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  • [Update] Asus Rampage V Extreme: X99-High-End-Platine für Sockel 2011 v3 angetestet

    Asus Rampage V Extreme: Das Layout bietet einen ausreichenden Abstand zwischen CPU-Sockel und erstem PCI-Express-Slot und trägt dem Platzbedarf großer Grafikkartenkühler nach Möglichkeit Rechnung. Quelle: PC Games Hardware

    Mit dem Rampage V Extreme möchte Asus eine umfangreiche Ausstattung, beste Overclocking-Features und die schnellste Intel-Plattform (auf Basis von Haswell-E bzw. Sockel 2011 v3) zu einem Gesamtpaket verschmelzen. Die Test von PC Games Hardware zeigen Stärken und Schwächen des Luxus-Mainboards mit X99-PCH auf.

    Asus Rampage V Extreme: Das Layout bietet einen ausreichenden Abstand zwischen CPU-Sockel und erstem PCI-Express-Slot und trägt dem Platzbedarf großer Grafikkartenkühler nach Möglichkeit Rechnung.Asus Rampage V Extreme: Das Layout bietet einen ausreichenden Abstand zwischen CPU-Sockel und erstem PCI-Express-Slot und trägt dem Platzbedarf großer Grafikkartenkühler nach Möglichkeit Rechnung.Quelle: PC Games Hardware

    Original-Artikel vom 25.10.2014

          

    Intels neue Sockel-2011-v3-Plattform bringt Bewegung in die Mainboard-Oberklasse. Während der Wechsel von Sandy Bridge E auf Ivy Bridge E keinen neuen Chipsatz und kaum neue Platinen mit sich brachte, zwingt Haswell-E mit neuem Sockel und X99-PCH die Hersteller zum Handeln. An der Spitze des neuen Asus-Portfolios steht das Rampage V Extreme aus der Republic-of-Gamers-Reihe für knapp 380 Euro. Der Rundumschlag soll vom Gamer über den Ausstattungs-Liebhaber bis hin zum Extrem-Übertakter jeden Wunsch erfüllen. Wir prüfen, ob das stimmt.

    Asus Rampage V Extreme: Red is back

          

    Asus Rampage V Extreme: Das OC-Panel bietet BIOS-Zugriff, dupliziert Jumper, Switches und Spannungsmesspunkte, bietet zusätzliche Lüfteranschlüsse und Temperaturfühler usw. usw.. Leider ist die Länge des Anschlusskabels nur für offene Benchtables angemessen.Asus Rampage V Extreme: Das OC-Panel bietet BIOS-Zugriff, dupliziert Jumper, Switches und Spannungsmesspunkte, bietet zusätzliche Lüfteranschlüsse und Temperaturfühler usw. usw.. Leider ist die Länge des Anschlusskabels nur für offene Benchtables angemessen.Quelle: PC Games HardwareNachdem Asus die Rampage-Serie zuletzt um das vollständig schwarze Rampage IV Black Edition bereicherte, kehrt mit dem V Extreme das klassische schwarz-rote-Farbschema zurück. Die Signalfarbe findet sich sowohl bei den PCI-Express-3.0-Slots und den primären RAM-Steckplätzen, als auch bei Laufwerks- und USB-3.0-Anschlüssen. Zusätzliche Akzente setzen der Kühlkörper im I/O-Bereich und das beleuchtete ROG-Logo unterhalb der CPU. Das Modul unter letzterem scheint rein dekorative Zwecke zu haben, zu kühlende Bauteile sind nicht auszumachen. Auch das Handbuch spricht schlicht von "the box", nicht von einem Kühlkörper.

    Asus Rampage V Extreme: Kühlung

          

    Funktional sind dagegen die anderen drei Aluminiumblöcke, die X99-PCH und (CPU-)Spannungswandler kühlen. Letztere sind konzentriert oberhalb des Sockels verbaut, der Kühlkörper im I/O-Bereich wird über Heatpipe angebunden und ist mit Abstand zum Bord montiert. Allgemein sieht man den Kühlkörpern an, dass der neue Chipsatz über eine TDP von nur 6,5 Watt verfügt und dass Teile der Spannungswandlung auf das CPU-Substrat verlagert wurden. Dank der verringerten Abwärme reicht selbst die geringe Oberfläche der Design-optimierten Asus-Spannungswandler aus, um die Spannungswandlertemperatur unter 45 °C und die Chipsatztemperatur unter 40 °C zu halten, während ein Core i7-5960X und eine GTX 980 von oben einheizen (Messung auf der Platinenrückseite, normiert auf 20 °C Umgebungstemperatur). Lüfter zur Abfuhr der entstandenen Wärme und zur Kühlung der CPU lassen sich an satten acht vier-Pin-Lüfteranschlüssen anbringen. Die Regelung erfolgt wahlweise nach vorgegebenen Profilen oder über frei definierbare 3-Punkt-Lüfterkurven.

