Alienware X51 im Hands-on-Test - die bessere Konsole mit ordentlicher Grafik? [Test des Tages]
Alienware X51 im Hands-on-Test - die bessere Konsole mit ordentlicher Grafik? [Test des Tages]
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Die Geräte von Alienware genießen den Ruf, nicht nur hochpreisig, sondern auch hochwertig zu sein. Diese Tradition wird auch bei dem X51 nicht gebrochen. Bei dem Alienware X51 handelt es sich um einen Rechner im Konsolen-Design für den Einsatz im Wohnzimmer, der vom Hersteller ausdrücklich als spieletauglich beworben wird. Wir überprüfen das Versprechen anhand der Maximalkonfiguration.
Alienware X51: Äußere und innere Werte
Das Design des Alienware X51 ist herstellertypisch sehr futuristisch gehalten. Das Gehäuse ist hochwertig verarbeitet und besteht größtenteils aus mattem Hartplastik. Neben der Frontblende im Klavierlack-Design mit dem markentypischen, beleuchteten Alienkopf werten Beleuchtungselemente sowie Schriftzüge an den Seitenteilen das Gehäuse in optischer Hinsicht deutlich auf. Die Farbe der Beleuchtung lässt sich bei der Konfiguration aus einer vordefinierten Auswahl selbst bestimmen. Mit den Maßen von 34,3 x 9,5 x 31,8 cm (H x B x T) bleibt das X51 angenehm klein. Die Größe lässt sich in etwa mit der alten Xbox-360 vergleichen.
Das Alienware X51 ist mit verschiedenen Komponenten erhältlich, die Sie während der Konfiguration selbst bestimmen können. Bei den Prozessoren haben Sie die Wahl zwischen drei Modellen vom Core i3-2120 mit zwei 3,3 GHz schnellen Kernen bis zum Vierkerner Core i7-2600 mit 3,4 GHz pro Kern und acht Threads. In puncto Speicher können Sie die zwei vorhandenen Speicherbänke wahlweise mit 4 oder 8 GiByte bestücken, während die Festplatte (bei unserem Testmuster aus dem Hause Seagate) von einem Terabyte Größe fest integriert ist. Für die Pixelbeschleunigung haben Sie die Wahl zwischen einer Nvidia Geforce GT 545 oder GTX 555M, die jeweils über ein Gigabyte Videospeicher verfügen. Bei dem Mainboard im Mini-ITX-Format handelt es sich um ein OEM-Modell mit Intel Sockel LGA 1155 und H61-Chipsatz. Windows 7 Home Premium ist in der 64-Bit-Variante vorinstalliert.
Alienware X51: Leistungswerte/Benchmarks (Maximalkonfiguration)
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Die Leistungsaufnahme des X51 hält sich für einen Rechner, der auf Leistung ausgelegt ist, dezent zurück. Im Leerlauf verbraucht es in etwa 50 Watt, während unter Vollast circa 150 Watt aus der Steckdose gezogen werden. Zum Vergleich: Nach unseren Messwerten verbraucht die Xbox 360 Slim je nach Auslastung 70 bis 90 Watt und die Playstation 3 80 bis 93 Watt in ihren neuesten Ausführungen.
Im Leistungstest beweist das Alienware X51, dass zumindest die Kombination aus Intel Core i7 2600 und Nvidia Geforce GTX 555M (753/1.506/3.138 MHz) dem Anspruch an die Spieletauglichkeit genügen kann, solange Sie es nicht mit den Details und Bildverbesserungen übertreiben. Unter Standardeinstellungen erreicht das X51 im 3D Mark 06 satte 21.954 Punkte, im 3D Mark Vantage 15.396 Punkte und im 3D Mark 06 im Performance-Modus 3.410 Punkte. In unserem Crysis Warhead-Benchmark ließ sich in 720p (maximale Details/kein AA/kein AF) mit durschnittlich 42 Fps eine sehr gut spielbare Fps-Rate erzielen. Schrauben Sie die Auflösung jedoch auf 1.080p hoch, erreicht das Alienware X51 mit durchschnittlichen 24 Fps zwar immer noch spielbare, aber wesentlich geringere Fps-Raten.
In Sachen Lautstärke ist das Alienware X51 im Leerlauf unter Windows mit 1,3 Sone zwar bereits wahrnehmbar, aber selbst mit mehreren Durchläufen des 3D Mark 11 konnten wir die Lautheit des X51 unter Vollast erfreulicherweise nicht über einen Wert von 2,6 Sone steigern. Die zwangsläufig verbaute 1-Terabyte-Festplatte erreichte in unserem Benchmark mit HD Tach einen guten Datendurchsatz von 100 Mbytes/s bei einer akzeptablen Zugriffszeit von 17,3 Millisekunden.
Die folgende Tabelle dokumentiert alle Messwerte:
Alienware X51 Fazit
Dells Edelmarke Alienware beweist mit dem X51, dass es keine Traumvorstellung ist, einen wohnzimmertauglichen Rechner zu bieten, der Spieletauglichkeit auf geringem Raum realisiert, ohne dabei störend laut zu werden. Allerdings ist der Preis mit 800 Euro in der Standardvariante relativ hoch angesetzt. Und auch die Leistung wird zumindest Hardcore-Gamer nicht überzeugen können. Dennoch füllt Alienware mit dem X51 eine interessante Marktlücke, die dem ein oder anderem die Spielkonsole sicherlich streitig machen wir.
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Die GPU ist hier wirklich ein Bremsklotz im Vergleich zur CPU. Da hätte ich lieber eine etwas schwächere CPU, und dafür eine potentere GPU gesehen.
Ansonsten wäre das Teil nämlich (gerade auch vom Design) doch interessant.