Razer auf der CES 2018: Docking-Notebook für das Razer Phone, Nommo-PC-Lautsprecher und eine akkulose Funkmaus

Gleich drei neue Produkte stellte Razer in Las Vegas auf der CES 2018 vor: Die Nommo-Lautsprecherserie und die akku- und kabellose Hyperflux-Maus sind schon bald verfügbar, auf das Laptop-Dock namens Project Linda für das Razer Phone müssen wir noch etwas warten

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Razer auf der CES 2018: Docking-Notebook für das Razer Phone, Nommo-PC-Lautsprecher und eine akkulose Funkmaus
Quelle: PC Games Hardware

Stolz begrüßte uns Razers Europa-PR-Chef Jan Horak beim Ortstermin auf der CES 2018 in Las Vegas. Einmal mehr hatte seine Firma für ein neu vorgestelltes Produkt eine Heerschar von Preisen eingeheimst: Project Linda heißt das gute Stück und ist eine Laptop-Docking-Station für das seit November 2017 erhältliche Razer Phone. Außerdem hinter verschlossenen Türen zu sehen: Razers neue Nommo-Lautsprecher sowie die Mamba Hyperflux, die auf dem passenden Firefly-Hyperflux-Mauspad weder Kabel, noch Akku beziehungsweise Batterie benötigt.

Project Linda: Das Smartphone wird zum Notebook

Sie kennen es von früheren CES-Ausgaben: Hardwarehersteller Razer stellt immer wieder Projekte vor, die sich noch im Entwicklungsstadium befinden, um Feedback einzuholen - und natürlich Auszeichnungen. Im letzten Jahr war das unter anderem das Project Ariana, ein Laptop mit drei Monitoren, von dem 2018 jedoch nichts zu sehen war. Dafür sorgte ein weiterer Frauenname für Aufsehen: Project Linda heißt die Docking-Station, die aus dem Razer Phone ein Mini-Laptop macht.

Razer Project Linda: In einer kommenden Version soll das Razer Phone als zweites Displays dienen, wenn eine externe Maus angeschlossen wird. In Arena of Valor könnte man sich dann zum Beispiel den Shop anzeigen lassen. Quelle: PC Games Hardware Razer Project Linda: In einer kommenden Version soll das Razer Phone als zweites Displays dienen, wenn eine externe Maus angeschlossen wird. In Arena of Valor könnte man sich dann zum Beispiel den Shop anzeigen lassen. "Die Basis des Gehäuses ist das Chassis des Razer Blade Stealth", erklärt Jan Horak. Im Aluminiumgehäuse mit seinem 13,3-Zoll-Full-HD-Monitor ist ein Akku verbaut, der das per USB-C-angedockte Razer Phone bis zu drei Mal aufladen kann. Außerdem unterstützt die RGB-Tastatur Razers Chroma-Software. Derzeit schaltet sich der Smartphone-Bildschirm nach dem Einsetzen in das Gehäuse noch ab und dient als reines Touchpad - die Vision der Ingenieure ist es jedoch, ihn als zweiten Bildschirm nutzen zu können.

Das System soll per Klinkenstecker mit einem Headset beziehungsweise per herkömmlicher USB-A-Schnittstelle etwa mit einer Maus Kontakt aufnehmen. An Bord befinden sich außerdem 200 GByte externer Speicherplatz. Laut Jan Horak könnte diese Zahl in der finalen Fassung noch etwas höher liegen. Preis und Erscheinungstermin des mit Smartphone 1,25 Kilogramm schweren, rund 1,5 Zentimeter hohen Project Linda sind noch unbekannt, im Laufe des Jahres sollen aber mehr Informationen folgen.