    Asus Rampage V Extreme: Sockel und RAM

          

    Den Rest der oberen Mainboard-Hälfte wird fast vollständig vom Sockel-2011-v3 (auch R3 genannt) und den Speicherbänken eingenommen. Wie die meisten Mainboard-Hersteller verbaut Asus für jeden Kanal des Quad-Channel-DDR4-Interface je zwei Slots. Für die maximale Speicherbandbreite müssen also mindestens vier der acht Speicherbänke belegt werden. Beim Sockel selbst hat sich Asus für eine Variante entschieden, bei der die Gewinde der Kühlerhalterung in der Backplate sitzen und durch das Mainboard ragen. Alternativ existieren Versionen, bei denen die Gewinde Teil der oberen Sockelhälfte sind und Löcher im Mainboard entfallen können. Asus nutzt die minimal aufwendigere Bauweise und legt eine alternative Backplate ohne Gewinde bei, mit der auch Sockel-1366-Kühler und LN2-Pots problemlos montiert werden können.

    07:14
    Rampage V Extreme: Sockel-2011-v3-High-End-Platine im Video vorgestellt

    Asus Rampage V Extreme: Konnektivität

          

    Auch bei den Laufwerksanschlüssen geht Asus etwas über das Übliche hinaus. Neben 10 SATA-Ports des X99, von denen zwei zu einem SATA-Express-Port zusammengefasst werden können, ist ein zusätzlicher SATA-Express-Controller von AS-Media verbaut, der alternativ zwei SATA-Laufwerke versorgen kann. Für schnelle SSDs steht ein M.2 Slot mit vier PCI-Express-3.0-Lanes zur Verfügung. Weitere interne Onboard-Schnittstellen beschränken sich auf je vier USB-3.0-und USB-2.0-Header. Am I/O-Panel finden sich extern ein digitaler, optischer und fünf analoge Audio-Anschlüsse, Ethernet und WLAN von Intel sowie satte 10 USB-3.0-Ports. Zwei weitere USB-2.0-Anschlüsse und ein Maus/Tastatur-Combo-Port runden das Paket ab.

    Asus Rampage V Extreme: PCI-Express

          

    Zwei der externen USB-3.0-Anschlüsse stammen hierbei nicht vom X99-PCH, sondern von einem Zusatzcontroller, der über PCI-Express-2.0-x1 angebunden wird. Bei so viel Zusatzausstattung gehen allerdings selbst der Haswell-E-Plattform die Reserven aus und so hat Asus mehrere Lanes doppelt vergeben. Besagter USB-3.0-Controller, der zusätzliche SATA-Express-Controller und ein PCI-Express-2.0-x1-Slot bedienen sich alle bei den Lanes des mittleren mechanischen PCI-Express-x16-Slot. Wird dieser mit seinen maximal vier 2.0-Lanes betrieben, dann werden die drei anderen Geräte deaktiviert. Verbaut man eine x1- oder x2-Karte, bleiben der zusätzliche x1-Slot und der USB-3.0-Controller aktiv, den zweiten SATA-Express-Port kann man allerdings nur nutzen, wenn der mittlere x16-Slot leer bleibt. Die vier anderen mechanischen x16-Slots werden dagegen mit PCI-Express 3.0 über die CPU versorgt. Der unterste Slot muss seine maximal acht Lanes mit dem M.2-Slot teilen. Wird eine SSD eingebaut, können nur noch x4-Karten verwendet werden. Mit einem Core i7-5820K ist sogar ausschließlich die Nutzung des M.2-Steckplatzes möglich. Die verbliebenen drei 3.0-Slots (an ATX-Position 1, 3 und 5) werden bei der 28-Lane-CPU mit wahlweise mit x16/x0/x8 oder x8/x8/x8 betrieben. Verbaut man einen I7-5930K oder i7-5960X mit 40 Lanes, liegen x16/x0/x16 oder x16/x8/x8 an.

