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  • Razer auf der CES: Externes Grafik-Gehäuse Core, Stargazer-Webcam mit 3D-Scanner und mehr

    Razer Core Quelle: Razer

    Razer stellte auf der CES in Las Vegase gleich vier brandneue Produkte vor. Besonders spannend: das Razer Blade Stealth - ein Ultrabook, das sich mit dem externen Grafikkartengehäuse Razer Core in einen waschechten Gaming-PC verwandelt. Doch auch die Smartwatch Razer Nabu Watch und die High-End-Webcam Razer Stargazer können sich sehen lassen.

    An Razers Stand auf der CES 2016 in Las Vegas trafen wir nach anfänglicher Verwirrung an der Rezeption - "Nein, wir möchten nicht mit dem deutschen Geschäftsführer sprechen!" - einen alten Bekannten: Hilmar Hahn, der für den PC- und Peripheriehersteller schon seit mehreren Jahren in der Außenstelle Singapur aktiv ist. Er zeigte uns die neuesten Produkte der inzwischen schon 18 Jahre alten US-amerikanischen Firma.

    Ultrabook bei Tag ...

    Nach etlichen Mäusen und Tastaturen brachte Razer erst 2013 die ersten eigenen Gaming-Laptops heraus - vor drei Jahren als die dünnsten ihrer Art gerühmt. Auf der diesjährigen CES präsentierte Razer sein erstes Ultrabook, das Razer Blade Stealth. Das aus einem Aluminiumblock gefräste Gerät besitzt ein individuell beleuchtbares RGB-Keyboard und ein 12,5 Zoll großes Touch-Display, wahlweise in 4K- oder Quad-HD-Auflösung.

    Je nach Modell findet sich eine 128 bis 512 GByte große SSD im Innern des Systems, das von einer Skylake-CPU Typ i7-6500U mit Intels integrierter HD Graphics 520 angetrieben wird. 8 GByte DDR3-Speicher stecken ebenfalls im Gehäuse - eine passable Größe für ein Ultrabook. Je nach Konfiguration kostet das ab Februar erhältliche Razer Blade Stealth zwischen 999 und 1599 US-Dollar. Richtig spannend für einen PC-Spieler ist die eingebaute Thunderbolt-3-Schnittstelle - denn über diese wird das 1,25 Kilo schwere Arbeitstier zur Spielemaschine.

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    CES: Razer zeigt uns das Blade Stealth und das Core

    ... Gaming-PC bei Nacht

    Bisher hatten Gaming-Laptops ein Problem: Sie waren so schwer und batterieschwach, dass man sich zum normalen Arbeiten am liebsten ein zweites Laptop gekauft hätte - insbesondere, wenn man wie wir oft auf Messen und Konferenzen unterwegs ist. Ein tragbarer Rechner, der beides kann - das war bis jetzt Zukunftsmusik. Razer nimmt sich dieses Dilemmas mit einem Kunstgriff an: Hinter dem Namen Razer Core verbirgt sich ein externes Grafikkartengehäuse mit Thunderbolt-3-Schnittstelle. Über diese unterhält es sich mit einer Transfergeschwindigkeit von 40 GBit pro Sekunde mit dem Razer Blade Stealth, das damit zu einem waschechten Gaming-Rechner wird.

    Ins Core-Gehäuse passen Karten sowohl von AMD als auch Nvidia: bei AMD sahen wir eine R9 Nano, am Razer-Stand steckte eine Nvidia-Karte darin. Ein 500-Watt-Netzteil versorgt PCI-Express-x16-Karten mit maximal 375 Watt Energiebedarf. Mit vier USB-3.0-Anschlüssen und eine Gigabit-Ethernet-Karte lässt sich das Razer Core an weitere Peripheriegeräte anschließen. Auch eine in zwei Bereiche aufgeteilte Chroma-Beleuchtung darf heutzutage wohl nicht mehr fehlen. Über den Preis des im ersten Halbjahr 2016 erscheinenden Razer Core ist jedoch noch nichts bekannt. Zu teuer darf es aber nicht werden, denn schließlich muss man ja auch noch eine Grafikkarte kaufen.

