BRCK: Strom- und Internetgenerator bei Netzausfällen auf Kickstarter
Die Entwicklerfirma des BRCK, Ushahidi, ist eine kenianische Non-Profit-Technologie-Firma mit Sitz in Nairobi. Die Firma hat sich mit BRCK dem Ziel verschrieben, den Zugang zu Informationen allen Menschen zu ermöglichen. Das Gerät ist ein Langzeit-Akku mit Breitbandmodem, Mobilzugang und Access Point.
Ushahidi geht mit dem BRCK ein in Afrika häufig zu findendes Problem an. Entweder gibt es keinen Strom, geschweige denn Internet, oder es kommt zu Stromausfällen, besonders in den Ballungsgebieten. Da viele Firmen dennoch auf einen verlässlichen und kontinuierlichen Netzzugang angewiesen sind, hat die Entwicklerfirma nun mit dem BRCK einen akkubetriebenen Access Point entworfen. Aber nicht nur in Afrika, auch auf den anderen Kontinenten ist ein Einsatz und die Notwendigkeit des BRCK denkbar. So ist gerade im Katastrophenfall bei Hochwasser, Erdbeben und ähnlichen Naturereignissen häufig die Infrastruktur beeinträchtigt. Das BRCK kann so entstehende Versorgungslücken überbrücken. Das Gerät ist bewusst in sehr robuster Bauweise gestaltet.
Dabei ähnelt die Funktionsweise des BRCK der eines modernen Smartphones. Das Gerät kann ohne Unterbrechungen zwischen WLAN-Verbindungen, Ethernet, 3G- und 4G-Netzen wechseln. Per SIM-Karte kann so neben den Standardverbindungen auch übers Handynetz eine Verbindung zum Internet hergestellt werden. Der eingebaute Akku sorgt dafür, dass bis zu 8 Stunden ein von Stromnetz und Telefonleitung autonomer Internetzugang gewährleistet ist. Das Gerät verfügt über einen eigenen Cloud-Zugang, über den Netzwerkverbindungen verwaltet werden können, die Stromversorgungslage im betroffenen Gebiet angezeigt werden kann und Alarmfunktionen und Anwendungen per Remote-Access gesetzt und gesteuert werden können.
Das BRCK ist an ein Backend angeschlossen, das die synchronisierten Daten intelligent verwaltet und Nutzungsstatistiken der Netzwerkverbindungen erstellt. Es können zum Beispiel auch VPN-Verbindungen erstellt oder Dropbox-Zugänge für die angeschlossenen Geräte eingerichtet werden. Das Projekt hat im Moment 340 Unterstützer, die bereits knappe 50.000 US-Dollar finanziert haben. Das Entwicklerteam hat sich ein Finanzierungsziel 125.000 US-Dollar gesetzt. Mit noch 27 Tagen Laufzeit scheint das BRCK auf einem guten Weg zu sein. Wer bei Kickstarter mehr als 200 US-Dollar investiert, bekommt einen BRCK.
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Quelle: Golem, Kickstarter


Solange das Gerät nicht mit einer Satelitenverbindung aufwarten kann, ist es kaum nützlicher als ein als Modem genutztes Smartphone... (von den Cloud Funktionen mal abgesehen)
Wenn der "Anbieter des 3G/4G/W-Lan/Lan Signals" aufgrund mangenlnden Stroms nichts sendet ist das Teil ein Stück Schrott mit Strom drin.
Eben nicht