    Asus Rampage V Extreme: Leistung

          

    Ein durchwachsenes Bild zeigt sich in der runderneuerten PCGH-Leistungsmessung. Die Boot-Dauer (30,6 Sekunden Win 8.1) fällt circa 10% kürzer aus als beispielweise mit dem MSI X99S Gaming 9, und auch bei der Bildbearbeitung mit Adobe Lightroom und im AIDA64-Memory-Benchmark werden Bestwerte erzielt. Die Performance in The Witcher 2 fällt dagegen etwas schlechter aus als bei der bislang gemessenen Konkurrenz. Ob Asus hier Nachholbedarf hat oder ob der Konkurrenz einzelne Disziplinen überdurchschnittlich gut liegen, wird der Test weiterer Platinen zeigen. Einen direkten Vergleich des Asus Rampage V Extreme mit dem MSI X99S Gaming 9, dem Gigabyte X99-Gaming G1 Wifi und dem Asrock Fatal1ty X99X Killer finden Sie in der kommenden PCGH 12/2014, die am 5.11. am Kiosk ausliegt.

    Update 27.10.2014: Testtabelle

          

    Nachdem die Arbeiten am Sockel-2011-v3-Mainboard-Mainboard-Test für die PCGH-Ausgabe 12/2014 abgeschlossen sind, reichen wir jetzt eine ausführliche Testtabelle und abschließende Leistungsbewertung nach. Erneute Messungen bescheinigen dem Rampage V Extreme auch in Witcher 2 die beste Leistung des Testfeldes, wenn auch mit geringem Vorsprung vor Platz 2.

    Zudem hat uns Asus auf Nachfrage mitgeteilt, dass alle X99-Mainboards noch vor Beginn der Auslieferung einen Patch erhalten haben, der die Extreme Privilege Escalation Sicherheitslücke schließt. Andere Mainboards des Herstellers sollen aufgrund abweichender UEFI-Implementierungen gar nicht betroffen sein.

    ProduktRampage V Extreme
    Hersteller Asus (www.asus.de)
    Preis/Preis-Leistungs-VerhältnisCa. € 380,-/gut
    Link zum PCGH-Preisvergleichwww.pcgh.de/preis/1159294
    Chip/ UEFI-/ Board-RevisionIntel X99/ 0706/ 1.01
    Gehäuse-Format/ Höhe × BreiteE-ATX/ 305 × 272 mm
    Ausstattungs-Note (20%)1,81
    Speicherslots8× DDR-4
    PCI-E-Standard*3.0/-/3.0/2.0/3.0/2.0/3.0
    PCI-E-3.0-Lane-Verteilungsoptionen 40-Lane-CPU (28-Lane-CPU)×16/-/×0/-/×16/-/×8 (×16/-/×0/-/×8/-/×0) oder ×16/-/×8/-/×8/-/×8 (×8/-/×8/-/×8/-/×0)
    PCI-E-2.0-Lane-Verteilungsoptionen-/-/-/×0/-/×1/- (nichts deaktiviert) oder -/-/-/×2/-/×1/- (deaktiviert: ASMedia 2× SATA/1× SATA-Express-Controller) oder -/-/-/×4/-/×0/- (deaktiviert: ASMedia SATA/SATA-Express/ 2× externe USB3.0)
    mini-PCI-E-
    SATA12× 6 GBit/s (10× X99/ 2× ASMedia)/ 4 als 2× SATA-Express nutzbar
    M.2/ Anbindung/ Format1×/ PCI-E-3.0-×4 (shared Slot 7)/ 2260/2280/22110
    Onboard-LAN1× Gigabit (Intel I218V)
    Wireless802.11 ac/ Bluetooth 4.0
    USB10×/4× USB 3.0 extern/intern/ 2×/4× USB 2.0 extern/intern
    Legacy-Schnittstellen extern/internPS/2-Maus-Tastatur-Combo-Port
    Sound-ChipAsus ROG Supreme FX (ALC1150)
    Kopfhörer-Verstärker/ DTS oder DDL/ wechselbarer OP-AMPJa/ja/nein
    Audio-Aus-/Eingänge7.1, optisch/Stereo
    Lüfteranschlüsse8× 4-Pin
    Sonstige AusstattungDual-BIOS/ Status-Anzeige/ Power- & Reset-Schalter/ clear-CMOS-Schalter/ Spannungs-Messpunkte/ 3× Temperaturfühler/ externes OC-Panel
    Beiliegend10× SATA-Kabel/ SLI-/CF-Brücken/ alternative Backplate/ Handbuch E
    SoftwareTuning- & Monitoring-Tool, Antivirus
    Eigenschaften-Note (20%)1,88
    Abstand** CPU <> 1./2. RAM-Slot16/25 Millimeter
    Abstand** CPU <> 1./2. Spannungswandlerkühler10/-Millimeter
    Abstand** CPU <> 1. PCI-E-×1635 Millimeter
    Abstand PEG 1 <> 23 Slots
    CPU-Multiplikator/BCLK-/Ring-Takt/Strapeinstellbar/einstellbar/einstellbar/manuell
    CPU-Spannung0,0 bis 2,0 Volt
    Vcore Offset nach oben/nach unten/Vdroop-GegenmaßnahmeJa/ja/ja, konfigurierbar
    VCCIO/IMC-/Ring/PCH-Spannungeinstellbar/einstellbar/einstellbar/einstellbar
    maximaler SpeicherteilerDDR4-3200 (ohne BCLK-Änderung)
    maximale Speicherspannung2,15 Volt
    LüftersteuerungKurve konfigurierbar/ CPU + weitere Lüfter
    Stabilitäts- & Praxis-Problemekeine
    Leistungs-Note (60%)1,41
    realer Referenztakt (CPU-Z)99,94
    Witcher 2 EE 1080p kein AA/AF108,8 fps
    Adobe Lightroom, 30 RAWs konvertieren120,2 Sekunden
    AIDA Memory Bench - Kopierrate56517 MB/s
    Boot-Zeit Desktop Windows 8.130,6 Sekunden
    Temperatur Spannungswandler***44,0 °C
    Temperatur X99***34,7 °C
    Stromverbrauch**** Soft-Off3,1 Watt
    Stromverbrauch**** Idle60,3 Watt
    Stromverbrauch**** Prime95 + Witcher 2298 Watt
    Fazit+ Ausstatung
     + OC-Fähigkeiten
     - 4. PEG bei i7-5820K inaktiv
     Wertung: 1,58

