Daten und Fotos zu Gigabytes Mainboards G1 Sniper 5 und G1 Sniper M5 aufgetaucht
Bei einer Pressevorstellung in der Firmenzentrale in Taipeh hat Gigabyte seine Amp-Up-Audiochips für die zukünftigen Mainboards genauer vorgestellt. In diesem Zuge gab es auch schon zwei Mainboards mit dem Sockel LGA-1150 zu sehen, der bekanntlich passend für die neuen Core-Prozessoren von Intel auf Haswell-Basis ist. Die Mainboards mit Z87-Chipsatz waren das Micro-ATX-Board G1 Sniper M5 und das G1 Sniper 5 als größere ATX-Variante.
Das G1 Sniper 5 scheint, zumindest den jetzt veröffentlichten Bildern zufolge, über ein Spannungsreglermodul mit 16 Phasen zu verfügen, bei dem die gleichen Ferritkernspulen und Powerstage-Spannungswandler wie bei den Vorgängermodellen mit Ultra-Durable-5-Komponenten zum Einsatz kommen. Da bei den neuen Haswell-CPUs größerer Wert auf die Spannungsregulierung gelegt wird, kommen bei den neuen Sniper-Mainboards aktiv gekühlte Heatsinks für die Mosfets zum Einsatz. Im Heatsink integriert ist ein Kanal für Kühlflüssigkeiten, der in den Kühlkreislauf mit der CPU integriert werden kann. Mitgekühlt werden auch der Z87-Chip und wahrscheinlich ein PLX-PEX87-47-Chip, der für die Anbindung des PCI-Express-3.0 mit 48 Lanes verantwortlich sein könnte. Für Gewissheit muss hier noch auf die genauen Spezifikationen gewartet werden.
Das G1 Sniper 5 bietet vier PCI-Express-Slots. Je nach Anzahl der verwendeten Karten werden die Lanes mit x16/x16, x16/x8/x8, x8/x8/x16 oder mit x8/x8/x8/x8 betrieben und elektrisch versorgt. Zwischen den x16-Slots finden drei PCI-Express-x1-Slots Platz. Zur Anbindung des Speichers sind zehn interne SATA-6BG/s-Anschlüsse sowie weitere sechs vom Z87-Chipsatz vorhanden. Die neuen Killer-Mainboards von Gigabyte verfügen über einen Amp-Up-7.1-Kanal-Audiochip, dazu kommt eine Kombination aus dem Qualcomm/Bigfoot-Killer-K2000-Chip und dem Realtek-RTL8111F Gigabit-Ethernet-Adapter. Die Boards verfügen außerdem über zehn USB-3.0-Anschlüsse, sechs am rückseitigen I/O-Panel und vier weitere können über das Mainboard angesteckt werden. Zwei HDMI- und zwei Displayport-Anschlüsse sowie ein PS/2-Anschluss vervollständigen die Anschlussmöglichkeiten des ATX-Boards.
Beim G1 Sniper M5, der Micro-ATX-Variante mit 240 x 240 Millimeter, gibt es einen 8-phasigen CPU-Spannungswandler, vier Speicherbänke für DDR3-DIMMs, zwei PCI-Express-3.0-x16-Slots (x16 oder x8/x8), einen PCI-Express-2.0-x16-Slot (hier nur x4 Lanes elektrisch), einen PCI-Express-2.0-x1-Slot sowie sechs SATA-6GB/s-Anschlüsse. Display-Anschlüsse stehen zweimal als DVI, zweimal als HDMI und einmal als Displayport zur Verfügung. Zudem hat das Micro-ATX-Board einen Gigabit-Ethernet-Adapter und sechs USB-3.0-Ports sowie den Amp-Up-Audiochip.
Die Amp-Up-Audiochips stellen eine Neuentwicklung dar, welche einen Soundcore-3D-Chip von Creative mit Elektrolytkondensatoren und austauschbaren Op-Amp-Chips vereinen. Die eingebauten Op-Amp-Chips stammen mit dem OPA2134 von TI Burr Brown, die einen neutralen und satten Sound schaffen sollen. Als zweiter Op-Amp-Chip ist der TI Mouser LM4562NA an Bord, der für Popmusik geeignet sein soll. Werkzeuge zum Wechseln der Op-Amps liegen bei, falls ein anderes Klangbild gewünscht ist. Der Audiochipbereich bietet eine extra Erdung und ist vom Rest des Mainboards abgekoppelt. Das soll das bei integrierten Chips übliche Hintergrundrauschen sowie elektrische Störsignale minimieren. Um den Sound optimal auszugeben, verfügen die Boards über vergoldete Klinkenstecker. Gigabyte soll planen, die beiden Boards mit der ersten Welle an LGA-1150-Mainbaords in der ersten Juniwoche zu veröffentlichen.
Quelle: Techpowerup

Ich frage mich, was auf den Modellen der Totenkopf auf dem Chipsatz soll. Dies sieht meiner Meinung nach einfach unschön aus.
dito.
Zumal mir das eher nach einer Asus Kopie ausssieht