8Pack Orion X2: Dual-Extrem-PC kostet als Neuauflage 40.000 Euro - das steckt drin
Zwei Jahre nach der Vorstellung des Orion X, der Anfang 2017 für 30.000 Euro auf den Markt kam, präsentiert Caseking nun den Nachfolger Orion X2. Dieser aktualisiert zahlreiche Komponenten im Inneren, so kommen in den beiden Einzelsystemen beispielsweise insgesamt vier Titan RTX-Grafikkarten zum Einsatz. Ein Schnäppchen ist das System aber nicht: Stolze 40.000 Euro werden verlangt.
Erstmals auf der Computex 2016 gezeigt und ab Anfang 2017 im Handel, war der Orion X wohl das teuerste System seiner Zeit: Stolze 30.000 Euro wurden für den PC fällig, der intern aus zwei eigenständigen Computern bestand. Einer setzte auf einen Intel Core i7-6950X und drei Titan X Pascal-Grafikkarten, der andere auf einen i7-7700K und eine einzelne Titan X Pascal.
Schneller und teurer als der Vorgänger
Nun hat Caseking mit dem Orion X2 den Nachfolger vorgestellt, der dem ursprünglichen Orion X in einigen Punkten ähnlich ist: Erneut entstand das System in Zusammenarbeit mit dem Übertakter Ian Parry, besser bekannt als "8Pack", und als Gehäuse kommt wieder ein angepasstes Phanteks Enthoo Elite zum Einsatz. Bei der Hardware im Inneren tut sich dafür einiges: Verbaut werden wieder zwei Systeme, die je mit aktuellen High-End-Komponenten bestückt sind.
Die Hardware des primären ATX-Systems:
- Intel Core i9-7980XE, übertaktet auf 4,6 GHz
- Asus ROG Rampage VI Extreme Omega
- 3x Nvidia Titan RTX
- 128 GiB 8Pack Arbeitsspeicher mit 3.200 MHz
- 2x2 TiB M.2 NVMe-SSD (Samsung 970 Pro)
- 14 TB HDD (Seagate Ironwolf Pro)
Die Hardware des sekundären Mini-ITX-Systems:
- Intel Core i7-9700K, übertaktet auf 5,0 GHz
- ASUS ROG Strix Z390-I Gaming
- 1x Nvidia Titan RTX
- 16 GiB DDR4 8Pack RAM mit 4.000 MHz
- 2x2 TiB M.2 NVMe-SSD (Samsung 970 Pro)
- 14 TB HD (Seagate Ironwolf Pro)
Quelle: Caseking
8Pack Orion X2
Im Inneren sind laut Caseking drei getrennte Wasserkühlungs-Kreisläufe verbaut, zur Stromversorgung dient ein Super Flower Leadex-Netzteil (8Pack Edition) mit 2.000 Watt, das über einen Splitter an beide Systeme angeschlossen ist. Zudem befindet sich im Lieferumfang ein Flightcase, um das System zu transportieren. Spätestens hier sollte die Zielgruppe des Orion X2 klar werden: Das System ist nicht für den heimischen Schreibtisch, sondern als Showrechner gedacht.
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Dafür spricht auch der Preis, denn dieser ist im Gegensatz zum ohnehin schon sündhaft teuren Vorgänger sogar noch einmal gestiegen: Stolze 40.000 Euro verlangt Caseking für ein einzelnes System. Die Lieferung benötigt zudem etwas Zeit, denn jeder Orion X2 wird erst auf Bestellung hin angefertigt. Selbst ohne hohes Bestellaufkommen liegt die minimale Lieferzeit deshalb bei sechs bis acht Wochen. Im Moment sind die nötigen Einzelkomponenten aber sowieso erst ab dem 15. April auf Lager.
Quellen: Pressemitteilung, Produktseite

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SLI und Crossfire haben dank Mikroruckler auch nichts mit einem flüssigem Gameplay zu tun.
Bei solchen Systemen geht es nur ums Protzen und angeben, denn inzwischen sollte jeder, der sich nur etwas mit Hardware befasst, wissen das Multi-GPU für keine flüssigeres Spielgefühl sorgt
Insgesamt kann man wohl sagen, dass man für ein Zehntel des Preises sicherlich ein für Gamer besseres System zusammenbauen könnte, welches auch effizientere und flüssigere zocken erlaubt