    Smartwatch mit langem Atem

    Razer ist immer wieder für ungewöhnliche Produkte gut. In diesem Jahr feierte die Razer Nabu Watch Premiere - eine etwas andere Smartwatch mit zwei verschiedenen Batterien. Während eine herkömmliche Knopfzelle ein Jahr lang die Funktionen der Digitaluhr mit Strom versorgt - darunter Stoppuhr, Weltzeiten und Alarm -, kümmert sich eine wiederaufladbare Batterie sieben Tage lang um die smarten Funktionen. Dazu gehören ein Schritt- und Kalorienzähler, das Anzeigen von E-Mails, SMS, eingehenden Anrufen und Nachrichten von Chat-Apps und sonstige Alarme, die ein über Bluetooth mit der Uhr verbundenes Smartphone vermeldet. All diese Infos erscheinen in einem kleinen einzeiligen OLED-Display mit 128 mal 16 Bildpunkten am unteren Rand der Uhr.

    Zwei Besitzer einer Nabu Watch können obendrein Facebook- und Twitter-Daten austauschen. Das funktioniert auch mit den bisherigen Nabu- und Nabu-X-Geräten. Hilmar Hahns Lieblingsfunktion ist ein Alarm, der ihn darauf hinweist, dass er den Bluetooth-Empfangsbereich seines Smartphones verlassen hat: "So lasse ich nie wieder mein Smartphone irgendwo liegen", freut er sich. Die Razer Nabu Watch, die sowohl mit Android- als auch mit iPhones Kontakt aufnimmt, ist in zwei Geschmacksrichtungen zu haben. Ab Ende Januar in der im Video gezeigten grünen Edition für rund 180 Euro, ab sofort in einer Forged Edition mit schwarzer Oberfläche und Edelstahlknöpfen für rund 240 Euro.

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    CES: Razer zeigt uns die Smartwatch Nabu Watch

    Webcam inklusive Green Screen

    Hinter dem Namen Razer Stargazer verbirgt sich kein intelligentes Teleskop, sondern eine Webcam, mit der Razer seine Produktpalette für Streamer und YouTuber abrundet. Darin verbirgt sich Intels RealSense-SR300-Optik, die ein passwortloses biometrisches Anmelden bei Windows 10 über Windows Hello ermöglicht. Dazu misst sie bis zu 78 Stützpunkte des Gesichts - es reicht also nicht, einfach ein Foto des PC-Eigentümers vor die Kamera zu halten, um an dessen Daten zu gelangen.

    Außerdem zeichnet sie Videos in 720p in 60 fps auf und reduziert erst bei 1080p die Bildwiederholfrequenz auf 30 Hertz. Twitch-Kanalinhaber freuen sich über die automatische Hintergrundentfernungsfunktion, die das Verwenden eines Green Screens überflüssig macht und erstaunlich gut funktioniert. Sollten die RealSense-Kameras erst einmal verbreitet genug sein, sind damit auch herrliche Videos der Kontrahenten etwa in Rennspielen denkbar. Soviel Technik hat allerdings ihren Preis: für rund 240 Euro soll die Razer Stargazer ab dem zweiten Quartal den Besitzer wechseln. Voraussetzung sind Windows 10 und USB 3.0.

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    CES: Razer zeigt uns die High-End-Webcam Stargazer
    Wissenswert: Mehr Informationen zum Thema finden Sie in:
    Den besten Gamer-PC selbst zusammenstellen und konfigurieren [Februar]
  • Es gibt 1 Kommentar zum Artikel
    Von Rayken
    Klasse wäre, wenn das Razer Core mit jedem anderen beliebigen Gerät mit Thunderbolt-3 Anschluss Kompatibel wäre.
      • Von Rayken Software-Overclocker(in)
        Klasse wäre, wenn das Razer Core mit jedem anderen beliebigen Gerät mit Thunderbolt-3 Anschluss Kompatibel wäre.
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Razer auf der CES: Externes Grafik-Gehäuse Core, Stargazer-Webcam mit 3D-Scanner und mehr
Razer stellte auf der CES in Las Vegase gleich vier brandneue Produkte vor. Besonders spannend: das Razer Blade Stealth - ein Ultrabook, das sich mit dem externen Grafikkartengehäuse Razer Core in einen waschechten Gaming-PC verwandelt. Doch auch die Smartwatch Razer Nabu Watch und die High-End-Webcam Razer Stargazer können sich sehen lassen.
http://www.pcgameshardware.de/Komplett-PC-Hardware-217554/News/Razer-auf-der-CES-1182896/
11.01.2016
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