Prad.de testet den Philips 271P4QPJKEB: 27-Zoll-Monitor mit AMVA-Panel und extrem hohen Kontrastwert
Philips stellt mit dem 271P4QPJKEB einen 27-Zoll-Monitor mit AMVA-Panel und LED-Technik vor, den die Kollegen von PRAD genauer unter die Lupe genommen haben. Die Auflösung liegt bei 1.920 x 1.080 Pixeln, die Helligkeit bei 300 cd/m² und die Reaktionszeit soll sechs Millisekunden betragen.
Neben diesen häufig anzutreffenden Werten will man sich mit vielen vorhandenen Anschlüssen, einem USB-Hub, einer verbauten Webcam, einem Anwesenheitssensor, integrierten Lautsprechern und einem flexiblen Standfuß von der Konkurrenz abheben. Neben einer nach eigenen Angaben umweltschonenden Produktion des Gerätes wurde diesem zudem ein Netzschalter spendiert, damit auch die CO²-Bilanz des Kunden verbessert werden kann.
Die Kollegen von Prad.de kommen im Test zu folgendem Fazit: "Zusammenfassend lässt sich der Monitor daher für Officearbeiten, die Betrachtung von Filmen und für Gelegenheitsspieler empfehlen, die auf einen guten Schwarzwert und hohen Kontrast Wert legen. Bei der subjektiven Bildqualität überzeugt der Monitor ebenfalls."

Geeignet ist der Monitor von Philips überraschenderweise eher für Spieler als für Bildbearbeiter. Schlieren waren nur minimal sichtbar und die Reaktionszeit und die Latenz überraschten zudem positiv. Hardcoregamer sollten aber nach wie vor zu einem Gerät mit TN-Panel und möglichst auch 120 Hz greifen.
Klingt doch gut?
Das liegt auch nur daran, dass im Test die Farbechtheit recht schlecht ausfiel und der Monitor für farbverbindliche Arbeiten daher nicht empfohlen wird. Steht auf Seite 6 des Tests sowie im Fazit in dem Absatz direkt vor dem von Dir zitierten. Schaust Du Dir die Zahlen und Verläufe auf Seite 7 an ist zudem zu sehen, dass die halbwegs kurzen Schaltzeiten nur durch starke Überschwinger und somit Bildfehler erreicht werden. Willst Du diese umgehen landest Du im schlimmsten Fall bei der von ruyven_macaran genannten Schaltzeit. Letztlich kann man sagen, dass der Monitor eher für Spieler als für Bildbearbeiter geeignet ist, weil "halbwegs ok" eben besser ist als "schlecht".
Ich selber nutze momentan auch einen BenQ-Monitor mit AMVA-Panel, werde diesen aber auch nach Möglichkeit bald austauschen. Der hohe Kontrast ist schon echt schön, speziell bei Standbildern, aber die Nachteile besonders bei bewegten Bildern sind dann leider bauartbedingt doch etwas zu schwerwiegend.
Geeignet ist der Monitor von Philips überraschenderweise eher für Spieler als für Bildbearbeiter. Schlieren waren nur minimal sichtbar und die Reaktionszeit und die Latenz überraschten zudem positiv. Hardcoregamer sollten aber nach wie vor zu einem Gerät mit TN-Panel und möglichst auch 120 Hz greifen.
Klingt doch gut?