Grafikkarten-Kühler Arctic Accelero Xtreme 7970 im Test: Nahezu unhörbar und sehr kühl [Test des Tages]

Luftkühlung

Hersteller:
k.A.

Grafikkarten-Kühler Arctic Accelero Xtreme 7970 im Test: Nahezu unhörbar und sehr kühl [Test des Tages]

Marc Sauter
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22.01.2012 19:11 Uhr
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Neu
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Erst vor wenigen Tagen angekündigt und schon im Test: Der Arctic Accelero Xtreme 7970 für AMDs neue Radeon HD 7970/7950 sowie HD 7870/7850. Der monströse Grafikkarten-Kühler überzeugt durch seine einfache Montage, die brachiale Kühlleistung sowie die sehr geringe Lautheit.

Grafikkarten-Kühler Arctic Accelero Xtreme 7970 im Test Grafikkarten-Kühler Arctic Accelero Xtreme 7970 im Test [Quelle: Siehe Bildergalerie] Wie Sie dem Test der Radeon HD 7970 entnehmen können, hat AMD zwar die "klassischen" Lochstände rund um den Tahiti-XT-Grafikprozessor der GCN-Grafikkarte nicht verändert (die Diagonale beträgt die üblichen 75 Millimeter), dafür aber einen Rahmen um den Chip herum gelegt, der diesen und die Platine stabilisiert. Wie einst bei der Radeon HD 2900 XT sind daher alle am Markt erhältlichen Grafikkarten-Kühler inkompatibel, da deren Bodenplatte eine Erhöhung benötigt um Kontakt mit der GPU zu erhalten. Arctic hat dieses Problem offenbar frühzeitig erkannt und stellte Anfang Januar den Accelero Xtreme 7970 vor, welche im Februar in den Handel kommen soll. PC Games Hardware konnte sich ein erstes Sample sichern und macht den Test - beachten Sie jedoch, dass es sich hierbei um kein finales Produkt handelt, kleinere Änderungen könnten sich noch ergeben.

Grafikkarten-Kühler Arctic Accelero Xtreme 7970 im Test (2) Grafikkarten-Kühler Arctic Accelero Xtreme 7970 im Test (2) [Quelle: Siehe Bildergalerie] Grafikkarten-Kühler Arctic Accelero Xtreme 7970 im Test (6) Grafikkarten-Kühler Arctic Accelero Xtreme 7970 im Test (6) [Quelle: Siehe Bildergalerie] Grafikkarten-Kühler Arctic Accelero Xtreme 7970 im Test (10) Grafikkarten-Kühler Arctic Accelero Xtreme 7970 im Test (10) [Quelle: Siehe Bildergalerie] Arctic Accelero Xtreme 7970 im Test: Lieferumfang, Kühler im Detail und Montage
Wie für Arctic üblich, steckt der Accelero in einer eher simplen Blister-Verpackung, welche sich jedoch problemlos öffnen und schließen lässt. Der Inhalt besteht aus dem eigentlichen Kühler, dem Montagematerial (Spacer und Schrauben) über 30 Heatsinks für die Spannungswandler und den Videospeicher, zwei Tütchen mit Wärmeleitkleber, einer gelochten Slotblende, einer Backplate samt Abstandshalter sowie einem Molex-Adapter, der 7 oder 12 Volt liefert. Der Accelero Xtreme 7970 selbst bietet einen Mini-3-/4-Pin-Lüfteranschluss, der direkt an die meisten Grafikkarten-Platinen angeschlossen werden kann und von der automatischen Steuerung des Boards geregelt wird (oder alternativ via Tool). Wenn Sie das nicht möchten, nutzen Sie den Molex-Adapter.

Das etwas billig wirkende Lüftermodul ist nur angeklipst und kann beispielsweise zur Reinigung entfernt werden, wie üblich sind drei flache 92-Millimeter-Propeller vorhanden (maximal 2.000 U/min und 0,12 Ampere). Der Korpus des Accelero Xtreme 7970 basiert auf dem üblichen Xtreme-Design bestehend aus fünf kupfernen Heatpipes und zwei mit insgesamt 84 Aluminium-Lamellen ausgestatteten Kühlblöcken; die Lamellen stehen im rechten Winkel und auf der Bodenplatte ist bereits die sehr gute MX4-Wärmeleitpaste voraufgetragen. Die komplette Konstruktion bringt weit über 600 Gramm auf die Waage und verlängert unsere Radeon HD 7970 um einige Zentimeter (310 statt 275 Millimeter).

