Kaveri und Richland im Performance-Vergleich bei 45 Watt TDP: Hat AMD seine Hausaufgaben gemacht?
Die Kollegen vom 3D-Center haben sich die Mühe gemacht, AMDs Kaveri-Architektur mit dem Vorgänger Richland bei einer TDP von 45 Watt zu vergleichen. Das Ergebnis kann sich dabei durchaus sehen lassen. Sowohl die CPU- als auch die GPU-Leistung hat AMD mit seiner neusten APU-Reihe deutlich steigern können und die Energieeffizienz klar verbessert.
AMD hat Mitte der Woche mit dem A10 7850K eine neue APU-Generation eingeläutet. Wie unser Test bescheinigt, konnte AMD die GPU-Leistung deutlich steigern und auch die IPC des klassischen Prozessoranteils vergrößern. Testmodelle der kleineren "Kaveris" befinden sich derzeit nur vereinzelt im Umlauf, sodass wir deren Performance noch nicht untersuchen konnten. Die Kollegen vom 3D Center haben sich unterdessen die Mühe gemacht, bisher veröffentlichte Tests miteinander zu vergleichen und haben daraus einen interessanten Vergleich von Kaveri und dem Vorgänger Richland bei einer TDP von 45 Watt entwickelt.
Konkret wurde ein brandneuer A8-7600, dessen TDP auf 45 Watt eingestellt wurde, einem A10-6700T gegenübergestellt. Letzterer verfügt ab Werk über eine TDP von 45 Watt und wurde von AMD erst einige Zeit nach den regulären Richland-Prozessoren als Energiesparchip veröffentlicht. Wie der Performance-Vergleich zeigt, nützt dem A10-6700T die vergleichsweise späte Veröffentlichung aber wenig, um sich gegen die überarbeitete Architektur der Kaveri-APU zu behaupten. Die CPU-Leistung des A8-7600 ist bei gleicher TDP in Anwendungen wie in Spielen um rund 20 Prozent höher. Die integrierte GPU hebt sich sogar noch deutlicher von der des Vorgängers ab. Hier ermittelten die Kollegen ein Plus von 30,7 Prozent.
AMD hat in den letzten Monaten also keineswegs die Füße hochgelegt und einiges aus der Architektur herausgekitzelt. Intels Haswell-Generation erreicht man damit CPU-seitig zwar nach wie vor nicht, der Abstand zur integrierten Grafikeinheit der Konkurrenz ist aber nochmals gewachsen. Den kompletten Vergleich lesen Sie beim 3D-Center.
Quelle: 3D-Center


AMD verliert an CPU Performance. Kaveri ist bei CB langsamer wie ein 6800k und ist genausoflott wie ein 65 watt Richland A10-6700.
Und bei Spielen ist man genauoflott wie ein 3,0 ghz Llano von 2011 oder sogar nen Ticken langsamer wie ein Phenom II 965, mitte 2009, das sind nun 4,5 Jahre Stillstand bei den 4 Thread CPU´s.
Das passt, der Leo hat dass Thema auch aufgegriffen:
Denn in jedem Fall gilt, daß eine Bestückung mit GDDR5-Speicher nicht über den Sockel FM2+ realisierbar wäre, Kaveri für den GDDR5-Betrieb also mit einem anderen Sockel erscheinen müsste. Zudem würde dies auch extra Mainboards erfordern – und da GDDR5-Speicher nicht für eine Modulbauform gedacht ist, höchstwahrscheinlich Mainboards mit ab Werk aufgelöteten GDDR5-Speicher. Einmal abgesehen vom Kostenfaktor dieses Sonderweges dürfte so etwas schwer absetzbar sein: Für den Retail-Markt, welcher den höheren Speichertakt durchaus goutieren würde, fehlt die Nachrüstmöglichkeit beim Speicher – während für den OEM-Markt der deutlich höhere Kostenpunkt zu schwer gegenüber dem Marketingplus des GDDR5-Speichers wiegen dürfte. Weil AMD sich dies genauso ausrechnen kann, überrascht es um so mehr, daß man diese Idee nicht aus dem finalen Design von Kaveri entfernt hat – sofern die ganze Geschichte überhaupt in dieser Form stimmt, gänzlich sicher sollte man sich da noch nicht sein.
