27-Zöller Iiyama Prolite XB2779QS im Test: 2.560 x 1.440 Pixel für 500 Euro - Spiele-Spartipp? [Test der woche]
Mit dem neuen UHD-Standard sind die Preise für WQHD gefallen. Das Iiyama Prolite XB2779QS mit der Auflösung 2.560 x 1.440 Pixel wird für nur rund 500 Euro angeboten. Doch was taugt das Schnäppchen? PC Games Hardware hat das 27-Zoll-LCD getestet und die Spieletauglichkeit geprüft.
Anmerkung: Dieser Artikel hatte die meisten Seitenaufrufe diese Woche. Aus diesem Grund veröffentlichen wir ihn heute erneut.
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Iiyama Prolite XB2779QS - Ausstattung
Der Prolite XB2779QS von Iiyama ist ein echtes Designerstück - das war zumindest unser Ersteindruck, als wir den Bildschirm ausgepackt haben. Die gesamte Front kommt ohne Kunststoffränder aus, die das Gesamtbild herabwerten würden. Leider ist das LCD besonders anfällig für Fingerabdrücke und Staub und muss regelmäßig gereinigt werden. Das 27-Zoll-LCD löst mit 2.560 x 1.440 Bildpunkten auf und erreicht so eine Pixeldichte von 108,7 ppi. Als Panel kommt die Technik AH-IPS (Advanced High Performance In Plane Switching) zum Einsatz und wird von LED-Licht durchleuchtet. Mit dem Rechner verbinden Sie das Display entweder mit Displayport, HDMI, DVI-D oder D-Sub. Displayport- und DVI-Duallink-Kabel sind im Lieferumfang enthalten. Das Iiyama Prolite XB2779QS ist höhenverstell-, dreh- und neigbar. Der Hersteller gibt 5 Millisekunden Reaktionszeit an.
Iiyama Prolite XB2779QS - Eigenschaften
Wir messen ein statisches Kontrastverhältnis von 857:1 und der Einblickwinkel liegt bei 175 Grad - beide Werte sind als gut einzuordnen. Bei voller Helligkeit (400 cd/m²) zieht das Prolite XB2779QS rund 62 Watt aus der Steckdose, was relativ hoch ist - bei 140 cd/m² sind es übliche 32 Watt. Das Bildschirmmenü ist leicht zugänglich und aufgeräumt. Gut gefallen hat uns die sechsstufige Overdrive-Funktion: Off, -2, -1, 0, +1 und +2. Bei den Einstellungen +1 und +2 ist uns eine Korona-Bildung aufgefallen. Wir empfehlen die Stufe 0.
Iiyama Prolite XB2779QS - Leistung
Die Reaktionszeit messen wir mit 5 Millisekunden (grau zu grau - Einstellung "0"), das entspricht exakt der Herstellerangaben. Damit ist das Prolite XB2779QS gerade noch spieletauglich. In Spielen wie Battlefield 4 fallen die Schlieren damit nur selten störend auf. Anwender von 120/144-Hertz- bzw. 1-ms-LCDs werden den Unterschied aber durchaus bemerken. Der Inputlag ist mit 12 Millisekunden noch akzeptabel. Mit einer maximalen Abweichung der Helligkeitsverteilung von 10 Prozent macht das LCD eine gute Figur. Die Farbbrillanz und Farbechtheit haben wir mit einem Gut bewertet.
Weitere Farb-Voreinstellungen bietet das LCD ebenfalls: Standard, Landschaft, Kino, Game und Text. Je nach Gewohnheit und Empfinden können Sie hier Ihre präferierte Einstellung auswählen. Störend ist, dass die Leuchtkraft über den Helligkeitsregler nur auf 140 Candela pro Quadratmeter gesenkt werden kann.
Iiyama Prolite XB2779QS - Fazit
AWARD Spar Tipp Iiyama Prolite XB2779QS
Das Iiyama Prolite XB2779QS ist ein gutes LC-Display mit nur kleinen Schwächen. Vor allem der günstige Preis von rund 500 Euro lässt über die Kleinigkeiten schnell hinwegtrösten. Das XB2779QS ist damit klar ein Spar-Tipp von PC Games Hardware. Noch mehr Tests von 27-Zoll-LCDs mit der Auflösung 2.560 x 1.440 Pixel finden Sie in PCGH 03/2014 (ab 5. Februar 2014 am Kiosk).
