen im März 2019 ausgeliefert werden, Produkte auf Basis der neuen Prozessoren werden erst für nächsten September erwartet.
Knapp ein Jahr nach der finalen Spezifizierung des HDMI 2.1-Standards hat nun ein erstes Unternehmen kompatible Chips vorgestellt: Socionext, das vor drei Jahren aus Sparten von Fujitsu und Panasonic hervorging, plant die Auslieferung entsprechender Videoprozessoren ab dem März 2019. Produkte auf Basis der beiden Chips sollen laut Heise jedoch erst zur IFA 2019 erscheinen, die im September stattfindet.
HDMI 2.1 für 8K/UHD2
Die Präsentation der zwei Chips mit HDMI 2.1-Unterstützung fand auf der CEATEC Japan statt. Das Modell mit der Bezeichnung SC1H05AT1 ist für die Bildverarbeitung in 8K-Fernsehern gedacht, während der SC1H05AC eine Verbindung zwischen HDMI 2.0 und HDMI 2.1 ermöglichen soll. Um 8K-Videos darstellen zu können, werden dabei vier HDMI 2.0-Kabel benötigt.
HDMI 2.1 verbessert HDMI 2.0 in mehreren Punkten, vor allem aber in der Bandbreite: Statt 18 Gbps sind 48 Gbps möglich, womit der konkurrierende Standard Displayport 1.4, der 32,4 Gbps bietet, überholt wird. HDMI 2.1 soll mit der erhöhten Datenübertragung für die Übertragung in 8K, auch als UHD2 bezeichnet, geeignet sein. Je nach Bitrate und Konfiguration sollen dabei bis zu 120 fps übertragen werden können.
Zusätzlich wird HDMI 2.1 auch einige neue Funktionen mit sich bringen: Neben dem neuen Kopierschutz HDCP 2.3 soll eine Funktion namens VRR (Variable Refresh Rate), eine zu Freesync und G-Sync vergleichbare Lösung, implementiert werden. VRR wurde bereits nachträglich und optional zu HDMI 2.0 hinzugefügt, beispielsweise Samsung bietet einen entsprechenden Bildschirm an. Darüber hinaus soll bei HDMI 2.1 eine Funktion namens Quick Frame Transport für niedrigere Reaktionszeiten sorgen.
Um zum HDMI-2.1-Standard aufzuschließen beziehungsweise um ihn bei der Datenübertragungsrate wieder zu überholen, arbeitet die Video Electronics Standards Association, kurz VESA, bereits an Displayport 1.5. Displayport 1.4 ist indes auch in der Lage, 8K-Displays anzusteuern, allerdings nur mit maximal 60 Bildern pro Sekunde.

Bei der Leistung für Spiele gebe ich dir vollkommen recht. Traditionelles Fernsehen interessiert aber doch keinen halbwegs jungen Menschen mehr. Ich guck TV eigentlich nur noch sehr selten, z.B. für. Nachrichten aber da könnte ich auch die Tagesschau-App nutzen. Ansonsten höchstens zur Berieselung als Hintergrundrauschen. Filme sind geschnitten und mit schlecht getimten Werbungen und Werbeoverlays verunstaltet und viele Serien entweder in besserer Quali bei Streaminganbietern oder ohne mies.
Netflix und Prime produzieren UHD Content, wenn auch noch zu stark komprimiert. Youtube natürlich ebenfalls und die Kiddies beliefert Twitch. :p
b) Naja, diese zwei Monitore von Acer und Asus bieten doch immerhin UHD bei 120Hz und gleichzeitig HDR sowie 10Bit, sofern man auf Farbunterabstatung setzt? Ansonsten halt nur bis 98Hz oder 120Hz ohne HDR. Oder bei 8Bit 144Hz...
Wenn die GPU zu langsam ist, stellt man halt eine Auflösung ein, welche sich ganzzahlig durch die native Auflösung teilen lässt - bei UHD bietet sich FullHD bestens an. Oder man lernt mal, die Regler auf was anderes wie Ultra zu stellen - nur mal so als Pro-Tipp: Dank der hohen Auflösung brauchts nicht ganz so leistungshungriges AntiAliasing...
Leider wird alles über UHD exorbitant teuer - es gibt zwar einen "5K"- bzw. UHD+-Screen für halbwegs erschwingliche 650€, jedoch scheint das Feedback nicht so positiv zu sein... Und der nächste geht dann bei 1350€ los.
Von Monitoren mit einer für PC-Monitore normalen Pixeldichte bekomme ich mittlerweile nur noch Augenkrebs. Alles extrem pixelig...
Saubere Signale übertragen aber wie?
Kabel und Anschlüsse sind oft der Knackpunkt, wie oft hab ich erlebt, wenn man mal eine Steckverbindung reinigt, so manches Problem verschwindet.
Sei es bei Speicherriegeln, selbst eine neue Versichertenkarte .
Eine Sprechstundenhilfe nahm einen Radiergummi rubbelte drüber und meinte,
einfachste Methode . Hintergrund war eine unsichtbare Schutzschicht auf den Goldkontakten und Abgreifen mittels minimalen Auflagefläche mittels Nadeln.
Die Anschlüsse sollen x mal Steckungen aushalten, mit inzwischen immer kleiner werdenden Steckern.
Die Kabel ohne aufwändige Schirmung auskommen.
Hab selbst mal mitgeholfen Flexible Multilayerleiterplatten zu routen, da das damalige Automatische entflechten total danebenging was das
verhindern von Schleifen, Spulen usw anging.
Dies wollen ja alle Hersteller vermeiden, jedoch gelingt es dem einen mehr, dem anderen weniger gut.
Abschirmungen gewisser Bereiche die früher Standart waren, tauchen plötzlich wieder auf.
Dass Bild und Ton über ein Kabel geht, eine nicht so einfache Geschichte.
Erfahrungswerte fliessen in Normen ein, damit ein Mindestmass an Funktion stets gewährleistet bleibt,
bzw. Nachbesserungen zu einem für alle zufriedenstellendes Ergebnis führen.
Da dies teilweise zu Kosten führt weil x Millionen von Kabel bzw. Umwandelchips in den Müll wandern würden macht es schon Sinn,
in die Zukunft zu denken und Auszuloten was dafür Notwendig wird.
Oder ist es wieder ein neuer Standard???? Dann hätten wir neben Freesync und G auch noch VRR?
Unterstützen müssen VRR afaik alle Anbieter die HDMI 2.1 auf ihr Produkt schreiben wollen. Man munkelt auch dass die Turings genau deswegen kein HDMI 2.1 Support bekommen haben.