PC-Markt 2013: Es geht weiter abwärts
Auf den PC-Markt kommen schwere Zeiten zu: Nachdem man in einer Prognose bereits einen schwierigen Markt vorhersagte, folgt nun anhand neuer Zahlen eine Korrektur, die noch schlechter aussieht. Zumindest über das gesamte Jahr könnte sich der Markt halbwegs stabilisieren - wenn keine neuen Korrekturen kommen.
Marktforscher hatten dem PC-Markt für 2013 ein sehr schwieriges Umfeld vorhergesagt. Nun hat man seine Prognose korrigiert, aber sie wird nicht besser. Beim Institut IDC geht man davon aus, dass der PC-Markt 2013 noch deutlich stärker zurückgeht als bisher angenommen. Die Grundlage der Einschätzung bilden Daten aus dem vergangenen Monat.
Bisher ging man davon aus, dass der Markt im ersten Quartal 2013 um 7,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal nachgibt. Jetzt allerdings rechnet man mit einem Minus von 10 Prozent. Ursprünglich war die Krise an den Industriestaaten festzumachen, deren Verbraucher das aufgrund der Krise knappe Geld eher für ein Smartphone oder Tablet ausgeben, wenn sie dies denn überhaupt tun. Zusätzlich zu diesem Problem kommt die überraschend schwache Entwicklung des chinesischen Marktes. Die kommen unter anderem durch massive Budgetkürzungen im öffentlichen Bereich.
IDC rechnet damit, dass es im März wieder etwas besser wird, bereits eingefahrene Verluste werden aber nicht mehr kompensiert werden können. Die Hoffnung liegt unter anderem auch auf Windows 8, das bisher noch nicht den gewünschten Effekt im Markt entwickelt hat. 2013 wird es nach der aktuellen Prognose 345,9 Millionen verkaufte Computer geben, nach 350,4 Millionen im Vorjahr – das entspricht 1,3 Prozent weniger, was aber immer noch ein besseres Ergebnis als 2012 wäre, wo man 3,7 Prozent im Minus lag.
Hmm, mir fehlt gerade die Zeit alle Kommentare zu lesen sorry aber ich sehe nach dem lesen der News einfach was wir PC-Gamer schon länger bemerken als Grund. Sonst habe ich SPÄTESTENS alle 2 Jahre über ein Upgrade meines PC's nachdenken müssen um aktuelle Spiele wieder vernünftig spielen zu können... seitdem dieser ganze 0-8-15 Konsolenportmist immer mehr zunimt reicht die Hardware einfach deutlich länger aus für die beste Spielerfahrung als damals. Ich nutze bisher immernoch 2 5870er im Crossfire seit dem Release der Karten und kann sogar Crysis 3 max zocken mit gelegentlichen slowdowns?! Einerseits entäuscht mich das wegen der verzögerten Notwendigkeit neuer Hardware (bastel halt gerne aber nicht wenn's nicht wirklich sein muss) andererseit bleibt dadurch mehr Geld für anderes (wie z.B. Spiele an sich) welches natürlich dem Hardwaremarkt vorenthalten bleibt. Wenn es keine Software gibt welche bessere Hardware voraussetzt wie damals - wie soll dann gleichzeitig der Verkauf Aufschwung erhalten? Irgendwie einleuchtend für mich aber anscheinend rechnen die Leute bei den zuständigen Stellen damit das ALLE Leute neue Ware kaufen nur um sie zu haben. Ich persönlich werde jetzt dann mal meine Grafikhardware austauschen und dann vmtl wieder 3-4 Jahre ohne Probleme alles max out zocken können wenn sich nichts an dieser Mentalität ändert denn herschenken tu ich mein Geld auch nicht direkt um die Wirtschaft anzukurbeln. Würde mich mal interessieren wieviele % der Hardwarekäufer Enthusiasten sind welche regelmäßig aufrüsten nur um up to date zu sein!?
Gut zusammengefasst matty
Also noch einmal eine kurze Zusammenfassung der Prognosen:
Der PC-Markt wird weiter schrumpfen, an Bedeutung verlieren, aber definitiv nicht aussterben.
Damit verbunden wird es natürlich weniger PC only Titel geben, weil sich dass für Entwickler einfach nicht mehr lohnt.
Konsolen Ports werden also einen noch größeren Stellenwert bekommen.
PC-Hardware wird wahrscheinlich auch deutlich teurer werden, da einfach nicht mehr so große Stückzahlen produziert werden können.
Der einzige Bereich, der PCs in Sachen Verkaufszahlen überflügeln dürfte sind Tablets + Smartphones, also "Mobile Internet Devices" im Allgemeinen, trotz allem steht der PC immer noch recht solide da.
Inzwischen gibt es sogar Überlegungen, ob dedozierte Konsolen in Zukunft nicht noch viel eher unter den Mobilgeräten leiden werden von der Verkaufszahlen her, weil von diesen massiv die Casualspieler abgezogen werden (auch kehren wegen Browser und Socialspielen viele zum PC zurück, taucht halt nur schwerlich in irgendwelchen Retail-Statistiken auf), und von dem primär auf dem PC und Mobilgeräten statt findenen Indie-Boom brauche ich gar nicht erst anfangen ...
Nene, dem PC gehts alles in allem noch ganz gut - TROTZ Windows 8!
So sehe ich das auch, der Markt ist im Moment eben im Wandel, irgendwann wird sich das alles stabilisieren. Auf kurz oder lang eben, dass ist nunmal die Zeit.
Für mich wäre 2013 eigentlich ein Aufrüst- bzw. Neukauf-Jahr gewesen. Allerdings will ich erst mal abwarten, was die neuen Konsolen so mit bringen. Ich will mir heute keinen Quadcore mehr kaufen, wenn in ein paar Monaten neue Spiele für 8 Kerne optimiert werden und ich kurz darauf schon wieder hinterher hänge. Dann eben lieber etwas länger warten und dafür einen Euro mehr ausgeben. Und sollte es sich nichts groß ändern, kann ich immer noch einen Vier- oder Sechskerner kaufen. Ich finde die Situation ähnlich wie zu Core2Duo und Core2Quad Zeiten. Anfangs der Zweikerner noch klar schneller hat er bei GTA4 die Backen zugekniffen und war kurz darauf fast völlig veraltet.