Intel Z390: vollständige Spezifikationen offiziell
Vermutlich unbeabsichtigt bestätigt Intel die technischen Daten des kommenden Coffee-Lake-Unterbaus Z390 und dabei alle Gerüchte zum neuen Sockel-1151-PCH.
Im Zuge von Meltdown und Spectre wurden viele Intel-Produkte dieses Frühjahr später als erwartet veröffentlicht, im Falle des PCH-Topmodells (irreführender Weise oft "Chipsatz" genannt) hat das aber scheinbar nicht jeder mitbekommen. Wir rechnen mit ersten Produkten erst auf der kommenden Computex (ab 5. Juni, Intels Treibersparte hat den Namen aber schon im April versehentlich bestätigt). Partner ergänzten später einen unbeabsichtigten Ausblick auf kommende Z390-Mainboards und zu guter Letzt war auf Intels eigener Webseite kurzzeitig ein vollständiges Block-Diagramm des noch geheimen PCHs zu finden.
Bislang vermisst wurde aber eine lückenlose Erläuterung der Ausstattung, denn "bis zu"-Angaben führen bei Intels flexibel nutzbarer HSIO-Architektur oft zu falschen Annahmen. Viele Funktionen lassen sich nur alternativ zu anderen nutzen und trotz einer gewissen Kontinuität konnten große Änderungen bei der im 14-nm-Prozess neu aufgelegten 300er-Familie nicht ausgeschlossen werden. Glücklicherweise füllen jetzt Intels eigene Techniker die Wissenslücke: Im 300 Series Chipset Family Datasheet wurde zwar brav der Z390 aus der Tabelle verfügbarer SKUs entfernt. Bei der detaillierten HSIO-Aufstellung wird er aber wieder gleichrangig neben den bereits verfügbaren, teilbeschnittenen Modellen H310, B350 sowie Q- und H370 erwähnt.
Quelle: Intel
30 HSIOs, davon 6× USB 3.1, 4× USB 3.0 oder PCI-E 3.0, 8× SATA oder PCI-E 3.0 und 12× reines PCI-Express 3.0 – detaillierter hätte Intel die Coffee-Lake-PCHs nicht beschreiben können und auch die Freischaltung des kommenden Z390 kann man bereits nachlasen.
So bestätigt Intel die bisherigen Gerüchte: Vom offiziellen Vorgänger Z370 und dem bauglichen Z270 unterscheidet sich der Z390 nur durch USB-3.1-Fähigkeiten. Während HSIO-Ports 0 bis 5 der alten PCHs nur USB 3.0 mit 5 GBit/s beherrschten (auch "USB 3.1 Gen1" genannt), gibt es beim Z390 sechs Mal 10 GBit/s ("USB 3.1 Gen2"). Zum Vergleich: B360 und H370 dürfen nur vier ihrer USB-Ports mit voller Geschwindigkeit laufen lassen. Die restlichen HSIO-Ports des Z390 entsprechen denen des Z270/Z370: Alle 24 beherrschen PCI-Express 3.0, die meisten Mainboard-Hersteller werden aber bis zu sechs Stück als SATA-Port und weitere bis zu vier als USB-3.0-Anschluss nutzen. Der H370 ist hier weniger flexibel und erzwingt zweimal USB- statt PCI-E-3.0, beim B360 sind einige Ports ganz deaktiviert.
Weiterhin verwehrt wird dem Z-Modell der volle SATA-Ausbau: Wie bei Z170, Z270 und Z370 sind zwei SATA-fähige HSIOs auf PCI-Express festgelegt, acht SATA-Ports sieht Intel vorerst nur für die Xeon-SKU CM246 vor. Wir erwarten aber, dass der Z390 analog zur 200er-Familie noch einen großen Bruder bekommen wird, der als X299-Nachfolger seinen Platz auf Sockel-2066-Mainboards findet.


AMD hat mit Ryzen noch eine Menge Reserven. Intels Core Architektur ist am Ende.
In einigen Jahren wird AMD vorne sein und Intel hinterher hecheln, gerade weil man sich ausgeruht hat. Eine neue Architektur fällt nicht vom Himmel, man braucht viele Jahre um sie zu entwickeln.
Du glaubst also echt zu wissen das Intel in den letzten 5-6 Jahren an nichts geforscht und nichts entwickelt hat ?
Und das der jetzt schon offensichtlich nach Luft hechelnde Ryzen nochmal sagen wir 20 % zulegen kann ?
Ich denke Mal das haben die schon in der Hinterhand aber warum rauskramen wenns nicht not tut.So konnte man die Jahre über sagen es gibt ne Steigerung der Leistung und wir verdienen trotzdem ausgezeichnet weil Konkurrenz ist auch nicht da. Jetzt herrscht einigermaßen gleichstand, das werden sie nicht unbedingt erwartet haben. Aber schlaflose Nächte werden die nicht haben. Werden die Lager leeren und dann was neues rausbringen, nur ein bisschen früher als erwartet halt.
AMD hat mit Ryzen noch eine Menge Reserven. Intels Core Architektur ist am Ende.
In einigen Jahren wird AMD vorne sein und Intel hinterher hecheln, gerade weil man sich ausgeruht hat. Eine neue Architektur fällt nicht vom Himmel, man braucht viele Jahre um sie zu entwickeln.
Daher hat man auch keine 18 Kerner für den Desktop raus gehauen, bei denen die Mainboards wegschmelzen.
Man hat keinen 6 Kerner im Mainstream raus geballert, mit einem umgelabelten Chipsatz, weil der eigentliche Chiupsatz nicht fertig war.
Genau -- hat man alles nicht gemacht.
Und zeig uns bitte mal wo ein Intel 18 Kerner bei normalem Betrieb ein Mainboard weggeschmolzen hätte ?
Unterm Strich macht Intel mit seinen steinalten Intel Cores , mehr als doppelt soviel Gewinn als AMD,s gesamter Umsatz mit dem nagelneuen Ryzen +Vega , Polaris Mining boom Karten
Was macht Intel jetzt deiner Meinung nach falsch ?
Daher hat man auch keine 18 Kerner für den Desktop raus gehauen, bei denen die Mainboards wegschmelzen.
Man hat keinen 6 Kerner im Mainstream raus geballert, mit einem umgelabelten Chipsatz, weil der eigentliche Chiupsatz nicht fertig war.
Genau -- hat man alles nicht gemacht.