Smartphone-LCD: Sharp quetscht Ultra HD auf 5,5 Zoll
Sharp hat auf der China Information Technology Expo, kurz CITE, in Shenzhen ein Smartphone-Display gezeigt, das auf eine Pixeldichte von sehr hohen 806 ppi kommt. Dabei packt man 3.840 × 2.160 Bildpunkte auf eine Diagonale von etwa 5,5 Zoll, wobei es sich um ein IPS-Panel mit IGZO als Halbleiter handelt. Die Serienproduktion sei für das kommende Jahr angesetzt.
Derzeit stellen Samsungs Galaxy S6 und dessen Edge-Variante die Spitzenreiter in Sachen Pixeldichte dar. Mit 2.560 × 1.440 Pixeln auf einer Diagonale von 5,1 Zoll kommt man auf 576 ppi, das soll aber noch nicht das Ende der Fahnenstange sein. Wie die japanische Webseite k-tai.impress.co.jp berichtet, hat Sharp auf der CITE 2015 jüngst einen Prototyp ausgestellt, der noch mal eine ordentliche Schippe drauflegt und auf 806 ppi kommt.
Dazu quetscht man die Ultra-HD-Auflösung 3.840 × 2.160 Pixel auf eine Diagonale von 5,5 Zoll – letzterer Wert ist dabei offenbar gerundet, rein rechnerisch müssten es 5,465 Zoll sein. Erreicht wird die hohe Pixeldichte durch Indium-Gallium-Zink-Oxid (IGZO) statt Silizium als Halbleiter, wie es der Hersteller auch bei den größeren PC-Monitoren einsetzt. Das Panel selbst basiert auf IPS-Technik. Die Serienproduktion soll derzeit für das kommende Jahr angesetzt sein, OEM-Partner dürften gegen Jahreswechsel mit entsprechenden Testmustern versorgt werden.
Gedacht sei das Display vor allem für Smartphones, allerdings dürfte das auch für Virtual-Reality-Brillen interessant sein. Dort werden höhere Auflösungen benötigt, da sich die Displays extrem nah am Auge befinden und man so die einzelnen Pixel eher sieht. Bei Smartphones muss immer bedacht werden, dass solch hoch auflösende Displays zum einen selbst mehr Strom benötigen und zum anderen auch die GPU leistungsstärker sein muss, um die Pixel in Anwendungen zu füttern. Insgesamt wirken sich solche Displays also negativ auf die Akkulaufzeit aus.
Quelle: k-tai.impress.co.jp (maschinelle Übersetzung)


Aber das hat nichts mit Bildschirmdiagonalen zu tun da es sich hier um historische Normen handelt während Bildschirmdiagonalen einfach eine nicht-normierte Abmessung sind. Und heutzutage kommt man mit metrischen Angaben häufig auf rundere Zahlen.
(Z.B. G1/4": 0,25 Zoll entsprächen eigentlich 6,4 mm. Das sogenannte " G1/4" " Gewinde hat aber 13,2 mm Außen- und 11,5 mm Innendurchmesser; die zugehörigen " 1/4" " Rohre und Schläuche haben heute meist um die 8 mm Innendurchmesser und 11-11,5 mm Außendurchmesser.)
Dass das Aussengewinde dann dementsprechend grösser ausfällt ist ja klar.