Intel P45 im PCGH-Test: Erste Platinen und Vergleich zu P35/X48

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k.A.

Intel P45 im PCGH-Test: Erste Platinen und Vergleich zu P35/X48

Daniel Möllendorf Google+
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06.06.2008 13:49 Uhr
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Auf der Computex in Taiwan hat Intel wie erwartet den neuen Mittelklasse-Chipsatz P45 für Sockel-775-Prozessoren vorgestellt. Wir hatten bereits vorher die Gelegenheit die P45-Platinen von Asus, Gigabyte und MSI vorab zu testen. Dieser Artikel fasst unsere Ergebnisse zusammen, zeigt in Benchmarks die Unterschiede zu P35 sowie X48 und prüft die Crossfire-Performance des P45.


Das offizielle P45-Logo (Bild: Intel) Das offizielle P45-Logo (Bild: Intel) [Quelle: ] 'Tunability - yes': Intel bestätigt OC-Potenzial des P45 (Bild: PCGH) "Tunability - yes": Intel bestätigt OC-Potenzial des P45 (Bild: PCGH) [Quelle: ] Überraschungen gab es bei der Computex-Präsentation nicht: Wir haben bereits in unseren Vor-Ort-Tests bei Gigabyte und MSI erfahren, dass der P45 genau wie sein Vorgänger P35 offiziell nur 333 MHz FSB unterstützt - FSB400-Unterstützung gibt es nur beim X48. Zudem arbeitet er wie P35 und X48 mit DDR2- oder DDR3-RAM. Als offiziellen Maximaltakt gibt Intel DDR2-800 beziehungsweise DDR3-1333 an. Übertakter wissen, dass sich bereits der P35 für deutlich höhere Taktraten eignet. Mehrere Mainboard-Hersteller werben daher bei Ihren Platinen trotzdem mit FSB400- und DDR2-1200- Unterstützung - etwa Asus beim P5Q Deluxe, das uns als erste finale Platine zur Verfügung stand. Den kompletten Test finden Sie in der aktuellen Ausgabe 07/2008. Passend dazu hat sogar Intel dem P45 offiziell ein gutes Übertaktungspotenzial eingeräumt - eine Intel-Präsentation auf dem Gigabyte-Vor-Ort-Test in Taiwan bestätigt beim P45: "FSB/DDR Tunability - yes".

Mehrere P35-Platinen erreichen allerdings bereits 500 MHz FSB oder mehr - hier limitiert oft eher die CPU als der Chipsatz. Ein Vorteil des P45 gegenüber dem P35 ist hingegen die Unterstützung von PCI-Express 2.0 mit doppelter Bandbreite gegenüber PCI-E 1.1. Zudem werden im Crossfire-Modus beiden Grafikkarten jeweils acht Lanes mit PCI-E-2.0-Bandbreite zugeteilt. Beim P35 bekommt die erste Karte zwar 16 PCI-E-1.1-Bahnen und hat damit die gleiche Bandbreite wie acht PCI-E-2.0-Bahnen, bei der zweiten sind es allerdings nur vier PCI-E-1.1-Lanes. Wenn Sie nur eine Grafikkarte verwenden, stellt ihr der P45 natürlich alle 16 Bahnen zur Verfügung.

Außerdem kommt beim P45-Chipsatz zum ersten Mal die neue Southbridge ICH10 zum Einsatz. Intel hat jedoch selbst bestätigt, dass es kaum Unterschiede zur ICH9-Serie gibt.

Block-Diagramm: P45-Chipsatz (Bild: Intel) Block-Diagramm: P45-Chipsatz (Bild: Intel) [Quelle: ]

Welchen Vorteil PCI-E 2.0 bei aktuellen Spielen bringt und wie sich der P45 (PCI-E 2.0, zweimal acht Lanes) im Crossfire-Test gegen Intels Top-Chipsatz X48 (PCI-E 2.0, zweimal 16 Lanes) schlägt, zeigen unsere Benchmarks auf den nächsten Seiten. Vorher vergleichen wir die allgemeine Performance von P35, P45 und X48. Beim neuen Chipsatz hat Intel zudem die Standardspannung gegenüber dem P35 von 1,25 auf 1,1 Volt gesenkt. Welche Auswirkungen das auf den Stromverbrauch hat, haben wir ebenfalls geprüft.

Bilder der P45-Boards von Asus, Gigabyte und MSI finden Sie weiter unten in unserer Galerie.

   
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Moderator & PCGH-EOS-Gründer
26.01.2009 12:19 Uhr
Denke mal ist ein Fehler im System. News ist vom 6.6.2008
PCGHX-HWbot-Member (m/w)
25.01.2009 17:41 Uhr
Und was ist an der News wirklich neu?
BIOS-Overclocker(in)
24.01.2009 09:57 Uhr
Warum sind eigentlich nie P43/ICH10R Platinen im Vergleichstest? Suche sowas schon lange.

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