Die Montage erweist sich als vergleichsweise unkompliziert: Nach dem Entfernen des Referenzkühlers säubern Sie die GPU, den Videospeicher und alle Wandler (vergessen Sie den nahe der I/O-Blende nicht!) und bestücken alle Bauteile außer dem Grafikprozessor mit den kleinen Kühlkörperchen mittels Wärmeleitkleber - lassen Sie diesen eine Stunde aushärten. Anschließend legen Sie den Accelero Xtreme 7970 mit den Lüftern nach unten auf den Tisch, platzieren die ersten vier Spacer auf den passenden Bohrungen und "stülpen" die Radeon darüber - gefolgt vom zweiten Satz Spacer. Die Backplate erhält eine Schaumstoffdämmung; kleben Sie diese auf die isolierte Seite der metallenen Platte. Zu guter Letzt drehen Sie die M2-Feingewindeschrauben fest - aber bitte nicht mit aller Gewalt.

Die Kompatibilität ist trotz den Namens übrigens sehr umfassend: Neben den Radeon HD 7970/7950 sowie HD 7870/7850 unterstützt der Accelero Xtreme 7970 laut Hersteller noch die Radeon HD 6970/6950/6870/6850/6790 und die Radeon HD 5870/5850/5830. Arctic gab uns gegenüber jedoch an, dass der Accelero Xtreme 7970 auf einer HD 6k/5k aufgrund der speziellen Bodenplatte nicht ganz so gut abschneiden würde - daher sei der Accelero Xtreme Plus 2 hier die bessere Wahl.

Arctic Accelero Xtreme 7970 im Test: Resultate (Temperaturen, Lautheit, Stromverbauch)
Als Testkandidaten verwenden wir nicht AMDs selektierte Referenzkarte, sondern ein Retail-Modell von MSI (R7970-2PM3GD5). Dieses säuselt im Leerlauf bei 0,6 Sone vor sich hin - nur um unter Last (Bad Company 2 in Full-HD) mit extrem nervigen 6,1 Sone zu röhren, wohlgemerkt bei immerhin 79 Grad Celsius GPU-Temperatur. Der Arctic Accelero Xtreme 7970 spielt dagegen in einer völlig anderen Liga: Im Leerlauf bei 20 Prozent Drehzahl (Lüfter am PCB angeschlossen) flüstert er mit nahezu unhörbaren 0,3 Sone. Im Lastbetrieb steigert sich die Drehzahl auf 30 Prozent und die drei Lüfter des Accelero Xtreme 7970 erzeugen extrem leise 0,3 Sone bei sehr kühlen 65 Grad Celsius; auffällig hohe Wandler-Temperaturen konnten wir nicht beobachten - ob hier eventuell auf Dauer Probleme auftreten, muss ein Langzeittest zeigen.

Grafikkarten-Kühler Arctic Accelero Xtreme 7970 im Test: Temperaturen
Grafikkarten-Kühler Arctic Accelero Xtreme 7970 im Test: Lautheit

Arctic Accelero Xtreme 7970 im Test: Fazit
Mit dem Accelero Xtreme 7970 bietet Arctic einen sehr guten Grafikkarten-Kühler an, an dem wir nur wenig Kritik üben können. Mit seinem hohen Gewicht und den enormen Ausmaßen könnte er in einigen wenigen Gehäusen Platzprobleme bekommen. Dafür bietet der Accelero Xtreme 7970 eine einfache Montage, eine brachiale Kühlleistung sowie eine sehr geringe Lautheit. Im PCGH-Preisvergleich ist der Actic-Kühler noch nicht gelistet, laut Hersteller ist er ab Februar zu einer UVP von 75 Euro erhältlich - wir tippen allerdings auf einen weitaus niedrigeren Straßenpreis.

 
Software-Overclocker(in)
17.02.2012 12:10 Uhr
Das sollte schon leiser sein als ein Netzteil im Spielebetrieb.
Nur beim Preis kauf ich lieber gleich für 80 euro einen Waküblock und halte die möglichkeit offen nichtmal 40 grad bei 0,1 sone zu haben.
Komplett-PC-Käufer(in)
15.02.2012 23:35 Uhr
Laut Mindfactory verspätet sich der Arctic weitere 3-4 Wochen!!
Software-Overclocker(in)
31.01.2012 19:27 Uhr
Zitat: (Original von "streetjumper16")


In meins passt der auch nicht (Midgard) aber das mach ich schon mit ein bisschen Arbeit


Darf ich nicht aber die sapphire dual fan soll doch auch verdammt leise sein?wieso dann ac x 7970?

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