    Testsystem: Core i7-5960X, MSI GTX 980 Gaming G4, 4× 8 GiB Crucial DDR4-2133, EKL Alpenföhn Brocken Eco bei 900 U/min
    *ATX-Slot-Positionen 1/2/3/4/5/6/7, beginnend mit erster Öffnung neben I/O-Panel
    **Ab CPU-Kühler-Bohrung. Nur Spannungswandlerkühlerteile >2,5 cm
    ***Prime95 v25.6 + Witcher 2 Enhanced Edition maximierte Details, kein Ubersampling, Messung auf Platinenrückseite, normiert auf 20 °C Umgebungstemperatur
    ****ganzes System

    Wissenswert: Mehr Informationen zum Thema finden Sie in:
    Mainboard-Kaufberatung 2016: Gaming-Boards für Sockel 1151, 2011-v3 und mehr [November]
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    Es gibt 40 Kommentare zum Artikel
    Von stylemongo
    Beim 0706 hat ASUS auch schon versprochen das Speicher über 2800 keinen BD POST Error mehr veruhrsachen sollen,…
    Von scully1234
    [Update: Asus & Asrock] Extreme Privilege Escalation: UEFI mit schwerwiegenden Sicherheitslücken unter Windows 8
    Von Replikator84
    Also ich hab mir jetzt mal das Asus X99-A gegönnt, und ich muss sagen, gefällt mir da ich eh ne Antec H2o 920 habe,…
    Von wolflux
    Sehe ich leider auch so und habe eben ein negatives Feedback abgegeben. wolflux
    Von Incredible Alk
    Wenn man Broadwell-E (der wenn er kommt wohl etwas früher erscheint) zurecht nicht als neue Plattform ansieht dann…
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[Update] Asus Rampage V Extreme: X99-High-End-Platine für Sockel 2011 v3 angetestet
Mit dem Rampage V Extreme möchte Asus eine umfangreiche Ausstattung, beste Overclocking-Features und die schnellste Intel-Plattform (auf Basis von Haswell-E bzw. Sockel 2011 v3) zu einem Gesamtpaket verschmelzen. Die Test von PC Games Hardware zeigen Stärken und Schwächen des Luxus-Mainboards mit X99-PCH auf.
http://www.pcgameshardware.de/Mainboard-Hardware-154107/Tests/Rampage-V-Extreme-X99-Test-1139880/
30.10.2014
http://www.pcgameshardware.de/screenshots/medium/2014/10/Testtabelle_Asus-pcgh_b2teaser_169.JPG
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