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Bildergalerie
Iiyama Prolite XB2779QS - Testtabelle
| Produktname | Prolite XB2779QS |
|---|---|
| Hersteller | Iiyama |
| Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis | Ca. € 500,-/sehr gut |
| PCGH-Preisvergleich | www.pcgh.de/preis/990459 |
| Ausstattung (20 %) | 1,50 |
| Diagonale/Anschlüsse | 68,6 cm (27 Zoll)/Displayport, HDMI, DVI-D, D-Sub |
| Max. Auflösung/Pixelabstand | 2.560 x 1.440/0,234 mm (60 Hertz) |
| Panel/Hintergrundbeleuchtung | AH-IPS (Advanced High Performance In Plane Switching)/LED |
| Reaktionszeit (Hersteller)/Netzteil | 5 ms/intern |
| Gewicht/Maße | 8,2 kg/44 x 65 x 23 cm (H x B x T) |
| Drehbar/neigbar/höhenverst. | 90 Grad/17 Grad/130 mm |
| TCO/Garantie | -/3 Jahre |
| Sonstiges | Line-in, Kopfhörer, Eco-Modus |
| Eigenschaften (20 %) | 2,40 |
| Betrachtungswinkel horizontal/vertikal | 175/175 Grad |
| Downsampling (50 %/100 %) | 3.840 x 2.160/5.120 x 2.800 (30 Hertz!) |
| Kontrastverhältnis (statisch) | 857:1 |
| Leistungsaufnahme**/Stand-by | 62,1/0,3 Watt |
| Leistung (60 %) | 2,01 |
| Reaktionszeit/Schlieren-/Korona-Bildung | 5 ms (20 ms)/sichtbar/sehr gering |
| Subjektiv spieletauglich/Inputlag | Ja/12 ms |
| Regelbereich Helligkeit (0, 50, 100 %) | 140, 269, 400 cd/m² |
| Interpolation* | Vollbild, 4:3/Gut |
| Helligkeitsverteilung (Abweichungen) | Max. 10 % |
| Grobkörniges Bild (Kristalleffekt) | Klares Bild (geringer Kristalleffekt) |
| Farbbrillanz/Farbechtheit | Gut |
| Endnote | 1,98 |
Testmethoden
Seit Ausgabe 12/2012 testen wir auch die Reaktionszeit per Small Monitor Test Tool 2.5.1. Den Wert aus dem alten Farbkombinationstest geben wir vorläufig in der Testtabelle in Klammern weiterhin an. Die Werte der Schaltgeschwindigkeit nach der neuen Methode liegen deutlich näher an den Werten der Hersteller, sodass auch unregelmäßige PCGH-Leser nicht von den großen Differenzen zwischen Herstellerangaben und unseren Messwerten verunsichert werden. So sind LCDs mit einer gemessenen Reaktionszeit von weniger als 5 Millisekunden voll spieletauglich. Eine eventuelle Koronabildung durch den Einsatz von Bildverbesserungstechniken (Overdrive) geht weiterhin in die Leistungsnote ein. Ein wichtiges Leistungsmerkmal für Spieler ist neben der Reaktionszeit der Inputlag (Signallaufzeit): Die meisten Spieler stört eine Signallaufzeit von 2 Fps nicht, das entspricht bei einem 60-Hertz-LCD etwa 30 Millisekunden. Viele Profispieler nehmen solche Verzögerungen durch den Inputlag allerdings wahr. Daher sollte die Signallaufzeit im optimalen Fall unter 10 Millisekunden liegen.
Mithilfe der Software Icolor messen wir die Farbtreue der Bildschirme. Das Programm gibt uns eine Kennlinie aus, die zeigt, wie gut das LC-Display die geforderten Farben wiedergibt. Die Tests werden auch weiterhin durch eine subjektive Einschätzung der Spieletauglichkeit ergänzt. Die Leuchtdichte der Monitore messen wir bei den Einstellungen 0, 50 und 100 Prozent Helligkeit des jeweiligen Bildschirms. Zur Helligkeitsverteilung: Wir geben die maximale Abweichung vom Mittelpunkt des Monitors an. Dazu nehmen wir neun Messungen auf dem Bildschirm vor. Die Angaben im Bereich "Eigenschaften" - Betrachtungswinkel und Kontrastverhältnis (nur statisch) - werden ebenfalls im Testlabor ermittelt. Wir testeten auch die Downsampling-Fähigkeiten der zehn Flüssigkristallbildschirme mittels Nvidias Geforce-Treiber.

Also, ich hab nun einen. Spulenfiepen nein, Geräusche allg. nein, alles geräuschlos!
Er ist mir ausreichend schnell, passt also in jedem Spiel.
Das einzige was meinen Enthusiamsmus dämpft ist, dass bei meinem Modell (gekauft August/14) kein Downsampling auf 3840x2160 bzw 5120x2800 möglich ist.
Hatte auch schon im Formum nachgefragt und stundenlang google rennen lassen aber kein ergebnis bzw eine Antwort.
Wenn wer was weiß oder eine Idee hat wie man das doch noch machen kann, bitte melden!
OK, dann werde ich mir mal selbst ein Bild machen...
Danke!
In Egoshooter war er mit auch zu langsam, leider, den das Bild war selbst unjustiert Top.
Moin,
mir gefällt der Monitor ziemlich gut, alleine das Design sticht gegenüber Monitoren in dieser Preisklasse doch klar heraus.
Ich habe allerdings hier gelesen das das Spulenfiepen immer noch nicht komplett beseitigt ist:
Iiyama ProLite XB2779QS - WQHD mit 2560 x 1440 Pixeln im Test - Blaupausen.net
Kann das jemand bestätigen bzw. widerlegen?
Allerdings hatte der extremes Backlightbleeding - schade dass das nicht im Test erwähnt wird, bzw. scheinbar generell Stiefmütterlich behandelt wird!
Ich fande das gerade in dunklen Szenen wirklich unzumutbar...Jetzt muss ich mich in Geduld üben bis endlich G-Sync raus kommt!