Mini-PC: Intel kündigt NUC-Kit mit Haswell-Prozessoren an
Intel erweitert erneut sein Produktportfolio um zwei frische Versionen des NUC-Kits. Die "Next Unit of Computing" soll mit Haswell-Prozessoren ausgeliefert werden. Verkaufsstart für die Mini-PCs soll im Oktober sein.
Wer plant einen kompakten und zugleich stromsparenden Mini-PC zu erwerben, den Aufwand eines kompletten Selbstbau jedoch scheut, könnte im Oktober bei Intel fündig werden. Intel möchte im Oktober seine überarbeiteten NUC-Kits mit Haswell-Prozessoren ausliefern. Die Mini-PCs mit den Gehäusemaßen 117 x 112 x 35 Millimeter eignen sich vor allem für anspruchslose Arbeiten. Zwei Varianten mit den Bezeichnungen D54250WYK und D34010WYK sind bekannt. Beide bieten erstmals Unterstützung für die schnelle USB-3.0-Schnittstelle. Zudem beherrscht die integrierte Grafikeinheit DirectX 11.1. Die Prozessoren werden im 22-Nanometer-Verfahren gefertigt und sind, wie zu erwarten war, als Stromsparvariante konzipiert.
Der D54250WYK nutzt einen Intel Core i5-4250U mit zwei Kernen und unterstützt Hyperthreading. Die 1,3 GHz Standardtakt können per Turbo auf 2,6 GHz erhöht werden. Die Grafikeinheit HD 5000 taktet mit 1 GHz und verfügt über 40 Execution Units. Etwas abgespeckt ist der D34010WYK. Der Core i3-4010U verfügt zwar ebenfalls über zwei Kerne, bietet jedoch kein Hyperthreading und keinen Turbo-Modus. Der Takt bleibt bei 1,7 GHz. Die Grafikeinheit muss ferner mit lediglich 20 Execution Units arbeiten. Der Takt bleibt jedoch bei 1 GHz. Der Platform Controller Hub (PCH) als auch das CPU-Die sitzen auf derselben Trägerplatine und teilen sich ein TDP-Budget von 15 Watt. In der Konsequenz wird dies bedeuten, dass bei Volllast von Grafikkarte und Prozessor beide Komponenten nicht ihre volle Leistung entfalten werden. Die genutzte CPU der Vorgängerversion (Intel Core i5-3427U) besaß schon für sich alleine ein TDP-Budget von 17 Watt.
Intel verwendet trotz neuer Prozessor-Generation erneut als PCH den QS77-Chip. Dieser kam auch schon bei Ivy Bridge zum Einsatz. Bot er damals noch keine USB-3.0-Unterstützung, scheint Intel diese nun nachgerüstet zu haben. Geopfert wurde hierfür scheinbar die Thunderbolt-Schnittstelle. Jene fehlt nun im aktuellen NUC. Vier USB-3.0-Buchsen sind verfügbar. Für die Grafikausgabe stehen jeweils ein Mini-HDMI- und ein Displayport-Ausgang zur Verfügung. Eine Ethernet-Buchse ist bereits vorhanden. WLAN oder Bluetooth lassen sich über die beiden Mini-PCI-Express-Steckplätze aufrüsten. Dorthin passt zudem eine mSATA-SSD. Eine separate Festplatte lässt sich im Gehäuse selbst nicht mehr verbauen. Die Platzverhältnisse reichen hierfür nicht aus. Neben dem Kit, liefert Intel noch ein 65-Watt-Netzteil mit. Weitere Versionen mit Celeron-Prozessoren könnten folgen.
Quelle: Intel, Golem

jetzt mal ne dämliche frage: Chipsatz q77 (ivy-bridge),oder?sollte das so sein,wieso kommt dann im desktop-Bereich ein neuer Sockel namens 1150?haswell erfordert angeblich einen neuen Sockel,und hier passen haswell-prozzi's auf nen ivy-chipsatz?das würde mich brennend interessieren,wie das funzt...