Intel Minnowboard: Raspberry Pi-Konkurrent vom Chip-Giganten in Planung
Minnowboard von Intel ist offensichtlich als direkter Konkurrent zum Raspberry Pi geplant, statt ARM-Technik setzt Intel allerdings auf einen Atom E640-Prozessor. Im Gegensatz zum günstigen Pi-Konkurrenten muss man beim Minnowboard deutlich tiefer in die Tasche greifen.
Der Mini-Computer Raspberry Pi erfreut sich nicht nur unter Enthusiasten großer Beliebtheit, auch Hobbybastler sind von dem günstigen System fasziniert - bei einem Einstiegspreis um 40 Euro kann man auch nicht viel verkehrt machen. Intel interessiert sich offenbar auch für den Markt mit den kleinen Mini-Systemen und bringt mit der Minnowboard-Serie nun ein eigenes Produkt auf den Markt. Doch statt auf eine ARM-Architektur zu setzen, verbaut Intel lieber eine eigenen Atom-Prozessor (Atom E640) mit x86-Architektur samt integrierter GPU und einem Takt von einem GHz.
Auf der Platine befinden sich zusätzlich noch ein GiByte DDR2-Arbeitsspeicher und vier MiByte Flash-Speicher als lokaler Speicher. Als Anschlussmöglichkeiten bietet das Minnowboard einen USB-Port, einen Gigabit-LAN-Anschluss und einen microSD-Kartensteckplatz. Das Mainboard ist rund 10 x 10 Zentimeter groß und wird ohne Gehäuse ausgeliefert. Intel hat auch bereits Erweiterungsmodule für das Minnowboard angekündigt, zu denen auch ein WLAN-Modul zählt. Laut einigen Experten macht die hohe I/O-Leistung der Hardware das Produkt als Fileserver oder für Netzwerksysteme interessant.
Das Minnowboard ist allerdings deutlich teurer als der Raspberry Pi-Konkurrent. Zahlt man für das Pi ab rund 40 Euro, muss man beim Minnowboard mit rund 200 Dollar deutlich tiefer in die Tasche greifen.
Quelle: minnowboard

wtf
Ihr Wunsch, mein Befehl: AMD GX-210JA: Low-End-APU mit 6 Watt TDP auf Basis von Kabini vorgestellt
Dann aber, für 200: Sapphire Edge-HD3 (4H000-04-40G) Preisvergleich | Geizhals Deutschland
Und schon sieht Intel Alt aus. Wehe es sagt jetzt einer: "MIMIMI! Der ist aber in Übergröße. Der passt bei mir nicht rein. Und ein nso hoher Verbrauch!" Da ist ja auch ne Festplatte mit drinn. Wen man das richtig optimiert geht da bestimmt mehr. Auch wenn es nie unter 10 Watt unter Volllast fallen wird.
"Lohnen" ist trotzdem der falsche Ausdruck. Das Ding steht nicht nur beim Preis, sondern auch bei Leistung und Möglichkeiten soweit überm Pi, dass man ebensogut fragen könnte, ob sich eine GTX 760 gegenüber einer Iris 5000 "lohnt". Entweder man braucht die Leistung - oder man braucht sie nicht. Aber "lohnen" gibt es nicht. Für alle Anwendungen, in denen die Platine hier Sinn macht, ist Pi viel zu schwach und viel alle Zwecke, für die Pi passt, ist die Platine hier viel zu teuer.
Der "lahme" Atom dürfte um ein vielfaches schnelles sein, als Pi.
Oh... und das ist ein Edel-Raspberry Board für Reiche die ihr Auto pimpen wollen oder so - mit richtigem Programmier-Support die Ideallösung für solche Leute.