Ultra HD, olé, olé! Die PCGH-Redaktionskolumne
In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne textet ein PCGH-Redakteur über Hardware- oder Software-Themen, die ihn in der vergangenen Woche bewegt haben. Zum Abschluss dieser Woche spricht Raffael Vötter über seine Erfahrungen mit der 4K-Auflösung.
In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne textet ein PCGH-Redakteur über Hardware- oder Software-Themen, die ihn in der vergangenen Woche bewegt haben. Zum Abschluss dieser Woche spricht Raffael Vötter über seine Erfahrungen mit der 4K-Auflösung.
Regelmäßige Leser der PCGH-Website haben gewiss unser 4K-Video-Feuerwerk (böse Zungen sprechen von "Spam") bemerkt. Ultra High Definition steckt zwar noch in den Kinderschuhen und verschreckt Interessenten mit horrenden Preisen, aber eines ist sicher: Das ist die Zukunft. Smartphones und Tablets überbieten sich seit Jahren mit immer kleineren, immer zahlreicheren Bildpunkten - eine hohe Pixeldichte, gemessen in PPI, ist das Schlagwort. Das Resultat ist eine knackige Grafik, welche im besten Fall glatt aussieht, ohne dass weitere Anti-Aliasing-Verfahren aktiv sind. Glättung wie in der Realität - wünschen wir uns das nicht alle?
Nachdem unser 4K-/UHD-Testgerät von Eizo sportliche 25.000 Euro kostet und auf der IT-Messe CES ebenfalls 4K-Fernseher in diesem Preisbereich vorgestellt wurden, sah es für Interessenten zunächst übel aus. Nach Sharps Ankündigung, im März einen 32-Zöller mit 3.840 x 2.160 Pixeln um 4.500 Euro in den Markt zu entlassen, sieht die Geschichte gleich viel besser aus. Natürlich ist 4K ein Spielzeug für echte Geeks, aber als Leser und Schreiber der PC Games Hardware sind wir das doch irgendwie alle, oder? Bis alle Hersteller im Boot sind und die Preise in Nicht-Geek-Bereiche fallen, wird es noch ein paar Jahre dauern.
Als langjähriger Nutzer eines 30-Zoll-Bildschirms mit nativen 2.560 x 1.600 Bildpunkten kann ich Ihnen sagen: Vergessen Sie 1080p und 1440p - 2160p ist unfassbar hübsch. Das konnten Sie in unseren Videos hoffentlich erahnen (WoW, Battefield 3 und Skyrim in 4.096 x 2.160: 4K-Display für 25.000 Euro im Praxiseinsatz). Hat man erst mal ein paar Stunden vor einem 4K-LCD gesessen und muss anschließend auf Full-HD zurück, macht das Leben keinen Spaß mehr. ;-) Falls Sie glauben, dass ein 4K-Display zwangsläufig auch eine neue Grafikkarte benötigt, so möchte sich Sie beruhigen: Wer mit reinem FXAA oder MLAA spielt, was auf einem 4K-Display ungewohnt gut aussieht, muss nicht zwingend aufrüsten - sofern mindestens eine Radeon HD 7970 oder Geforce GTX 680 im Rechner steckt. Sie glauben mir nicht? Dann sei Ihnen unser fünfseitiges 4K-Special in der kommenden PCGH 03/2013 ans Herz gelegt. Dort erläutern wir alles Wissenswerte und liefern haufenweise Benchmarks.
Redaktions-Kolumne
In der allwöchentlichen Redaktions-Kolumne textet ein PCGH-Redakteur seine Meinung über Hardware- oder Software-Themen, die ihn in der vergangenen Woche bewegt haben und zwar jeden Sonntag um 13:15 Uhr.


MfG,
Raff
So gehört sich das, blödes 16:9!
Wenn nur die Preise nicht so hoch wären (oder an meinem Kontostand hinten noch 3 Nullen mehr wären)
Mir geht ja das ganze 4K Zeug noch am Popo vorbei, einfach weil es noch weit davon entfernt ist,
sinnvolle Einstigspreise von < 1000€ zubieten und ich definitiv nicht mehr auf 120Hz verzichten werde.
Also liebe Hersteller, ein 24" oder größer, IPS/PVA, 4K und 120Hz oder schneller für Lau ... aber Pronto!
MfG,
Raff
Toshiba 55ZL2 Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Wie wärs jetzt eigentlich mal mit 32xS+8x SGSSAA + Abdruck im Heft
P.s.: Sind im neuen Heft auch 4K-Screensots abgedruckt?
IBM T220/221? 3.840 x 2.400!
MfG,
Raff