Nommo-Lautsprecher für Augen und Ohren

Mit den Nommo-Boxen wagt sich Razer ins Lautsprechergeschäft. Das Grundmodell für rund 100 US-Dollar besteht aus einem aus Kunststoff gefertigten Paar, für rund 50 Piepen mehr gibt es ein Modell mit Chroma-RGB-Bodenring und USB-Eingang. Satte 500 US-Dollar kostet die Pro-Variante: Sie ist aus Metall gefertigt und besitzt neben dem 3-Zoll-Mittenlautsprecher der zwei anderen Modelle außerdem einen darauf aufgesetzten Hochtöner. Für den nötigen Wumms sorgt ein ebenfalls im Pro-Kit mitgelieferter, nach unten abstrahlenden Subwoofer.

Die Nommo-Pro-Ausgabe ist THX-zertifiziert und beherrscht die Dolby-Virtual-Sound-Technik. Coole Sache: Die Chroma-Software unterstützt ab sofort auch Leuchtmittel mit Philips-Hue-Support - selbst, wenn man gar keine Chroma-Peripheriegeräte besitzt. In einer Musikdemo pulsierte unser Vorführraum dann alsbald sowohl optisch als auch akustisch. Das soll auch für tieferes Eintauchen ins Spielgeschehen sorgen: "Stellt euch vor, euer Zimmer wird dunkel, wenn ihr durch einen Tunnel fahrt - oder entsprechend hell, wenn sich eine Explosion ereignet", sagt Jan Horak.

Nommo 01 Quelle: PC Games Hardware Nommo 01

Mamba Hyperflux: Gaming-Maus ohne Kabel und Akku

Dritte Razer-Neuheit: die Kombo aus Mamba-Maus und Firefly-Mauspad, jeweils mit dem Zusatz Hyperflux. Mit Doc Brown aus der "Zurück in die Zukunft"-Trilogie haben die beiden jedoch nichts zu tun - wobei an der Entwicklung der zwei Peripheriegeräte mit Sicherheit schlaue Menschen beteiligt waren. Denn das Duo arbeitet nicht nur kabel-, sondern auch akkulos: Für die Energieübertragung sorgt das Mauspad, für die Verortung das 2,4-GHz-Band.

Razer Mamba Hyperflux: Das Mauspad fungiert als QI-Ladestation Quelle: PC Games Hardware Razer Mamba Hyperflux: Das Mauspad fungiert als QI-Ladestation Durch den weggefallenen Akku ist die Mamba Hyperflux vergleichsweise leicht: Mit nur 97 Gramm wiegt sie beispielsweise weniger als eine Razer Death Adder. Rutscht man mit ihr im Eifer des Gefechts vom Pad, bedeutet das noch nicht "Game Over", wie Jan Horak verrät: "Sie funktioniert noch fünf bis zehn Sekunden weiter." Die Auflösung der Maus beträgt handelsübliche 16.000 dpi, die sich in 1-dpi-Schritten individuell anpassen lässt.

Das Firefly Hyperflux besitzt obendrein sowohl eine Stoff- als auch eine Kunststoffoberfläche, die sich nach Belieben austauschen lassen - je nachdem, ob Präzision oder Geschwindigkeit gefragt ist. Wer das Mauspad aber nicht überall mit hinschleppen will, steckt einfach ein USB-Kabel in die Mamba und spielt dann so wie im letzten Jahrtausend damit. Und natürlich müssen Freunde der RGB-Beleuchtung nicht zurückstecken: Das zusammen rund 250 US-Dollar teure HyperFlux-Duo verfügt selbstmurmelnd über Chroma-Beleuchtung.

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von sam10k
        AW: Razer auf der CES 2018: Docking-Notebook für das Razer Phone, Nommo-PC-Lautsprecher und eine akkulose Funkmaus

        die kirmesbude würde ich nicht mal geschenkt nehmen.
      • Von sam10k
        AW: Razer auf der CES 2018: Docking-Notebook für das Razer Phone, Nommo-PC-Lautsprecher und eine akkulose Funkmaus

        die kirmesbude würde ich nicht mal geschenkt nehmen.
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