Aber es bestätigt noch einmal, dass AMD wusste das Kaveri mehr Bandbreite braucht, und dass es diese Überlegungen sogar in das finale Design geschafft hat.
10% weniger Leistungsaufnahme der CPU und 20 Watt bei der GPU( 95 Watt), da sind wir dann wieder bei dem Verbrauch der Llano IGP, bei ca 35 bis 40% Mehrleistung ( Bandbreitenunbereinigt), bereinigt wohl in etwa 30.
Llano + neues Stepping + bisschen angepasstem Prozess in 28nm.
Alte Füchse takten ihren Phenom II auf 4ghz und heben die NB auf 2,8ghz an und sind im Mittel schneller unterwegs wie ein FX-8350 bei vergleichbarem Strombedarf.
Warum zum Henker kein Phenom II X8 auf 32nm mit 8x 3,5ghz und 4x 3,8 ghz Turbo.
das ganze geht aber nur solange die Anwendung/Spiel nicht Mehrkernoptimiert wurde. Kommen mehr Threads zum Einsatz, brechen die Phenom II gnadenlos ein
Ich gehe allerdings davon aus, dass AMD nach Excravator keine Modulchips mehr rausbringen wird. Ich denke, man wird eher wie Intel damals für den Core die Low Power Chips nehmen und diese für mehr Leistung optimieren. Sprich, einen Nachfolger von Kabini könnte später als Basis für alle Chipdesigns von AMD dienen. Dies würde auch die Entwicklungskosten reduzieren weil man dann ja keine 2 völlig verschiedene Chipdesigns mehr zu führen hätte.
AMD verliert an CPU Performance. Kaveri ist bei CB langsamer wie ein 6800k und ist genausoflott wie ein 65 watt Richland A10-6700.
Und bei Spielen ist man genauoflott wie ein 3,0 ghz Llano von 2011 oder sogar nen Ticken langsamer wie ein Phenom II 965, mitte 2009, das sind nun 4,5 Jahre Stillstand bei den 4 Thread CPU´s.
Excavator wird vielleicht nochmal ein paar Prozent liefern und dann ist ende im Gelände. Finally bietet man immernoch weniger IPC wie ein Phenom II oder Llano.
Vom ursprünglichen Prozessor Design hat man aus high-level-view nichts übernommen.
Das Cache-Design ist total anders, die Bandbreiten und Latenzen ebenso, die Integer-Cores sind völlig neu, die FPU, unified sheduler, PRFs usw.
Stimmt....
Wobei völlig neu sicherlich etwas übertrieben ist, klar es wurde einiges umstrukturiert 2ALU/2AGU vs. 3/3 (Thuban), neues Scheduler design, anderer L1 etc.
Andere Teile wurden jedoch wesentlich stärker aufgebohrt....
@Schaffe89
Naja 10% legt Kaveri auf den 3870K bei gleichem Verbrauch schon drauf......
Aber ich will dir da gar nicht widersprechen, man könnte mit einem 28nm K10.5+ Design vermutlich das gleiche erreichen.
Falsche Entscheidung würde ich dennoch so nicht sagen, Bulldozer hat noch viel Potential, es ist ein cleveres Design und bietet noch Perspektiven im Gegensatz zum Hammer. Ohne Geld und mit der Hälfte der Leute die man eigentlich bräuchte wäre AMD auch mit K10.5+ nicht besser gefahren.
Das die 20% IPC oben nicht ankommen ist kein Designfehler sondern eine Ermessensentscheidung, GF hat gnadenlos auf Fläche optimiert und dabei ging wohl einiges an Takt verloren.
Das man sehenden Auges in die Bandbreitenlimitierung gelaufen ist, ist denk ich das einzige was man ihnen vorwerfen kann. Ich hätte einen 3 Moduler mit 6 CUs lieber gesehen…….